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Kill Bill: Volume 1

Quentin Tarantinos lang erwartetes Rache-Epos, in dem Killerin Uma Thurman Vergeltung an ihrem Ex und seiner Gangstervereinigung übt.


Kill Bill: Volume 1

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Erhältlich seit:
22.09.2011

Originaltitel: Kill Bill Vol. 1

Action

USA 2003
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Uma Thurman
Vivica A. Fox
Lucy Liu

Regie: Quentin Tarantino
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Als schönste Rächerin der Filmgeschichte kennt Uma Thurman im vierten Film von Quentin Tarantino nur ein Ziel: Sie will Bill töten - und jeden anderen, der sich ihr in den Weg stellt.

Im Haus der Blauen Blätter sieht sich die Braut mit einer Überzahl von Gegnern konfrontiert (Foto: Buena Vista) Großansicht

Im Haus der Blauen Blätter sieht sich die Braut mit einer Überzahl von Gegnern konfrontiert (Foto: Buena Vista)

Wer zum Teufel ist Bill? Diese Frage stellen sich Millionen von Filmfans, die auf den ersten Film von "Pulp Fiction"-Genie Quentin Tarantino seit mittlerweile sechs Jahren brennen.

Was kann er angestellt haben, dass sich die schöne Uma Thurman in das coolste Bruce-Lee-Gedächtnis-Kino-Outfit seit Menschengedenken wirft?

Dass sie einmal um den halben Erdball reist, um sich in Japan von Kungfu-Legende Sonny Chiba das tödlichste aller Samuraischwerter auf den Leib schmieden zu lassen?

Und dass sie im Vorübergehen ihren Weg mit Leichen pflastert, als trüge sie die verfluchten Seelen von Dirty Harry, Django und aller anderen Rächer der Filmgeschichte in sich?

Der legendäre Sonny Chiba schmiedet ein Schwert für Uma (Foto: Buena Vista) Großansicht

Der legendäre Sonny Chiba schmiedet ein Schwert für Uma (Foto: Buena Vista)

Rache tut weh

Simpel: Einst war Bill ihr Liebhaber und Chef und schickte sie als fähigste aller Killerinnen der Viper Assassination Squad nur zu den schwierigsten Jobs. Doch er hat sie verraten und versucht, sie bei ihrer Hochzeitsprobe zu töten.

Als die Schöne vier Jahre später aus dem Koma erwacht, kennt sie nur einen Gedanken: eine Rache, die so groß ist, dass Tarantino sich schräg durch sämtliche Variationen des Revenge Movies (von Spaghetti-Western über Eastern bis "Ein Mann sieht rot") zitieren muss, um ihr gerecht zu werden.

In der Summe ergibt das intensives Actionkino von außergewöhnlicher Virtuosität und Härte. Der abschließende, fast halbstündige Fight im House of Blue Leaves, in dem sich Uma mit Lucy Liu, ihrer Kämpfertruppe und 50 weiteren Schurken misst, ist in seiner Unerbittlichkeit jetzt schon ein Klassiker.

Uncool ist an diesem Film wirklich nur, dass man auf "Volume 2" vier Monate warten musste.

Kill Bill: Volume 1

Der vierte Film von Quentin Tarantino. Sechs Jahre nach "Jackie Brown" und als direkte Antwort auf die wehmütige, um Realismus bemühte Charakterstudie von 1997 zu sehen. Wie ein Yin zum Yang des Vorgängers explodiert "Kill Bill" mit seiner simplen Rachegeschichte in einem regelrechten Rausch aus Pulp Fiction, aus Farben und Bewegung und huldigt dem Genrekino der 70er Jahre, das Tarantino in seiner Jugend in den Schmuddelkinos von L.A. aufsog. Aus zahllosen Zitaten, Referenzen und Verweisen hat Amerikas enthusiastischster Filmfan einen einzigartigen, völlig kompromisslosen Actionfilm jenseits genormter Erfolgsformeln zusammengesetzt, in dem Uma Thurman im Bruce-Lee-Outfit die vielleicht beste, aber ganz gewiss körperlichste Rolle ihres Lebens spielt.

Revenge Movies: Blaxploitation, Eastern, Gialli, Vigilantenfilm, Samurai-Movie, Spaghettti Western. Die von künstlerisch ambitionierten Kritikern stets müde belächelten Bastarde des Mediums Film hat sich Quentin Tarantino als Quelle genommen für diese Brautschau, die sich rein über Bewegung, Farben und Aktion definiert. Vom Geist von Django und Dirty Harry, von Eastwood, Bronson und Bruce Lee, von vergessenen asiatischen Filmgrößen wie Chang Cheh, Kinji Fukusaka und Seijun Suzuki ist "Kill Bill" beseelt, bei dem der Filmemacher über das bloße Zitieren und Verbeugen weit hinausgeht. Sein Film, der aussieht, als hätte Vincente Minnelli den radikalsten Martial-Arts-Film aller Zeiten gedreht, ist ein förmlicher Bausatzkasten: Jede Szene der denkbar simplen Rachegeschichte über eine ehemalige Killerin, die hochschwanger am Tag ihrer Hochzeit von ihrem ehemaligen Liebhaber und Boss Bill ("Kung Fu"-Star David Carradine ist in "Vol. 1"nur zu hören und schemenhaft zu sehen) sowie ihren ehemaligen Kollegen der Deadly Viper Assassination Squad vermeintlich über den Jordan geschickt wird, vier Jahre später aus dem Koma erwacht und eine Vendetta anzettelt, wie man sie im Kino noch nicht gesehen hat, besteht immer gleich auf mehreren Ebenen aus Bestandteilen alter Filme.

Als Art Anthologie des amerikanischen Grindhouse-Cinema ist Tarantinos visionärer Raubzug durch Bilder- und Soundwelten anderer Filmemacher gestaltet. In einzelnen Kapiteln mit entsprechenden Titeln und zeitlich versetzter Anordnung entfaltet sich die Story der Braut. Jeweils wird dabei einem anderen Stil gehuldigt: Das Intro in der Kirche, in der Bill der Braut das Licht ausknipst, ist dem Spaghetti-Western verpflichtet. Der unmittelbar danach folgende, sehr harte Kampf der Heldin mit Vivica A. Fox huldigt der Blaxploitation, eine Krankenhausszene mit Daryl Hannah erinnert an den italienischen Giallo. Danach gibt es eine wilde Anime-Sequenz, die den Werdegang der Widersacherin O-Ren Ishii, gespielt mit dem nötigen Püppi-Charme von Lucy Liu, vom unschuldigen Mädchen zur gefürchteten Yakuza-Chefin verfolgt. Der Rest des Films steht in der Tradition des japanischen Samurai-Kinos. "Streetfgither"-Legende Sonny Chiba hat einen Gastauftritt als legendärer Schwertmacher, und dann folgt auch schon der 20-minütige Showdown in dem einmalig designten Haus der Blauen Blätter, in dem die hinreißende Uma Thurman im Bruce-Lee-"Mein letzter Kampf"-Outfit eine Horde von Schergen im Bruce-Lee-"The Green Hornet"-Outfit gegenüber steht. Und während die Bösewichte im Dutzend im sprühenden Blutregen zu Boden gehen, spielen James Last, Georghe Zamfir und schließlich auch noch Santa Esmaralda.das Lied zum Tod.

Kino in seiner pursten Form erlebt man da, ohne Kompromiss, ganz und gar einer singulären Vision verschrieben. Von Realismus keine Spur: Hier erweckt Tarantino die Filmwelt zum Leben, über die seine Figuren in seinen bisherigen Arbeiten immer so gerne geredet haben. Aber er zeigt all das so, als würde es in einer Art stilisierter Realität stattfinden. So ist sein Film gleichzeitig immer Kino, Reflektion über Kino und Verbeugung vor den Vorbildern. Ins Stocken gerät das atemberaubende Geschehen tatsächlich nur, wenn Tarantino sich verpflichtet fühlt, ab und an seine typischen Dialoge einzuflechten, die in diesem Wirbelsturm der Stilisierung wie Fremdkörper wirken. Im in vier Monaten folgenden "Vol. 2" soll dann nach Angaben des Filmemachers mehr Zeit zum Gespräch (und Hommagen an den Italo-Western und das Hongkong-Kino) bleiben. Das will man jetzt schon nicht mehr abwarten - und die nachvollziehbare, aber nicht ideale Entscheidung, den ursprünglich dreistündigen Film zweizuteilen, erst recht verdammen. Weil "Kill Bill" so gut ist. ts.

Kill Bill: Volume 1

Nach vier Jahren im Koma erwacht eine Blondine im Krankenhaus. Das Letzte, woran sie sich erinnern kann, ist ihre eigene Hochzeit. Am Tag, der der schönste in ihrem Leben werden sollte, jagt ihr ihr ehemaliger Liebhaber und Auftraggeber Bill eine Kugel in den Kopf. Besessen von Rachegelüsten beginnt die Braut einen blutigen Vergeltungszug über zwei Kontinente, um ihre Todesliste, an deren Ende Bill höchstpersönlich steht, abzuarbeiten.

Quelle: Studiocanal

Kill Bill Vol. 1 Teaser, Kill Bill Vol. 2 Teaser, Making of "Die Ästhetik der Rache", The Heavy Rock Band 5,6,7,8's mit den Songs "I walk like Jayne Mansfield" und "I'm blue", Trailer, Wendecover

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Uma Thurman   als die Braut
  Vivica A. Fox   als Vernita Green
  Lucy Liu   als O-Ren Ishii
  Daryl Hannah   als Elle Driver
  David Carradine   als Bill
  Michael Madsen   als Budd
  Michael Parks   als Sheriff
  Shin'ichi "Sonny" Chiba   als Hattori Hanzo
  Chiaki Kuriyama   als Go Go Yubari
  Julie Dreyfus   als Sofie Fatale
  Gordon Liu   als Johnny Mo
  Jun Kunimura   als Boss Tanaka
  Kazuki Kitamura   als Boss Koji
  Akaji Maro   als Boss Ozawa
 
Regie:  Quentin Tarantino  
Buch:  Quentin Tarantino  
Musik:  RZA  
Kamera:  Robert Richardson  
Produzent:  Lawrence Bender  
  Quentin Tarantino  

So knutscht Robert Pattinson mit Uma Thurman

Zwei der schönsten Menschen Hollywoods in inniger Umarmung.

Zum Anbeißen: Robbert Pattinson und Uma Thurman in "Bel Ami" (Foto: Kinowelt) Großansicht

Zum Anbeißen: Robbert Pattinson und Uma Thurman in "Bel Ami" (Foto: Kinowelt)

Da möchte Mann gerne mit Robert Pattinson tauschen und Frau mit Uma Thurman: Das erste Bild aus dem neuen Film "Bel Ami" zeigt die beiden attraktiven Darsteller in heißer Pose.

Im Film geht es zwischen den beiden ordentlich zur Sache. "Twilight"-Star Robert Pattinson spielt den Pariser Schwerenöter Georges Duroy, der sich als eiskalter Journalist durch die Betten der High Society "arbeitet". Uma "Die Braut" Thurman verkörpert die Szene-Lady Madeleine Foster, die den Lebemann nach jeder Menge Turbulenzen schließlich vor den Altar führt.

Davor bricht Robert Pattinson aber noch die Herzen von Frauen wie Christina Ricci und Kristin Scott Thomas. Vorlage für die erotische Romanze ist eine Kurzgeschichte von Guy de Maupassant, dem französischen Kultautor aus dem 19. Jahrhundert, der mit Honoré de Balzac und Émile Zola zu den wichtigsten Literaten dieser Zeit gehört.

Robert Pattinson und Uma Thurman lieben sich an der Côte d'Azur

Seine Weltpremiere feiert "Bel Ami" auf den Filmfestspielen von Cannes (12. bis 23. Mai). Wann "Twilight"-Star Robert Pattinson und Uma Thurman dann in den deutschen Kinos turteln, steht derzeit zwar noch nicht fest, dürfte aber bald nach dem wichtigsten Filmfestival bekannt gegeben werden.

 

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