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Kings of Rock - Tenacious D

Überdrehte Heavy-Metal-Komödie über eine Rockband, die sich auf die epische Suche nach dem Plektrum Satans begibt.


Kings of Rock - Tenacious D

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Erhältlich seit:
08.06.2007

Originaltitel: Tenacious D in: The Pick of Destiny

Komödie

USA 2006
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 12

Jack Black
Kyle Gass
Jason Reed

Regie: Liam Lynch
Warner Home Video Germany

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Rock und Comedy gehen eine äußerst unterhaltsame Allianz ein - dafür bürgt der quirlige Jack Black mit Respektlosigkeit und Starpower.

Landei JB bietet feurige Performances (Foto: Warner) Großansicht

Landei JB bietet feurige Performances (Foto: Warner)

Den irren Blick und das lose Mundwerk hat "Jumpin'" Jack Black, Moderator der diesjährigen MTV-Awards, einfach drauf. Sein Temperament geht auch in der bereits bestehenden Kultband Tenacious D auf - eine Spaß-Kapelle, die er mit Leidenschaft betreibt und die nun in einer als Dokumentation verkleideten Komödie zu Kino-Ehren kommt.

Der Ruhm treibt Naivling JB (Jack Black) nach L.A., wo er sogleich mit Straßenmusiker KG (Kyle Gass) die Combo Tenacious D. gründet. Man hat sich schließlich viel vorgenommen und will die größte Rockband aller Zeiten werden.

Jeder fängt mal klein an (Foto: Warner) Großansicht

Jeder fängt mal klein an (Foto: Warner)

Pakt mit dem Teufel

Dafür braucht es lediglich das Gitarren-Plektrum Satans (David Grohl, Frontmann der Foo Fighters), wie ein spinnerter Verkäufer (Ben Stiller in einer witzigen Nebenrolle) verrät. Hinter dem ist aber auch ein seltsamer Fremder (Tim Robbins) her. Doch JB will zuerst ins Rocknirvana einziehen - "Wayne's World" und "This is Spinal Tap" lassen grüßen.

Kings of Rock - Tenacious D

"School of Rock"-Rocker Jack Black rockt wieder in dieser fidelen Buddykomödie, die in der Tradition von "Spinal Tap" zugleich Parodie von und Tribut an Sex, Drugs & Rock'n'Roll ist.

Tenacious D ist der Name von Blacks Bandprojekt mit seinem Freund Kyle Gass, das in den 90er Jahren die Inspiration für ihre gleichnamige HBO-Comdedyserie lieferte. Als die zwei naiven Trottel JB und KG, die abartig schlechte Songs mit unsäglichen Texten schreiben, erwarben sie sich eine treue Fangemeinde. Die Filmversion unter der Regie von Liam Lynch schildert nun die Entstehungsgeschichte dieser "größten Band aller Zeiten".

Nach einer "luftigen" THX-Trailer-Parodie und einer coolen Cartooneinlage beginnt der Film mit JBs Kindertagen, die von seinem strengen christlichen Vater (Meat Loaf) und seiner Faszination für den legendären Metal-Sänger Ronnie James Dio beherrscht werden. Eindeutig mehr vom letzteren beeinflusst, macht sich der erwachsene JB auf den langen Weg nach Hollywood. Dort trifft er auf den Straßenmusiker KG. Von einem allwissenden Gitarrenshop-Guru (Ben Stiller) erhalten die zwei neuen Freunde den Tipp, dass alle Gitarrenlegenden vom Bluesmusiker Robert Johnson hin zum Hardrock-Hotshot Eddie Van Halen den "Pick of Destiny" besessen hätten. Dabei handelt es sich nicht um ein gewöhnliches Plektrum, sondern ein Zahnfragment des Teufels. Dies ist im Rock'n'Roll-Museum aufwahrt, wo JB und KG einbrechen wollen. Ein seltsamer Fremder (Tim Robbins) scheint ähnliche Ambitionen zu haben, und am Schluss müssen sich die Buddies gar mit dem lüsternen Teufel in Gestalt von Foo Fighter David Grohl rumschlagen.

Metalmusiker-Klischees samt üblicher Outfits und Frisuren, die schon im (entfernten) cineastischen Cousin "Wayne's World" amüsierten, treffen auf den vernebelten Marihuana-Humor von "Dazed and Confused". Pudelwohl in seinem Element fühlt sich dabei Black, der seinen exzentrischen Charme mit Augenrollen und Brauenakrobatik à la Jack Nicholson an den geneigten Mann (und die Frau) bringt. Die Betonung liegt auf "geneigt", denn diese skurrile Musikerkomödie mit Fantasyeinlagen wird wie eine Deathmetalband deutliche Reaktionen hervorrufen, d.h. von ihren Fans heiß geliebt und anderen als unerträglich empfunden werden. ara.

Darsteller:  Jack Black   als JB
  Kyle Gass   als KG
  Jason Reed   als Lee
  Dio  
  Paul F. Tompkins   als Open Mic Host
  Troy Gentile   als Lil' JB
  Ned Bellamy   als Security
  Fred Armisen   als Security
  David Grohl   als Satan
  Tim Robbins   als Der Fremde
  Ben Stiller   als Guitar Center Guy
 
Regie:  Liam Lynch  
Buch:  Jack Black  
  Kyle Gass  
  Liam Lynch  
Kamera:  Robert Brinkmann  
Produzent:  Jack Black  
  Kyle Gass  
  Stuart Cornfeld  
 

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