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King Kong

Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Nachfolger: eine mit gewaltigem Aufwand realisierte Neuverfilmung des Monsterfilm-Klassikers von 1933 über einen Riesenaffen, der sich in eine schöne Frau verliebt.


King Kong (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
04.04.2006

Abenteuer/ Fantasy

Neuseeland/USA 2005
Laufzeit: 180 Min.
FSK: ab 12

Naomi Watts
Adrien Brody
Jack Black

Regie: Peter Jackson
Universal Pictures Germany

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Nach seiner "Herr der Ringe"-Trilogie schlägt Peter Jackson erneut alle Rekorde und setzt mit seiner spektakulären Neuverfilmung wieder Maßstäbe in Sachen modernes Kino.

Carl Denham wittert den Film seines Lebens (Foto: UIP) Großansicht

Carl Denham wittert den Film seines Lebens (Foto: UIP)

Wenn einer wie Ausnahme-Regisseur Peter Jackson sich seinen Kindheitstraum erfüllt, ist einiges zu erwarten. In Zeiten der Superlative, in denen alles größer, teurer, aufwändiger, bombastischer wird, kommt mit dem absoluten Kino-Highlight des Jahres 2005 zu dessen Ende - und grad recht zur beschaulichen Weihnachtszeit - tatsächlich Großes auf uns zu.

Ein Remake zwar, aber was für eines! Schließlich geht es um jenen legendären Riesenmenschenaffen, der sich unsterblich in eine schöne Frau verliebt und nicht zuletzt dadurch Anlass für jede Menge Turbulenzen gibt. Peter Jackson, der seit seiner unverschämt erfolgreichen "Herr der Ringe"-Trilogie als Regisseur so etwas wie totale künstlerische Freiheit in Hollywood besitzt, hat weder Kosten noch Mühen gescheut, um sein Traumprojekt zu verwirklichen.

Autor und Regisseur haben unterschiedliche Ansichten über das Drehbuch (Foto: UIP) Großansicht

Autor und Regisseur haben unterschiedliche Ansichten über das Drehbuch (Foto: UIP)

Schlafzimmer mit Skyline

Denn schon als Neunjähriger hat der gebürtige Neuseeländer die Skyline von New York auf die Bettlaken seiner Mutter gemalt. Jetzt schöpft er alle Möglichkeiten modernster (Computer-)Tricktechnik aus und haucht dem Original aus dem Jahre 1933, "King Kong und die weiße Frau", neues Leben ein.

Eine Gruppe von abenteuerlustigen Filmemachern begibt sich in den 30ern auf die mysteriöse Insel Skull Island, um nach einem monströsen Affen zu suchen. Das Team findet ihn tatsächlich inmitten anderer prähistorischer Wesen und verschleppt den Neun-Meter-Hünen nach New York. Dort soll Kong der Weltöffentlichkeit präsentiert werden. Doch niemand hat mit den schier übermenschlichen Kräften eines hoffnungslos verliebten Primaten gerechnet ...

King Kong findet Gefallen an Miss Darrow (Foto: UIP) Großansicht

King Kong findet Gefallen an Miss Darrow (Foto: UIP)

Nicht nur groß, sondern auch lang

"King Kong" hat nicht nur 32 Millionen Dollar mehr gekostet - inzwischen sind es 207 Millionen - er ist auch eine halbe Stunde länger geworden als ursprünglich geplant. Jetzt darf man sich auf ein drei Stunden langes Fantasy-Abenteuer freuen - mit exquisiten Effekten, grandiosen Sets und hervorragenden Darstellern, allen voran Naomi Watts ("The Ring") als Kongs Love Interest Ann Darrow, Top-Comedian Jack Black als durchgeknallter Regisseur Carl Denham, (Adrien Brody) gibt Autor Jack Driscoll und der deutsche Hollywood-Import Thomas Kretschmann als sarkastischer Captain Englehorn.

Der ist völlig hingerissen von Peter Jacksons aktuellem Geniestreich: "Als ich den fertigen Film angeschaut habe, habe ich gedacht: Es gibt keinen, der diesen 'King Kong' nicht sehen will. Der kommt so klasse daher und es sieht alles so spannend aus. Das ist einfach Kintopp für jeden!"

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Nur zwei Jahre nach dem Abschluss seiner "Der Herr der Ringe"-Trilogie kehrt der neue König von Hollywood zurück: Mit einem Budget von 207 Mio. Dollar realisiert, ist Peter Jacksons Neuverfilmung des Klassikers "King Kong und die weiße Frau" aus dem Jahr 1933 ein mehr als würdiger Nachfolger: ein bis zum Bersten gefülltes Abenteuer, in dem Spektakel Trumpf ist - aber vor allem die Romantik der Geschichte sticht. Die Kassen werden klingeln.

Wenn es jemals einen Film gab, dessen Ausgang noch gewisser ist als der von James Camerons "Titanic", dann ist das "King Kong": Anders als man vermuten möchte, ist das Wissen um den finalen Sturz des Riesenaffen vom New Yorker Empire State Building jedoch kein Hemmschuh, werden Spannung und Aufregung nicht im Geringsten gemindert. Wie auch bei "Titanic" verstärkt das Wissen um die bevorstehende Tragödie vielmehr Wucht und Wirkung der wunderbaren Szenen, die der Regisseur dem einsamen Gorilla und der hübschen Schauspielerin davor gönnt. Da mag er Horden wild gewordener Brontosaurier und drei Tyrannosaurier von der Leine lassen, Spinnen, Fledermäuse, Tausendfüßler und anderes todbringendes Getier losschicken, Gefahren, Abenteuer und Spektakel in einem Rhythmus abspulen, bei dem Indiana Jones Schwindelanfälle bekäme - das Herzstück des Films ist und bleibt die Romanze zwischen Kong und seiner Blondine, ist eine unmögliche und traurige Liebe, zum Scheitern verurteilt von Anfang an, aber deshalb nie niedriger lodernd, bis zum bitteren Ende. Kurzum: Das Spektakel wird die Kinogänger locken, aber die Romantik wird sie über den Abspann hinaus bewegen und erneut ein Kinoticket lösen lassen. Denn wie - zum letzten Mal -"Titanic" ist "King Kong" einer jener Blockbuster, die viel versprechen, aber dann noch mehr halten, ein rundum begeisterndes Kinoerlebnis.

Dass es sich bei diesem wild fabulierenden, stets prächtig anzusehenden Erlebnis um die Erfüllung des selbst erklärten Kindheitstraumes des Regisseurs handelt, ist kein Lippenbekenntnis. Man spürt es bei jeder Einstellung des Films, der mit seiner Action den Bauch und seiner Emotion das Herz anspricht, angesichts der Vielfalt der angerissenen Themen aber auch den Kopf nie vergisst. Sehr stringent folgt Jackson dem Verlauf des Originals. Und doch ist sein Film mit einer Laufzeit von 187 Minuten fast doppelt so lang geworden, weil er in der ihm eigenen Art, Pulp und Poesie, Triviales und Tiefgang, Sensationen und Sensibles zu verschmelzen, Handlung, Figuren und Motive bis zur Schmerzgrenze ausarbeitet und verstärkt. Das mag exzessiv sein, aber selbst bei der nun vorliegenden Fassung hat man das Gefühl, der Regisseur konnte nicht alles unterbringen, was er erzählen wollte. Manche Nebenfigur musste offensichtlich getrimmt werden und verschwindet deshalb auf einmal spurlos aus dem Film, was aber das Vergnügen nicht mindert.

Nach einer etwas mehr als einstündigen Exposition, in der zunächst im wunderbar artifiziell realisierten New York der 30er Jahre die brotlose Schauspielerin Ann Darow, der gewiefte Filmemacher Carl Denham und der ambitionierte Autor Jack Driscoll vorgestellt werden und schließlich ihre überstürzte Überfahrt zur verwunschenen Skull Island thematisiert wird, geht es auf besagter Insel ans Eingemachte: Ann wird von den Eingeborenen als Opfergabe an den Riesenaffen Kong dargeboten, der über den mit prähistorischen Wesen besiedelten Dschungel des Eilands als der Letzte seiner Art herrscht. Während Jack, Carl und ihre Leute Abenteuer bei einer unfassbar realisierten Brontosaurier-Stampede und mit anderen Kreaturen erleben, kommen sich der Furcht erregende Primat und seine Gefangene näher: Des Widerspenstigen Zähmung, von der ausgezeichneten Naomi Watts und Andy Serkis, der Kong mit der selben Brillanz mimt wie seinen Gollum bei "Der Herr der Ringe" und hier zudem einen schrulligen Auftritt als Schiffskoch Lumpy hat, mit wenigen Blicken und Gesten gespielt, ist ein Höhepunkt, ein kurzer Moment des Innehaltens, bevor die Hölle wieder losbricht, der Affe schließlich gefangen und nach New York gebracht wird, wo sich sein Schicksal erfüllt. Der gesamte Film kommt mit einem Minimum an Dialogen aus, aber die entscheidenden letzten 45 Minuten ist "King Kong" beim Showdown dann beinahe ein Stummfilm - oder besser: purstes Kino, das mit Bildern und Blicken so viel erzählt, dass nichts mehr gesagt werden muss. Wenn Kong mit Ann übers Eis im Central Park schliddert, wären Worte ebenso unangebracht, wie bei den letzten Szenen auf dem Dach der Welt, mit dem Absturz des Titelhelden, von Jackson, der zuvor alles gezeigt hat, mit wunderbarer Zurückhaltung realisiert.

Natürlich ist auch Jacksons Variante eine Neuerzählung von "Die Schöne und das Biest", wobei er den Aspekt der absoluten und reinen Liebe noch einmal deutlich verstärkt. Aber gleichzeitig ist diese zum Epos aufgeblasene Pulp Fiction auch ein Metafilm übers Filmemachen und eine thematische Variation von Conrads Erzählung "Herz der Finsternis" (und damit auch von Coppolas "Apocalypse Now"), die von dem von Jamie Bell gespielten Schiffsjungen gelesen und wörtlich zitiert wird. Voll gepackt mit Querverweisen, klugen Zitaten und Referenzen gilt für den Film das, was der Junge über seine Lektüre zu sagen hat: Dies ist mehr als ein Abenteuer. Was für eine Leistung! ts.

King Kong (Einzel-DVD)

Eine Gruppe von Entdeckern und Dokumentarfilmemachern macht sich auf die Reise zum geheimnisvollen Skull Island, wo sie die Legende von einem Riesengorilla namens Kong auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen wollen. Tatsächlich stoßen sie in dem von der Zivilisation geschützten Dschungel auf prähistorische Tiere und schließlich deren Erzfeind Kong, der sich auf den ersten Blick in die schöne Schauspielerin Ann Darrow verliebt und sie entführt. Kong kann überwältigt, betäubt und zurück nach New York gebracht werden, wo er als Attraktion ausgestellt werden soll.

Peter Jackson, der schon für seine Regie bei "Der Herr der Ringe" mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, erweckt mit seiner cinematischen Vision von King Kong eine der größten Legenden der Filmgeschichte zu neuem Leben: Naomi Watts, Adrien Brody und Jack Black sind die Stars in diesem spektakulären Film voll rasender Action, Angst einflößender Kreaturen und bahnbrechender Special Effects. Machen Sie sich bereit für das epische Abenteuer des legendären Gorillas, der auf einer abgelegenen Insel gefangen genommen und in die Zivilisation gebracht wird, wo er sich im Dschungel der Großstadt seinem letzten Kampf ums Überleben stellen muss ...

Quelle: Universal Pictures

- Hauptfilm
- Touareg & King Kong*
- Mehr von New York in "Wish You Were Here"*

*Untertitelung wie beim Hauptfilm

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Naomi Watts   als Ann Darrow
  Adrien Brody   als Jack Driscoll
  Jack Black   als Carl Denham
  Thomas Kretschmann   als Captain Englehorn
  Colin Hanks   als Preston
  Andy Serkis   als King/Lumpy Kong/der Koch
  Jamie Bell   als Jimmy
  Evan Dexter Parke   als Hayes
  Lobo Chan   als Choy
  Kyle Chandler   als Bruce Baxter
  John Sumner   als Herb
  Craig Hall  
 
Regie:  Peter Jackson  
Buch:  Fran Walsh  
  Philippa Boyens  
  Peter Jackson  
Musik:  James Newton Howard  
Kamera:  Andrew Lesnie  
Produzent:  Jan Blenkin  
  Carolynne Cunningham  
  Fran Walsh  
  Peter Jackson  

"Herr der Ringe"-Freizeitpark geplant

Aug in Aug mit den fantastischen Schöpfungen von Kultautor J.R.R. Tolkien ...

Aragorn, Frodo, Gandalf, Legolas, Gimli, Galadriel: Bald gibt's die "Herr der Ringe"-Helden live zu erleben! (Foto: Warner) Großansicht

Aragorn, Frodo, Gandalf, Legolas, Gimli, Galadriel: Bald gibt's die "Herr der Ringe"-Helden live zu erleben! (Foto: Warner)

Einmal auf den Spuren von Bilbo, Frodo, Sam & Co. durchs Auenland wandeln, einmal einem schleimigen Ork aus Sarumans Armee in die fiese Fratze blicken, einmal vom betörenden Gesang der Elben Galadriels verzaubert werden - was sich "Herr der Ringe"-Fans schon immer erträumt haben, wird demnächst wohl Wirklichkeit: Der US-Filmriese Universal plant einen gigantischen "Herr der Ringe"-Freizeitpark! Hier der Wortlaut einer internen E-Mail zu dem Projekt:

"Stellen Sie sich eine Welt vor, die keiner gleicht, die Sie je besucht haben: Mittelerde, das uralte, wunderschöne Land, das J.R.R. Tolkien als Kulisse für seine beiden bekanntesten Werke erschaffen hat: 'Der Herr der Ringe' und 'Der kleine Hobbit'. Treffen Sie Zwerge, Elben, Orks und Hobbits - alle geschaffen getreu dem Geist der Originalfiguren, wie sie in den Romanen und Filmen auftreten. Erleben Sie einzigartige Attraktionen und Achterbahnen, die viele der unvergesslichen Erfahrungen aus Tolkiens Welt zum Leben erwecken, wie Bilbos Hobbithöhle, die Festung Isengard vor ihrer Zerstörung und sogar das dunkle Reich Mordor, inklusive der schrecklichen Vulkanwelt des Schicksalsbergs."

Designed by Peter Jackson?

Bei allem lautstarken US-Marketinggetöse - das klingt in der Tat ziemlich vielversprechend. Zudem die Spezialisten bei Universal schon mit "The Wizarding World of Harry Potter" in Orlando in Florida bewiesen haben, dass sie eine Fantasywelt auf begeisternde Weise in einen Freizeitpark umsetzen können. Dabei dürfte "Der Herr der Ringe" weltweit sogar noch mehr glühende Fans haben und damit enorme Besucherzahlen versprechen.

Insidern zufolge kam der Plan für einen "Herr der Ringe"-Park im Zuge der geplanten Hobbit-Verfilmungen aufs Tapet - speziell, seit der Ausstieg von Guillermo Del Toro eine Rückkehr von Peter Jackson in den Regiestuhl möglich erscheinen lässt. Denn Jackson zeichnet bereits für ein Fahrgeschäft zum Thema "King Kong" verantwortlich und wäre dann auch als Mastermind für die "Herr der Ringe"-Erlebniswelt erste Wahl. Sollte der Kultregisseur tatsächlich ab 2012 noch einmal Mittelerde-Filme ins Kino bringen, werden die Fans den Machern die Tickets zum passenden Freizeitpark unter der Ägide des Meisters aus den Händen reißen!

 

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