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Kingpin

Buddy-Komödie von Peter Farrelly, in der Woody Harrelson und Randy Quaid hemmungslos wie nie blödeln.


Kingpin

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Erhältlich seit:
06.10.2011

Komödie

USA 1996
Laufzeit: 109 Min.
FSK: ab 12

Woody Harrelson
Randy Quaid
Vanessa Angel

Regie: Peter Farrelly, ...
Paramount Home Entertainment

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Kingpin

Seit Ex-Bowling-Champion Roy Munson durch einen fiesen Kontrahenten um seine Wurfhand gebracht worden ist, fristet er als Alkoholiker ein jämmerliches Dasein - Schmerbauch und Prothese inklusive. Als er aber eines Tages den Bowling-Crack Ishmael kennenlernt, will sich Roy mit dessen Hilfe beim Ein-Millionen-Dollar-Turnier in Reno finanziell gesundstoßen. Doch sein Plan hat einen Haken: Ishmaels Eltern sind Mitglieder der Amish-Gemeinde und denken gar nicht daran, ihren Sohn den irdischen Genüssen der großen, weiten Welt auszusetzen.

Nach ihrem chaotischen Skiausflug in "Dumm und dümmer" haben sich die Brüder Bobby und Peter Farrelly nun einer anderen populären Sportart, dem Bowling gewidmet. Wie in ihrem höchst erfolgreichen Leinwanddebüt ist ihnen auch hier kein Scherz zu grob und kein Witz zu platt. Genau diese anarchische Vorgehensweise macht den Reiz ihrer turbulenten Komödie aus, in der sie den american way of life kräftig auf die Schippe nehmen. Großen Anteil am Gelingen des Films haben auch Woody Harrelson und Randy Quaid ("Independence Day") als odd couple. Freunde haarsträubenden Klamauks kommen voll auf ihre Kosten.

Kingpin

Wenn man mitansehen darf, wie erwachsene Männer mit ihren Zungen an gefrorenen Masten kleben bleiben, geköpfte Wellensittiche mit Klebeband reparieren, frisches Bullensperma aus Eimern trinken oder sich zum Verrichten der Notdurft ins Urinal setzen, dann kann man mit einiger Sicherheit davon ausgehen, auf einen neuen Publikumshit aus dem geistigen Tiefflieger-Universum von Peter Farrelly gestoßen zu sein. Nach dem Sensationserfolg "Dumm und dümmer" begab sich der Spezialist für gnadenlosen Badezimmer-Humor, unterstützt von Bruder Bobby, für seinen zweiten Filmausflug jenseits gängiger Geschmacksnormen nun ins Milieu des Bowling-Sports.

Wer mit dieser Form der Freizeitbetätigung wenig anfangen kann, der darf aufatmen: Die diversen Kegel-Alleen der USA dienen in diesem gnadenlosen Gagbombardement, dem nichts heilig ist, die meiste Zeit nur als Kulisse. Fast, als sei es ein Begleitwerk, oder vielmehr: ein pervers verdrehtes Remake von "Dumm und dümmer", müssen auch in "Kingpin" zwei hoffnungslose Verlierer einen Trip quer durch die USA antreten, um ihr Glück zu finden. Der Einfachheit halber ist Randy Quaids naiver Amish-Glücksritter und Kegel-Eleve Ishmael denn auch unverkennbar als enger Verwandter von Jeff Daniels' Dünnbrettbohrer-Sidekick Harry angelegt. Woody Harrelson beweist indes Mut zur Häßlichkeit und zerlegt das eigene Starimage in Einzelteile: Mit Halbglatze, Wampe und obendrein der absurdesten Handprothese der Filmgeschichte ausstaffiert (jeder Quietscher der gummierten Ersatzextremität ist ein garantierter Lacher), kämpft er, als vom Schicksal arg gebeutelter Ex-Champ Roy Munson, einem Don Quichote der zehn Kegel gleich, gegen die Unwägbarkeiten, die das Schicksal für ihn bereithält. Seitdem er nämlich von einem niederträchtigen Kegelbahn-Kontrahenten um die Wurfhand gebracht wurde, geht es mit der einstigen Hoffnung am Bowling-Olymp stetig bergab - bis Roy mit Ishmael eines Tages ein Kegeltalent entdeckt, das ihn unter seiner Führung bei einem hochdotierten Turnier in Reno aus der Misere rollen soll.

Doch bis das ungleiche Paar nach schier unglaublichen Erlebnissen in der Glitzerstadt steht, vergehen die ungefähr 80 irrwitzigsten Filmminuten des Jahres. Kaum eine Geschmacklosigkeit, bevorzugt aus den Tiefen gut geölter Verdauungstrakte, lassen die Farrelly-Brüder in ihrem filmischen Un-Werk aus, um auf eine ähnlich hohe Gagfrequenz wie in "Dumm und dümmer" zu kommen. Ob sich Randy Quaid nun kurzzeitig als Transvestiten-Stripper verdingen muß, oder Woody Harrelson dem attraktiven Co-Star Vanessa Angel einen beispiellosen Faustkampf liefert, den man gesehen haben muß, um ihn zu glauben. Für eine Pointe tun die Farrellys in ihrer bizarren Hommage an "Die Farbe des Geldes" alles: Auch, wenn das bedeutet, die Handlung hin und wieder über abwegige Umwege zum Ziel zu führen. Wenn dann auch noch der unvergleichliche Bill Murray in einer tragenden Nebenrolle eine umfangreiche Kostprobe seines perfekt abgezirkelten Weirdo-Humors abgibt, sieht man gerne darüber hinweg, daß "Kingpin" die Puste schon eine Viertelstunde vor Schluß ausgeht. Doch davor räumen die Farrellys kräftig ab. ts.

Kingpin

Die Jungs, die uns Verrückt nach Mary und Dumm und Dümmer beschert haben, schlagen mit diesem zwerchfellerschütternden Klamauk erneut zu! Woody Harrelson, Randy Quaid und Vanessa Angel sind die Stars dieser wilden Ein-Gag-pro-Sekunde-Komödie, die kein Auge trocken lässt. Harrelson spielt Roy Munson, einen professionellen Bowlingspieler, der für wahre Größe bestimmt ist oder zumindest für die Größe, die man als Bowlingspieler eben erreichen kann. Doch eine Begegnung mit verärgerten Konkurrenten macht Roy ein wenig trauriger, weiser und sorgt für den Verlust seiner Bowlinghand! Jahre später trifft er auf den naiven Amish Ishmael (Quaid), ein echtes Bowlinggenie. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Reno zu einem Millionen-Dollar-Turnier, treffen unterwegs auf Claudia (Angel), einen sexy Feger mit Hirn, der richtigen Einstellung und echt großen ... Ideen, und mit ihrer Hilfe schaffen sie es sogar, das Turnier zu erreichen. Aber werden Roy und Ishmael das große Spiel und damit Ruhm und Reichtum gewinnen ... oder werden sich ihre Hoffnungen und Träume in nichts auflösen?

Quelle: Paramount

Darsteller:  Woody Harrelson   als Roy Munson
  Randy Quaid   als Ishmael
  Vanessa Angel   als Claudia
  Bill Murray   als Ernie McCracken
  Chris Elliott   als The Gambler
  William Jordan   als Mr. Boorg
  Richard Tyson   als Besitzer von "Stiffy's"
  Lin Shaye   als Vermieterin
  Zen Gesner   als Thomas
  Prudence Wright Holmes   als Mrs. Boorg
  Rob Moran   als Stanley Osmanski
  Daniel Greene   als Calvert Munson
 
Regie:  Peter Farrelly  
  Bobby Farrelly  
Buch:  Barry Fanaro  
  Mort Nathan  
Musik:  Freedy Johnston  
Kamera:  Mark Irwin  
Produzent:  Brad Krevoy  
  Steve Stabler  
  Bradley Thomas  
 

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