Als Kapitän und Spielmacher des lokalen Rugby Teams steht Matt Grant im Mittelpunkt allgemeiner Bewunderung und gilt als die kommende Hoffnung im Profizirkus. Das ändert sich, als der Matt anlässlich einer geplanten Ballettinszenierung von "Romeo und Julia" den Wunsch bekundet, die männliche Hauptrolle zu übernehmen. Tanz faszinierte ihn schon immer, nun möchte er die mutmaßlich letzte Chance nutzen, den heimlichen Traum zu verwirklichen. Freunde, Freundin und die Familie sind nackt entsetzt, ein Kampf um den richtigen Weg entbrennt.
Im Zuge der internationalen Tanzfilmwelle findet nun auch der australische "Kick" den Weg in deutsche Gefilde, in dem wieder einmal das Hohelied auf jenen mutigen Einzelgänger angestimmt wird, der in einer homophoben und von Machoklischees bestimmten Umwelt aufrecht seinen Traum verwirklicht (und letztendlich selbst die Bestätigung seiner Gegner erfährt). Dem Genre des Tanzfilms hat Regisseurin Lynda Heys wenig Neuerungen hinzugefügt, dafür überzeugt der engagierte Russell Page in der Hauptrolle umso mehr.