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Killer Elite

Actionthriller, in der ehemalige britische Elitekämpfer von einem Killerkommando gejagt werden und zum Gegenangriff übergehen.


Killer Elite

Leihvideo

Erhältlich seit:
28.02.2012

Originaltitel: The Killer Elite

Action/ Thriller

USA/Australien 2011
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 16

Jason Statham
Clive Owen
Robert De Niro

Regie: Gary McKendry
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Killer Elite

Ex-Auftragskiller Danny Bryce kehrt aus dem Ruhestand zurück, als sein Mentor Hunter von einem arabischen Ölmagnaten entführt wird. Der Scheich droht seinen väterlichen Freund zu töten, wenn Bryce nicht jene drei britischen SAS-Männer eliminiert, die der Beduinenfürst für den Tod seiner drei Söhne verantwortlich macht. Ein gefährlicher Job, werden die doch von einem Spezialagenten namens Spike bewacht. Erschwert wird die Mission noch durch die Tatsache, dass die Morde wie Unfälle aussehen sollen.

Furios, stilsicher und mit einem guten Auge fürs Setting inszeniertes Spielfilmdebüt von Gary McKendry, dessen Actioner auf Ranulph Fiennes Roman "The Feather Men" basiert, der 1991 bei seinem Erscheinen für Aufregung sorgte, da Parallelen zu tatsächlichen Ereignissen unübersehbar waren. Jason Statham glänzt als Actionheld der Stunde, Clive Owen gibt mit Lust und Mexikaner-Schnauzbart dessen knallharten Gegenspieler. Hohes Tempo, ein guter Rhythmus und ein flüssiger Schnitt machen die Logiklücken im Plot wett.

Killer Elite

Flüssig inszenierter, knallharter und verschachtelter (Polit-)Actionthriller, in dem ehemalige britische SAS-Elitekämpfer von einem Söldnerkommando gejagt werden.

Gleich vorneweg: Mit Sam Peckinpahs Klassiker gleichen Titels hat "Killer Elite" nichts zu tun. Gary McKendrys Actioner basiert auf Ranulph Fiennes Roman "The Feather Men", der 1991 bei seinem Erscheinen für Aufregung sorgte, da Parallelen zu tatsächlichen Ereignissen unübersehbar waren. Um verdeckte Operationen des britischen Geheimdiensts SAS geht es, um Söldner, Öl, einen Geheimbund - er gibt der Vorlage den Titel -, um Loyalität, Verrat, wechselnde Allianzen und Geld. Ein klassischer (Polit-)Thrillerplot, über den man sich nicht den Kopf zerbrechen muss, ist er für weite Teile der Handlung doch unerheblich.

1979 sollen die Söldner Danny Bryce (David Statham) und Hunter (Robert De Niro) in Mexiko einen Mann ausschalten. Mit dem kleinen Jungen, der im Auto des Opfers sitzt, haben sie nicht gerechnet. Danny schont das Kind, hängt seinen Job an den Nagel und beginnt in Australien ein neues Leben. Ein Jahr später ist es mit dem Ruhestand vorbei. Ein Scheich hat Hunter entführt und droht ihn zu töten, wenn Bryce nicht jene drei SAS-Männer eliminiert, die der Ölmagnat für den Tod seiner drei Söhne verantwortlich macht. Ein riskanter Job, werden die doch von einem Spezialagenten (Clive Owen) bewacht.

"Kick-Ass" in Perfektion ist hier angesagt: Explosionen, Schlägereien und Feuergefechte nonstop. "Transporter" Statham glänzt als Actionheld der Stunde, rasierter Schädel, Sonnenbrille, Muskeln und Mut - und wenn's sein muss, stürzt er sich sogar an einen Stuhl gefesselt aus dem zweiten Stock. Hauptgegner Owen schlägt sich mindestens ebenso wacker, mit fiesem mexikanischen Schnauzer gibt er den harten Hund, derweil Altmeister De Niro ganz in sich ruht - "Heat"- und "Pate"-geschult bringt ihn nichts aus der Ruhe, auch wenn er mal den Babysitter für Dannys Freundin Anne (Yvonne Strahovski) spielen muss.

Newcomer McKendry macht bei seinem Spielfilmdebüt (fast) alles richtig. Er beweist ein gutes Auge fürs 1980er Jahre Setting - Ausstattung, Fahrzeuge und Kostüme, der Look ist aus einem Guss - und springt versiert zwischen den arabischen und britischen Schauplätzen hin und her. Hohes Tempo, ein guter Rhythmus und ein flüssiger Schnitt machen die Logiklücken im Plot wett, die Figur der Anne - das "Herz" des Films - hätte es eigentlich nicht gebraucht. Große Jungs kommen hier auf ihre Kosten, wenn geredet wird, ist die Sprache markig und deftig - doch meistens sprechen ohnehin Fäuste und Waffen. Gut so. geh.

Killer Elite

Danny hatte bereits mit seinem Job als Auftragskiller abgeschlossen. Als jedoch sein ehemaliger Mentor und Freund Hunter von einem im Exil lebenden arabischen Scheich als Geisel genommen wird, sieht Danny sich gezwungen, auf dessen perfiden Deal einzugehen: Hunter kommt nur frei, wenn Danny es schafft, die drei SAS-Männer zur Strecke zu bringen, die damals im Oman-Krieg die Söhne des Prinzen töteten. Für Danny beginnt ein gnadenloses Katz- und Mausspiel mit dem SAS-Agenten Spike, der die Mörder beschützen soll.

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Jason Statham   als Danny Bryce
  Clive Owen   als Spike
  Robert De Niro   als Hunter
  Dominic Purcell   als Davies
  Aden Young   als Meier
  Yvonne Strahovski   als Anne
  Ben Mendelsohn   als Martin
  Adewale Akinnuoye-Agbaje   als Agent
  David Whiteley   als M 16 Mann
  Matthew Nable   als Pennock
  Lachy Hulme   als Harris
  Firass Dirani   als Bakhait
  Nick Tate   als Commander
  Bille Brown   als Colonel
  Stewart Morritt   als Campbell
  Grant Bowler   als Cregg
  Michael Dorman   als Jake
  Daniel Roberts   als McCann
  Rodney Afif   als Sheikh Amr
 
Regie:  Gary McKendry  
Buch:  Gary McKendry  
  Matt Sherring  
Musik:  Reinhold Heil  
  Johnny Klimek  
Kamera:  Simon Duggan  
Produzent:  Michael Boughen  
  Steve Chasman  
  Sigurjon Sighvatsson  
  Anthony Winley  
 

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