DVD Leihvideo

Kick-Ass

Knallharte und komische Comicverfilmung über einen Teenager, der von Superhelden träumt und schließlich mit schmerzlichen Nebenwirkungen versucht, selbst einer zu sein.


Kick-Ass

Leihvideo

Erhältlich seit:
16.09.2010

Action/ Komödie

USA 2010
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 16

Aaron Johnson
Christopher Mintz-Plasse
Mark Strong

Regie: Matthew Vaughn
Universal Pictures Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(11 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Kick-Ass

Dave liebt Comics. So sehr, dass sich der Teenager selbst als Superheld versucht. Als Crimefighter "Kick-Ass" stellt er sich dem Bösen und bezahlt teuer. Obwohl er verwundet, verprügelt und angefahren wird, kämpft er weiter - ohne Kräfte, nur mit Courage. Als ihm das plötzlich Popularität einbringt, wird er von echten Helden kontaktiert. Big Daddy und seine elfjährige Tochter, die Killermaschine Hit Girl, wollen den Terror von Gangsterboss Frankie beenden. Ein Plan, der Kick-Ass zeigen wird, wie brutal und blutig die Superhelden-Realität ist.

Unsentimental, mit schwarzem Humor und vielen Film- und Comiczitaten inszeniert Matthew Vaughn ("Der Sternwanderer") eine Story über die Sehnsucht nach Superhelden und den Kontrast von Fantasie und Realität. Dieser wird mit harten Gewaltszenen betont, in denen sich auch eine Elfjährige als Killerin austoben darf. Das mag für Kontroversen sorgen, obwohl absurde und selbstironische Töne klarmachen, dass hier nur die Liebe zu Comics ernst zu nehmen ist. Auf der Basis eines Comics von Mark Millar bricht "Kick-Ass" Tabus - und das sehr unterhaltsam.

Kick-Ass

Matthew Vaughns Comicverfilmung über selbst ernannte Superhelden hält, was ihr Titel verspricht: teilt reif für den Pathologen aus und ist cool.

"Warum hat noch nie jemand versucht, ein Superheld zu sein"? Fragt sich Teenager Dave (Aaron Johnson), Protagonist von "Kick-Ass" und des Comics von Mark Millar, der noch nicht einmal auf dem Markt war, als bereits am Skript gearbeitet wurde. Dass es im Kino längst jemand, wenn auch relativ unbemerkt versucht hatte, beweist die Obskurität von "Nunzio" (1978), einem geistig Zurückgebliebenen, der sich als Superheld versuchte. Ob Zufall oder Zitat - genau mit einer solchen Figur und drastischen Wahrnehmungsverzerrungen beginnt "Kick-Ass", wenn sich nach "Superman"-ähnlichen Credits ein heroisch Maskierter vom Wolkenkratzer stürzt, bis der schöne Flug zerschmettert endet. "Einen Verrückten", nennt ihn Dave, der Erzähler, um sich abzugrenzen, obwohl er die gleichen Träume träumt.

Superhelden sind Daves Obsession, die er mit maximaler Intensität auslebt, als er selbst einer wird. Im grünen Taucheranzug attackiert er zwei Diebe und Schläger und kassiert ein Messer im Bauch - einer von vielen Momenten, in denen der Unterschied zwischen Fantasie und Realität knallhart markiert wird. Bereits im Titel ist dieser Kontrast angelegt. "Ass-Kick" nämlich nennt Big Daddy (Nicolas Cage) den etwas tölpelhaften Crimefighter, der mehr einstecken muss, als er austeilen kann. Und Big Daddy muss es wissen. Im Neo-Batman-Outfit säubert er zusammen mit Hit Girl, Künstlername seiner elfrigen Tochter (Chloe Moretz), die Stadt. Die Kleine ist eine Killermaschine und seine wichtigste Waffe im Kampf gegen Gangsterboss Frankie, in den nicht nur Kick-Ass, sondern auch Frankies Sohn hineingezogen wird - auch er ein Comicfreak, allerdings mit Bad-Guy-Träumen.

Zwei Nerds tanken Super - eine von vielen absurd-komischen Ideen, die der neue Film von Matthew Vaughn ("Der Sternwanderer") mit Selbstbewusstsein transportiert. Am stärksten polarisieren wird dabei das süße Mädchen und die Blutspur, die es als Erbin von Gogo Yubari ("Kill Bill") und Mathilda ("Leon, der Profi") hinterlässt. Für ein R-Rating hat Hit Girl in den USA bereits gesorgt, Kontroversen werden folgen, obwohl der Film klarmacht, dass man hier nur die Liebe zu den Comics und die Sehnsucht nach Helden ernst nehmen soll. Unsentimental, mit schwarzem Humor und lustvoll over the top präsentiert "Kick-Ass" eine recht simple Rachestory. Warum Big Daddy und Hit Girl so lange auf die direkte Konfrontation mit Frankie warten, erklärt er nicht. Warum der Film voller Comic- und Filmzitate steckt, muss er nicht erklären. Das versteht der Kinofan, denn auch er liebt andere Realitäten - kennt aber den Unterschied zu den eigenen. kob.

Darsteller:  Aaron Johnson   als Dave Lizewski/Kick-Ass
  Christopher Mintz-Plasse   als Chris D'Amico/Red Mist
  Mark Strong   als Frank D'Amico
  Chloë Grace Moretz   als Mindy Macready/Hit Girl
  Omari Hardwick   als Sergeant Marcus Williams
  Xander Berkeley   als Detective Vic Gigante
  Michael Rispoli   als Big Joe
  Clark Duke   als Marty
  Lyndsy Fonseca   als Katie Deauxma
  Evan Peters   als Todd
  Corey Johnson   als Sporty Goon
  Dexter Fletcher   als Cody
  Jason Flemyng   als Lobby Goon
  Randall Batinkoff   als Tre Fernandez
  Nicolas Cage   als Damon Macready
 
Regie:  Matthew Vaughn  
Buch:  Matthew Vaughn  
  Jane Goldman  
Musik:  Ilan Eshkeri  
Kamera:  Ben Davis  
Produzent:  Matthew Vaughn  
  Brad Pitt  
  Kris Thykier  
  Adam Bohling  
  Tarquin Pack  
  David Reid  

Kirsten Dunst wird zur Kokserin

Kirsten Dunst ist bald als kokainsüchtige Gaunerin Gwenda zu sehen.

In "Hick" wird Kirsten Dunst allerhand inhalieren müssen (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

In "Hick" wird Kirsten Dunst allerhand inhalieren müssen (Foto: Kurt Krieger)

"Spiderman"-Sternchen Kirsten Dunst begibt sich in ihrem nächsten Film "Hick" auf Abwege. "Hick" basiert auf dem gleichnamigen Jugendroman von Andrea Portes und erzählt von der 13-jährigen Luli, die eines Tages von ihren verkorksten Eltern zurückgelassen wird.

Luli macht sich, bewaffnet mit einer Smith & Wesson, allein nach Las Vegas auf, wo sie zuerst von einem Typen namens Eddie und später von der koksenden und abgewrackten Gaunerin Gwenda aufgegriffen wird. Kirsten Dunst soll Gwenda geben, die das Mädchen unter ihre Fittiche nimmt und mit ihr auf einen finsteren Roadtrip geht.

Große Rolle für Kirsten Dunst

Für die männliche Hauptrolle des Eddie ist Colin Farrell im Gespräch. Luli soll von Chloe Moretz ("Kick-Ass") gespielt werden und das Ganze wird voraussichtlich im kommenden Februar starten. Für Kirsten Dunst wäre dies wieder ein größere Rolle nach ihrem letzten Hit "Marie Antoinette" - und natürlich nach "Spider-Man", denn in der Neuverfilmung "Spider-Man 3D" wird die Schauspielerin nicht mehr dabei sein. Wer den weiblichen Part in der Comicverfilmung übernehmen wird, ist noch nicht klar.

 

Kick-Ass in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Mark Strong

Britischer Charakterdarsteller, vornehmlich als zwielichtiger Cop, Gangsterboss, Verräter, Trickbetrüger oder Einbrecher besetzt. Einem breiten...

 

Star

Jason Flemyng

Ganoven und Exzentriker sind die Spezialität des britischen Charakterkopfs Jason Flemyng. Ihm gelang der Durchbruch mit zwei Krimikomödien...