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Kill Bill: Volume 2

Quentin Tarantinos lang erwartete Fortsetzung der Vergeltungsodyssee von Killerin Uma "Die Braut" Thurman.


Kill Bill: Volume 2 (Steelbook)

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Erhältlich seit:
25.09.2008

Originaltitel: Kill Bill Vol. 2

Action/ Thriller

USA 2004
Laufzeit: 131 Min.
FSK: ab 16

Uma Thurman
David Carradine
Michael Madsen

Regie: Quentin Tarantino
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Der Actionkult geht weiter - Quentin Tarantinos Rachegöttin Uma Thurman schickt ihre Peiniger zurück an den Ort, an dem sie einst geboren wurden: die Hölle.

Eine Braut, die sich traut: die Kanone im Anschlag, das Schwert Hattori Hanzos im Rücken (Foto: Buena Vista) Großansicht

Eine Braut, die sich traut: die Kanone im Anschlag, das Schwert Hattori Hanzos im Rücken (Foto: Buena Vista)

"Findest du mich sadistisch?", fragte Bill fürsorglich, bevor er "Die Braut" für fünf Jahre ins Koma und ihren Mann auf den Friedhof schickte.

In Volume 1 rief sich die Braut (Uma Thurman) ihrem Ex-Boss und Lover Bill (David Carradine) bereits eindrucksvoll in Erinnerung. Sie erledigte die Todesengel Vernita und O-Ren-Ishii, den durchgeknallten Killerteenager Go Go Yubari und mehr als drei Dutzend Elitekämpfer, die auf Leben oder Gliedmaßen verzichten mussten.

Die Botschaft kam an. Am Ende des Vorgängers nahm Bill aus dem Mund der verstümmelten Anwältin Sofie Fatale die Kriegserklärung der Braut entgegen. Jetzt rechnet die blonde Amazone endlich ab.

Das Schwert lehrt: Unaufmerksamkeit bedeutet Tod (Foto: Buena Vista) Großansicht

Das Schwert lehrt: Unaufmerksamkeit bedeutet Tod (Foto: Buena Vista)

Lehrjahre einer Killerin

Zunächst wartet Go Gos solidarisch verrückte Schwester auf ihre Rache, liefert sich mit der Braut ein frenetisches Todesduell in kalifornischen Vorgärten. Dann stellt sich Bill endlich auch im Bild als eiskalter Auftragskiller vor.

In Rückblicken erfahren wir, wie Bill die Braut zum chinesischen Martial-Arts-Guru Pai Mei in die Lehre schickte - coole und komische Sequenzen, in denen die Schülerin das Herz des unnachgiebigen Meisters erobert.

Was sie dort lernt, spielt eine Schlüsselrolle im finalen Showdown mit Bill. Bevor es dazu und zu einer einzigartigen Familienzusammenführung kommt, erlebt die Braut durch Bills Bruder einen echten Höllentrip und muss Todesviper Elle Driver (Daryl Hannah) entgiften.

Am Anfang ihres Trainings ist die Braut für Meister Pai Mei nur ein Wurm, am Ende eine Kriegerin mit Würde (Foto: Buena Vista) Großansicht

Am Anfang ihres Trainings ist die Braut für Meister Pai Mei nur ein Wurm, am Ende eine Kriegerin mit Würde (Foto: Buena Vista)

Granit-Göttin

Wie schon im Vorgänger, ist Uma Thurman in den Actionsequenzen hart wie Granit, in den emotionalen Szenen intensiv und berührend.

Erneut beweist sich Quentin Tarantino nicht nur als besessener Cineast, der dem Kung-Fu-Kino und dem Italo-Western huldigt, sondern auch als eleganter Stilist, der seiner erklärten Göttin Uma einen modernen Klassiker auf den Luxus-Leib geschneidert hat, um ihre Mission zu erfüllen: Kill Bill.

Kill Bill: Volume 2 (Steelbook)

Immer noch Quentin Tarantinos vierter Film. Jetzt aber der zweite Teil, der die letztendlich mehr als vierstündige Rache-Saga über die entfesselte Wut einer Kungfurie zu ihrem blutigen Ende führt. Weiterhin in einzelnen Kapiteln als eine Art Anthologie des Exploitationkinos der 70er Jahre angelegt, ist "Vol. 2", der deutlich dem Spaghetti-Western und dem Martial-Arts-Kino aus Hongkong Referenz erweist, das beinahe polare Gegenstück zur Ouvertüre: Explodierte diese fast dialogfrei in einen Reigen aus Action, Gewalt, Bewegung und Farben, ist nun das Wort mächtiger als das Schwert: Wurde die Rache zuvor noch eiskalt serviert, wird sie nun cool kredenzt: Mit langen Dialogen, ruhigerem Rhythmus und pointierterer Raserei ist das Aufeinandertreffen der von Uma Thurman sensationell gespielten Braut und ihrem titelgebenden Erzfeind Bill (endlich tritt David Carradine aus den Schatten) emotionaler und spannender als "Vol. 1", aber keinen Deut weniger spektakulär.

"Bang bang, my baby shot me down", wehklagte Nancy Sinatra in der Titelsequenz von "Vol. 1", nachdem man zuvor Zeuge geworden war, wie Bill seine ehemalige Geliebte und beste Killerin mit einer Kugel in den Kopf in ein vierjähriges Koma schickte. Die ganze Tragweite der Wahl dieses Liedes, dessen getragene Stimmung so überhaupt nicht zur folgenden filmischen Raserei durch japanische Samurai- und Yakuza-Filme, Blaxploitation-Action und italienische Giallo-Thriller passen wollte, wird nun bewusst. Wenn die Braut am Schluss ihres epischen Kreuzzugs endlich Bill in dessen mexikanischem Refugium töten will, steht sie, was sich am Ende von "Vol. 1" ankündigte, erstmals ihrer Tochter Beebee gegenüber, die sie zum Duell mit Spielzeugpistolen fordert und die Mutter niederschießt. My Beebee shot me down. An dieser Stelle fügen sich nicht nur sämtliche Puzzleteile ineinander und werden die Dimensionen von Tarantinos irgendwie größenwahnsinnigen Kraftakt deutlich, hier offenbart der Regisseur von "Pulp Fiction" und "Reservoir Dogs" ausgerechnet in seinem bislang stilisiertesten und blutigsten Werk eine Menschlichkeit und Zärtlichkeit, die man ihm niemals zugetraut hätte. Der folgende Showdown, im Grunde wenig mehr als ein Krieg der Worte, wird damit mit einer Spannung aufgeladen, die kein noch so furioser Zweikampf mit Hattori-Hanzo-Schwertern jemals haben könnte.

Doch bis dahin hat die Braut einen weiten Weg zurückzulegen. Wie der maskuline "Vol. 1" beginnt auch der feminine "Vol. 2" nach einer kurzen Hommage an "Wenn der Postmann zweimal klingelt" in der texanischen Kapelle an jener Stelle, an der sich alle Lebensträume der Heldin zerschlagen. Diesmal zeigt Tarantino jedoch die komplette Sequenz. Erstmals tritt Bill in Erscheinung, von dem man bislang nur die Stimme hören durfte. David Carradines Auftritt - der erste in einem großen Kinofilm seit "Ein Vogel auf dem Drahtseil" im Jahr 1990 - ist eine Offenbarung. Und auch Uma Thurmans Darstellung wächst an seiner Seite: Ihre Wut hat nun ein greifbares Ziel. Weil Tarantino nach dem halbstündigen Showdown von "Vol. 1" Ruhe auf den Sturm folgen lässt, haben die Figuren erstmals Zeit, Luft zu holen. Die Szenen mit Bills aufgeschwemmtem Bruder Budd und Elle Driver, der ärgsten Konkurrentin der Braut in den vergangenen Tagen von Bills Deadly Viper Assassination Squad, sind mit ihren extremen Nahaufnahmen, langen Einstellungen und entliehenen Morricone-Weisen purer Sergio Leone, wenngleich der wohl nie so geschwätzig war. Umwege und Rückblenden gehören weiterhin zum Rüstzeug von "Kill Bill": Die Braut wird in der im Wortsinne beklemmendsten Szene des Films lebendig begraben. Man rätselt noch, wie nicht nur sie, sondern auch der Film da wieder rauskommt, da schneidet Tarantino in die Vergangenheit auf die Ausbildung der Heldin unter Leitung des grausamen Mönch Pai Mei. Diese im Stil der "Shaolin"-Filme gedrehte Sequenz mit der Martial-Arts-Ikone Gordon Liu ist wiederum der Schlüssel zum Weg aus dem unüberwindbar scheinenden Sarg.

Nicht einen Moment hat man den Eindruck, Tarantino könnte der Atem oder die Ideen ausgehen. In den unmöglichsten Momenten schlägt er die verrücktesten Volten, immer getrieben von seinem enzyklopädischen Filmwissen. Hier wird nicht einfach abgekupfert. Hier wird verbeugt, verwiesen, zitiert, assimiliert, variiert, kommentiert, weiterentwickelt und neu chiffriert. In seiner Gänze ist "Kill Bill" eines jener wegweisenden amerikanischen, wild delirierenden Epen, wie man sie seit den Tagen von "Apocalypse Now" und "Heaven's Gate" für ausgestorben hielt, ein selbstverliebter, aber nicht selbstgefälliger Kraftakt, der sich nur sich selbst und dem eigenen geschaffenen Universum verpflichtet fühlt. Wenn das wirklich der Befreiungsschlag nach sechs Jahren Kreativblockade war, dann Hut ab: Mehr Film geht nicht. ts.

Kill Bill: Volume 2 (Steelbook)

Nach dem furiosen, atemberaubenden Auftakt mit Kill Bill Volume 1 führt Quentin Tarantino, coolster Regisseur Hollywoods (PULP FICTION), seine härteste, spannendste und kompromissloseste Actionsaga fort.

Die blutdurstige Rache der Braut (UMA THURMAN) ist noch nicht gestillt: Drei Namen stehen noch auf der Liste der kalten Schönen, die am Tag ihrer Hochzeit ins Jenseits befördert werden sollte und jetzt Jagd auf die macht, die ihren Tod verlangten. Nach Verdita Green und O-Ren Ishii (LUCY LIU) sind nun der heruntergekommene Budd (MICHAEL MADSEN) und die durchtriebene Elle Driver (DARYL HANNAH) an der Reihe, bevor die Braut in Mexiko schließlich ihrem einstigen Chef und Liebhaber Bill (DAVID CARRADINE) gegenübersteht - und ihrer totgeglaubten Tochter...

Quelle: Walt Disney Studios

Making Of Kill Bill - Volume 2 - Auftritt der Band CHINGON bei der Premiere von Kill Bill Volume 2 - Zusätzliche Szene: Damoe

Mit jeweils zwei trendigen T-Shirt Bügeltattoos!

Quelle: Walt Disney Studios

Darsteller:  Uma Thurman   als die Braut
  David Carradine   als Bill
  Michael Madsen   als Budd
  Daryl Hannah   als Elle Driver
  Gordon Liu   als Pai Mei
  Michael Parks   als Esteban Vihaio
  Perla Haney-Jardine   als B.B.
  Helen Kim   als Karen
  Claire Smithies   als Clarita
  Clark Middleton   als Ernie
  Laura Cayouette   als Rocket
  Larry Bishop   als Larry Gomez
  Sid Haig   als Jay
  Reda Beebe   als Lucky
  Samuel L. Jackson   als Rufus
  Christopher Allen Nelson   als Tommy Plympton
  Caitlin Keats   als Janeen
  Jeannie Epper   als Mrs. Harmony
  Bo Svenson   als Reverend Harmony
 
Regie:  Quentin Tarantino  
Buch:  Quentin Tarantino  
Musik:  RZA  
  Robert Rodriguez  
Kamera:  Robert Richardson  
Produzent:  Lawrence Bender  

"Bastarde" am 21. August im Heimkino

Unter dem Titel "Inglorious Bastards - Das Original" bringt Koch Media pünktlich zum Kinostart des neuen Tarantino-Films den italienischen Kriegsfilm "Ein Haufen verwegener Hunde" aus dem Jahre 1977 auf DVD in den Handel.

Vorbild für Quentin Tarantinos "Inglorious Basterds": "Ein Haufen verwegener Hunde" (Foto: Alemannia) Großansicht

Vorbild für Quentin Tarantinos "Inglorious Basterds": "Ein Haufen verwegener Hunde" (Foto: Alemannia)

In dem gegen Ende des Zweiten Weltkriegs spielenden Film von Enzo G. Castellari geht es um eine Gruppe amerikanischer Deserteure, die versucht, den Deutschen eine V2-Rakete zu stehlen.

In einer der Hauptrollen ist neben Bo Svenson ("Kill Bill Vol. 2") auch "Seewolf" Raimund Harmstorf zu sehen.

Neben dem Film "Inglorious Bastards" wartet die DVD mit einem exklusiv produzierten Making-of, einem Interview mit Quentin Tarantino, Original-Kinotrailer sowie einer Bildergalerie mit seltenem Werbematerial auf.

 

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