Tragikomische Schilderung des Lebens in einer Frankfurter Hochhaussiedlung.
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Max und Emma fühlen sich zwischen den Filmregalen sehr wohl (Foto: ZuG)
Max und Emma fühlen sich zwischen den Filmregalen sehr wohl (Foto: ZuG)
Eine triste Hochhaussiedlung in Frankfurt. Mittendrin eine kleine Videothek. Sie ist eine Zuflucht, sogar ein richtiges Zuhause für einige Jugendliche und junge Erwachsene des Viertels. Für Emma (Maggie Peren) beispielsweise, eine arbeitslose Schauspielerin, die in der Videothek jobbt.
Oder für Max (Ken Duken), ihrem Freund seit Kindertagen, der Stammkunde in der Videothek ist. Als ihr vermeintlicher Liebhaber Dominik nicht anruft, sie einen wichtigen Vorsprechtermin verpasst und auch noch erfährt, dass die Videothek geschlossen werden soll, sieht Emma einem pechschwarzen Geburtstag entgegen.
Heute um Mitternacht wird sie 25 - und steckt mitten in einer Quarter-Life-Crisis. Doch die Nacht hält einige Überraschungen bereit.
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In der Videothek gibt's nicht nur schöne Filme (Foto: ZuG)
In der Videothek gibt's nicht nur schöne Filme (Foto: ZuG)
Stimmiger Erstling
Die tragikomische Milieustudie "kiss & run" wurde 2002 von Regisseurin Annette Ernst als ihr erster Langfilm inszeniert. Auch die Produzenten Sebastian Popp und Robert Malzahn gaben ihr Debüt. Das merkt man dem Film jedoch nicht an, denn Erzählweise, Bildsprache und Besetzung sind stimmig.
Verdientermaßen erhielt das Erstlingswerk zahlreiche Festivaleinladungen und Auszeichnungen. Lediglich das Ende des Films hält nicht ganz, was der Rest verspricht.