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Killing Me Softly

Chen Kaiges erotischer Thriller stürzt Heather Graham Hals über Kopf in eine gefährliche und obsessive Affäre mit Joseph Fiennes.


Killing Me Softly

Leihvideo

Erhältlich seit:
15.07.2003

Thriller/ Erotik

USA 2001
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 16

Heather Graham
Joseph Fiennes
Natascha McElhone

Regie: Chen Kaige
Universum Film

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Traum oder Alptraum: Joseph Fiennes verwickelt Heather Graham in eine verhängnisvolle Affäre.

Eine verhängnisvolle Affäre

Eine verhängnisvolle Affäre

Wer träumt nicht von der Liebe auf den ersten Blick, dem Kribbeln, das den Adrenalinspiegel von Null auf Hundert hochjagt? Der Amerikanerin Alice passiert dieses Wunder mitten in London. An der Fußgängerampel berühren ihre Fingerspitzen rein zufällig die eines faszinierenden Fremden. Und es ist um sie geschehen.

In der Mittagspause entdeckt sie den bekannten Alpinisten zufällig in einem Buchladen, die Zeit reicht gerade noch für eine Taxifahrt in seine Wohnung, um dann in Ekstase übereinander herzufallen, den Körper des anderen auszukundschaften.

Alice verlässt ihren netten, aber langweiligen Freund und heiratet nach einigen Wochen den Mann ihres Lebens. Zwischen Liebe und Libido scheint das Glück perfekt. Doch dann flattern anonyme Briefe ins Haus, Adam - so heißt das Prachtexemplar - verbirgt ein düsteres Geheimnis.

Ich gehöre nur dir allein..

Ich gehöre nur dir allein..

Ist der Adonis mit dem hohem Verführungsfaktor gar ein Mörder? In dieser verhängnisvollen Love Affair, fulminant inszeniert von Chen Kaige, ist alles möglich. Dunkle Obsessionen, subtile Erotik, heißer Sex, raffinierte Fesselspiele - da knallen die Gefühlssicherungen durch.

Über dem Abgrund der Lust balancieren die Zarte und der Harte (Heather Graham und Joseph Fiennes), immer bereit zum finalen Absturz. Ein Erotik Thriller vom Feinsten, bei dem das Objekt der Begierde zur Bedrohung wird, der Traum zum Alptraum. Vorsicht Anschnallen!

Killing Me Softly

Einen westlichen Erotik-Thriller erwartet man nicht gerade von Chen Kaige, der mit bildgewaltigen Epen wie "Lebewohl, meine Konkubine", Verführerischer Mond" oder "Der Kaiser und sein Attentäter" ins Reich der Mitte entführte. Seine erste englischsprachige Regiearbeit ist ein vibrierende Studie über Sex, Lügen und Leidenschaft. Ganz einfach: Mann trifft Frau und es gibt für beide nur noch eins - Eintauchen in extreme Gefühle.

Lange muss man im Gedächtnis kramen, um sich an ein ähnlich sexuell intensives Werk zu erinnern. Vielleicht Paul Verhoevens "Basic Instinct", Louis Malles "Verhängnis" oder Adrian Lynes "Untreu". Auch in Chen Kaiges erotischem Meisterwerk gibt es diesen magischen Moment an dem zwei Menschen von einer Sekunde auf die andere wissen, es ist um sie geschehen. Es passiert ganz unspektakulär. Die arrivierte, in London lebende Amerikanerin Alice hastet über die Straße. Als sie die Fußgängerampel in Gang setzen will, berührt sie zufällig die Fingerspitzen eines Mannes, ein Augenblick, der ihr Leben verändert. In der Mittagspause entdeckt sie den faszinierenden Fremden in einem Buchladen, sie nehmen ein Taxi und fahren in seine Wohnung, verlieren sich in einem ekstatischen Liebesakt. Eigentlich will die junge Frau nie mehr auf dieses nicht einschätzbare Terrain zurückkehren, sondern bei ihrem netten, wenn auch langweiligen Freund bleiben. Doch am nächsten Tag zieht es sie wieder zu Adam, ein Extremkletterer, wie sich herausstellt. Und wieder genießen beide tollen Sex. Alice wirft ihre normale Existenz über Bord, heiratet nach wenigen Tagen den geheimnisvollen Liebhaber. Erst nach Wochen bemerkt sie Ungereimtheiten im Verhalten des Unbekannten, aus dem Traum von Liebe wird ein Alptraum. Sukzessive baut Chen Kaige eine fast unerträgliche Spannung auf, in der die letzten emotionalen Sicherheitsnetze reißen. Anonyme Briefe warnen die Ehefrau vor der Beziehung, gewalttätiges Verhalten des frisch Angetrauten erschreckt, eine Frau beschuldigt Adam der Vergewaltigung, es häufen sich Indizien, die sogar auf einen Mord schließen lassen. Auf der anderen Seite eine jegliche Ratio zermalmende Obsession, in die sich Alice psychisch wie physisch fallen lässt, raffinierte Fesselspiele, die totales Vertrauen verlangen. Interessant die Inszenierung der Gegensätze. Heather Graham als blondschopfiges und offenes "all american girl", das irgendwann den Kopf und den Boden unter den Füßen verliert, sich in eine Paranoia steigert, Joseph Fiennes als dunkler, von selbstzerstörerischer Liebe getriebener Engel der Begierde, einer dieser bestimmt-sanften Verführer, in deren Nähe das weibliche Ego zu Asche verbrennt. Das tragische Ende von "Killing Me Softly" muss sein, auch wenn wir uns ein Happy End wünschen. Ein vorwiegend weibliches Publikum sollte dieser verhängnisvollen Lovestory größte Aufmerksamkeit schenken. mk.

Darsteller:  Heather Graham   als Alice Loudon
  Joseph Fiennes   als Adam Tallis
  Natascha McElhone   als Deborah Tallis
  Ulrich Thomsen   als Klaus
  Ian Hart   als Daniel
  Jason Hughes   als Jake
  Helen Grace   als Lucy
  Olivia Poulet   als Claudia
  Ronan Vibert   als Mike
  Ian Aspinall   als Anthony
  Nicholas Aaron   als Clive
  Amy Robbins   als Sylvie
  Yasmin Bannerman   als Joanna
  Rebecca Palmer   als Michelle
  Kika Markham   als Mrs. Blanchard
  Lucila Alves   als Francoise
  Oliver Ryan   als Buchhändler
  Tim Faraday   als Polizist
  Donald Gee   als Pfarrer
  Richard Green   als Polizist 1
  Lee Boswell   als Polizist 2
  Neil Roberts   als Richard
  Patrick Field   als Barkeeper
 
Regie:  Chen Kaige  
Buch:  Kara Lindstrom  
Musik:  Patrick Doyle  
Kamera:  Michael Coulter  
Produzent:  Lynda Myles  
  Michael Chinich  
 

Killing Me Softly in der Fotoshow

 

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Features

 

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