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Kiriku und die wilden Tiere

Fortsetzung des Animationserfolg um den kleinen Kiriku, der mit Klugheit und Mut Probleme löst.


Kiriku und die wilden Tiere

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Erhältlich seit:
20.04.2007

Originaltitel: Kirikou et les bêtes sauvages

Kinderfilm/ Zeichentrick

Frankreich 2005
Laufzeit: 72 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Michel Ocelot, ...
AL!VE Vertriebs- und Marketing AG

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Das zweite Abenteuer des pfiffigen afrikanischen Helden erweist sich als schwere Prüfung - doch er kann auf die Tiere des Dschungels zählen.

Kiriku hat ein Herz für Tiere und zeigt Courage gegen die böse Zauberin (Foto: Celluloid Dreams (Alamode)) Großansicht

Kiriku hat ein Herz für Tiere und zeigt Courage gegen die böse Zauberin (Foto: Celluloid Dreams (Alamode))

Er ist klein, nackt, kommt aus Afrika und bei jungen Zuschauern sehr beliebt. 1998 machte der frisch geborene Knirps von sich reden: Unter der sensiblen Regie von Michel Ocelot rettete er nicht nur sein Dorf vor einer rachsüchtigen Zauberin. Auch löste er das lebenswichtige Bewässerungsproblem seiner Gemeinde.

Die farbenfrohe, kindgerechte Animation wurde in Frankreich zum Phänomen. Und auch die Fortsetzung wollten fast zwei Millionen Zuschauer sehen, die sich von dem mystisch-fremden Kontinent und dem schlauen Burschen bezaubern ließen. Kiriku mag winzig sein, aber er ist ein echter Held. Kein allmächtiger Superman, sondern ein aufgewecktes Menschenkind, das sich kein U für ein X vormachen lässt.

Die Tiere des Dschungels verbünden sich (Foto: Celluloid Dreams (Alamode)) Großansicht

Die Tiere des Dschungels verbünden sich (Foto: Celluloid Dreams (Alamode))

Klein, aber ganz groß

Mit den unbegrenzten Fähigkeiten seines Verstandes vertrieb er bereits im ersten Teil die bösartige Magierin Karaba, die seinem Clan nun erneut nachstellt. Alle Frauen des Dorfes sind vergiftet worden, auch Kirikus Mutter. Der Junge bricht in den Dschungel auf, wo er mit den wilden Tieren einen Bund gegen die Fetisch-Armee schließt - mechanische Golems, die Karaba geschickt hat.

Nur sein Mut und die Beharrlichkeit, sich in der großen Welt durchzusetzen, können ihn zum Gegengift führen. Afrikas bekanntester Musiker Youssou N'Dour ("Seven Seconds") komponierte den Sound zu dem wundervollen, lebensweisen Abenteuer, das lehren, aber nicht erziehen will.

Kiriku und die wilden Tiere

Kindgerechtes Animationsabenteuer, das von verschiedenen Herausforderungen erzählt, die ein kleiner Junge in einem afrikanischen Dorf zu bestehen hat. Eine gelungene Annäherung an eine fremde Kultur ohne pädagogischen Zeigefinger.

Das Gros der Animationsfilme, das heute in die deutschsprachigen Kinos kommt, stammt immer noch aus den USA, wo sich längst CGI als Standard durchgesetzt hat. In anderen großen Kinonationen, sei es nun Japan oder wie hier Frankreich, sieht dies noch ein wenig anders aus. So drehte der in Guinea aufgewachsene Regisseur Michel Ocelot 1998, ganz dem klassischen Zeichentrickfilm verpflichtet, "Kiriku und die Zauberin". Basierend auf afrikanischen Volksmärchen erzählte er da vom Kampf der Einwohner eines kleinen Dorfes gegen die böse Hexe Karaba, der alle jungen Männer zum Opfer gefallen sind. Der immense Erfolg dieser Arbeit ermutigte Ocelot, gemeinsam mit seiner Co-Regisseurin Bénédicte Galup, einen zweiten Teil in Angriff zu nehmen, der aus vier lose verknüpften Abenteuern Kirikus besteht, die vom Dorfältesten berichtet werden.

Zunächst bekommt der kleine Kiriku es mit einer Hyäne zu tun, die die Gemüsebeete des Dorfes verwüstet. Die Frauen müssen sich also nach anderen Einnahmequellen umsehen und entdecken die Töpferei für sich. Auf dem langen Marsch zum nächsten Dorf entscheiden die Erschöpften sich dazu, ihre Erzeugnisse einem am Wegesrand stehenden Büffel aufzuladen, was in einem riesigen Scherbenhaufen endet. Dies ist ebenso das Werk der heimtückischen Karaba wie eine hinterhältige Falle, in die sie wenig später Kiriku lockt, der sich in letzter Not vor ihren verzauberten Fetischen auf einen Baum retten kann und von dort einen spannenden Ausflug auf dem Kopf einer Giraffe unternimmt. Schließlich steht er vor seiner größten Prüfung: Karaba hat die Frauen des Dorfes vergiftet - das einzige Gegenmittel ist eine gelbe Pflanze, die nur rund um Karabas Behausung wächst. Kiriku nimmt die Herausforderung an und macht sich als Fetisch verkleidet auf zur Zauberin...

Ästhetisch hat sich in den letzten Jahren bei Kiriku wenig bis nichts getan. Gut so! Noch immer dominieren sanfte Ocker- und Brauntöne die großflächigen Formen, für Karaba steht kaltes Blau und hoffnungsloses Nachtschwarz. Die Handlung ist durch ihre episodenhafte Erzählung genauso kindgerecht gestaltet wie der von Einfachheit geprägte Zeichenstil und stellt Berührungspunkte zu einer fremden Welt her, ohne dabei in antizivilisatorischen Kitsch zu verfallen. Die Titellieder des Films wurden übrigens vom bekannten afrikanischstämmigen Künstler Youssou N'Dour verfasst. Ein gestalterisch wie inhaltlich vorbildlicher Kinderfilm, der auch von aufgeschlossenen Begleitpersonen durchaus genossen werden kann. geh.

Kiriku und die wilden Tiere

Ein alter, weiser Mann sitzt in einer Höhle und beginnt zu erzählen... Es ist die Geschichte des kleinen Kiriku, der in Afrika lebt und dort die spannendsten Abenteuer erlebt. Kiriku ist zwar klein, aber er ist ein pfiffiger und tapferer Held. Doch nicht nur das Leben in seinem Dorf ist ein Abenteuer. Auf einer Reise durch die Wüste und den Dschungel entdeckt Kiriku die Schönheiten Afrikas und begegnet den wilden Tieren, die auf dem Kontinent zu Hause sind. Aber sein größtes Abenteuer führt ihn zu der bösen Zauberin Karaba. Nur sie besitzt das Gegenmittel, das seine Mutter und die Frauen im Dorf, die unwissend ein giftiges Getränk zu sich genommen haben, vor dem drohenden Tod retten kann... Wie bereits in seinem ersten Film KIRKU UND DIE ZAUBERIN erzählt Michel Ocelot in farbenprächtigen Bildern und kindgerechten Dialogen eine beeindruckende Geschichte über Zivilcourage und die Bedeutung von Familie und vermittelt seinen Zuschauern einen außergewöhnlichen Eindruck von dem Leben in einem afrikanischen Dorf.

Quelle: AL!VE

Sprecher:  Pierre-Ndoffe Sarr   als Kirikou
  Marie-Philomène Nga   als Mutter
  Marthe Ndome   als Korpulente Frau
  Emile Abossolo M'Bo   als Onkel
  Robert Liensol   als Großvater
  Pascal N'Zonzi   als Alter Mann
  Gwénaël Sommier   als Großer Junge
  Awa Sene Sarr   als Karaba
 
Regie:  Michel Ocelot  
  Benedicte Galup  
Buch:  Philippe Andrieu  
  Michel Ocelot  
  Marie Locatelli  
  Benedicte Galup  
Produzent:  Didier Brunner  
 

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