VHS Leihvideo

Kletter-Ida

Spannende Jugendunterhaltung zwischen "Pippi Langstrumpf" und "Spy Kids" mit vielen netten Einfällen.


Kletter-Ida

Leihvideo

Erhältlich seit:
09.07.2003

Originaltitel: Klatretosen

Kinderfilm/ Abenteuer

Dänemark/Schweden/Norwegen 2001
Laufzeit: 83 Min.
FSK: ab 6

Julie Zangenberg
Stefan Pagels Andersen
Mads Ravn

Regie: Hans Fabian Wullenweber
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Diese Kids sind nicht zu fassen: sie knacken den sichersten Tresor der Welt.

<br />Die mutige Ida

<br />Die mutige Ida

Wer ist schon Harry Potter? Eine Frage, die erlaubt ist, denn in ihrer Heimat Dänemark kletterte "Ida" mit viel Witz und netten Einfällen mit 250.000 Zuschauern sogar an dem Zauberlehrling vorbei. Und der "Spiegel" befand: "Das mutigste Mädchen seit Pippi Langstrumpf".

Die 12jährige Ida liebt das Klettern, wie ihr Vater, der einmal ein berühmter Bergsteiger war. Bis er schwer verletzt wurde. Retten kann ihn, der seitdem eine Gokart-Bahn in Kopenhagen betreibt, nur eine teure Operation.

Als die Banken der Mutter das Geld dafür verweigern, fast Ida einen tollkühnen Plan: Zusammen mit ihren Freunden Jonas und Sebastian, die das coole Girl super finden, will sie die neue CTT-Bankfiliale ausrauben.

Doch das ist leichter geplant, als ausgeführt, denn ein 30 Meter hoher Tresor will erst mal geknackt sein... Und da sind außerdem noch bissige Wachhunde und der Bankdirektor, dem sie auf keinen Fall in die Hände fallen dürfen.

Wie die Freunde, ausgestattet mit Kletterausrüstung und mutigen Herzen, das Abenteuer anpacken, ist spannende Kinderaction mit Herz für die ganze Familie.

Kletter-Ida

"Wer ist schon Harry Potter?" Diese kecke Frage durften sich die Macher von "Kletter-Ida" erlauben, verwiesen sie doch letztes Jahr in ihrer Heimat Dänemark den ersten Streich des Zauberlehrling mit ihren 250.000 Besuchern locker auf die Plätze. Hans Fabian Wullenweber ist ein spannendes Spielfilmdebüt geglückt, das zielgruppengenau die Bedürfnisse seines jugendlichen Publikums trifft. Technisch sauber umgesetzt und mit vielen netten Einfällen versehen, wandelt die freche Titelheldin dabei gleichzeitig auf den Spuren Pippi Langstrumpfs und moderner Actionhelden wie den "Spy Kids".

Obwohl 80 Prozent der Volksmärchen von Frauengestalten dominiert werden, dürfen sich diese nur selten einer emanzipierten Gesinnung erfreuen. Ihr Tagesablauf besteht aus Spinnen und Weben, bevor sie, von finsteren Mächten bedroht, auf die Errettung durch einen liquiden Erbprinzen hoffen. Nur selten legen die leading ladies wie in "Rotkäppchen" selbst Hand an. Erst das 20. Jahrhundert erlebte, vorangetrieben von der kämpferischen Astrid Lindgren, den Aufstand der Märchenheldinnen. Pippi Langstrumpf und Prinzessin Fiona aus "Shrek" für die Klein(er)en, Tom Tykwers "Lola" und "Lara Croft" für die Großen. Und irgendwo zwischen diesen Polen bewegt sich das neueste Powergirl Ida, gespielt von der zauberhaften Julie Zangenberg, die eine beeindruckende Vorstellung abliefert. Wie Pippi und Lara trägt auch sie die Haare zu Zöpfen geflochten - gleich drei an der Zahl. Die Zwölfjährige verbringt ihre Zeit am liebsten zwölf Meter über der väterlichen Go-Kart-Bahn an einem Wasserturm kletternd. Bis der geliebte Vater schwer erkrankt. Retten kann ihn nur noch eine 1,5 Millionen Kronen teure Operation. Als alle Kreditgesuche der Mutter von den Banken abgeschmettert werden, fasst Ida einen tollkühnen Plan. Zusammen mit ihren Freunden Jonas und Sebastian will sie die neue CTT-Bank ausrauben.

"Ocean's Eleven" trifft "Die Kinder aus Bullerbü" - das Ergebnis: erfrischend unkonventionelles Kino für Kinder und junggebliebene Erwachsene. Die clevere Ida kann nicht nur hervorragend klettern und Kart-Rennen moderieren, sie manövriert sich auch geschickt aus dem Dilemma, die beiden unsterblich in sie verliebten Kumpels nicht vor den Kopf zu stoßen. Die wiederum können sich in Computer einhacken und Karts frisieren. Dabei lässt Wullenweber jedoch trotz frecher Charakterzeichnung die pädagogische Botschaft nicht zu kurz kommen: Was im Leben zählt, ist Liebe, Freundschaft und Ehrlichkeit. All dies wird nicht mit dem Holzhammer vermittelt, sondern vom Regisseur, der auch die Idee für das Drehbuch lieferte, einfühlsam an die jungen Kinobesucher vermittelt. Produziert wurde dieses ebenso unterhaltsame wie verdienstvolle Werk von zwei der besten Produktionsfirmen Nordeuropas, Nimbus Film ("Das Fest") und Lars von Triers Zentropa ("Italienisch für Anfänger"). Gemeinsam haben die bewiesen, dass gutes Kino nicht aus Hollywood kommen muss. geh.

Darsteller:  Julie Zangenberg   als Ida
  Stefan Pagels Andersen   als Sebastian
  Mads Ravn   als Jonas
  William Haugaard Petersen   als Max
  Lars Bom   als Klaus, Idas Vater
  Nastja Maria Arcel   als Maria, Idas Mutter
  Caspar Jexlev Fomsgaard   als Johnny
  Anders W. Berthelsen   als Henrik
  Janus Nabil Bakrawi   als Ali
  Rasmus Haxen   als Kommissar
  Anne Lilballe   als Ärztin
  Pernille Brems   als Krankenschwester
  Christiane Bjorg Nielsen   als Pia
  Karin Rorbeck   als Sara
  Ulle Bjorn Bengtsson   als Wachmann
  Mads M. Nielsen   als Assistent
  Frank Thiel Rasmussen   als Journalist
  Michael Lerche Barlach   als Jonas' Vater
  Charlotte Illum Gasmann   als Jonas' Mutter
  Jens Brygmann   als Hartmann
 
Regie:  Hans Fabian Wullenweber  
Buch:  Nikolaj Arcel  
Musik:  Magnus Dahlberg  
Kamera:  Jacob Viit Kusk  
Produzent:  Lottie Terp Jakobsen  
  Bo Ehrhardt  
 

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