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Hinreißende High-Concept-Komödie mit Adam Sandler, der eine Fernbedienung entdeckt, mit der man das tägliche Leben steuern kann.


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Erhältlich seit:
20.02.2007

Originaltitel: Click

Komödie/ Drama

USA 2006
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 6

Adam Sandler
Kate Beckinsale
Christopher Walken

Regie: Frank Coraci
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Comedy-King Adam Sandler ("50 erste Dates", "Die Wutprobe") zappt sich in einer clever und spritzig konzipierten Komödie durch sein Leben.

Familienvater Michael bekommt von Morty einen himmlischen Problemlöser… (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Familienvater Michael bekommt von Morty einen himmlischen Problemlöser… (Foto: Sony Pictures)

Gag-Gespann Adam Sandler und Regisseur Frank Coraci, die schon den "Waterboy" und "Eine Hochzeit zum Verlieben" aus der Taufe hoben, haben ein geniales Konzept gefunden, das ihnen erlaubt sich so richtig auszutoben. "Bruce Allmächtig" lässt grüßen, wenn ein Mensch unverhofft über göttliche Allmacht verfügt. Kein Wunder, die Story stammt vom gleichen Autoren-Team.

Aber der flotte Spaß basiert auf einem noch originelleren Dreh: Workaholic Michael Newman (Sandler) traut seinen Augen nicht, als ihm der erfindungsverrückte Ingenieur Morty, genial gespielt von Christopher Walken, eine Universalfernbedienung vermacht, die einfach alles kontrolliert. Damit lässt sich Michaels Umwelt wie eine DVD programmieren.

Auch bei Donna kommt Michael schneller zum Zug (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Auch bei Donna kommt Michael schneller zum Zug (Foto: Sony Pictures)

Leben im Schnelldurchlauf

Das kommt dem überarbeiteten Architekten gerade recht, vernachlässigt er doch seine Frau Donna (die hübsche "Underworld"-Heroin Kate Beckinsale) und die beiden Kinder sträflich. Den eigenen Vorteil im Auge, kann Michael nun bellende Hunde stumm stellen, die nervende Ehefrau zur Pause nötigen und das langweilige Vorspiel beim Sex einfach vorspulen. Oder den arroganten Chef ("Baywatch"-Rettungsschwimmer David Hasselhoff) in aller Ruhe ohrfeigen.

Nur, das Gadget hat einen Haken - es speichert Michaels Eingaben ab und verwendet sie eigenständig. Sein Leben entgleitet ihm zusehends zwischen Fast Forward, Rewind und Pause. Die hinreißende Geschichte mit beeindruckenden Effekten überzeugt als Fantasy-Komödie, in der gewohnt krude Gags, aber auch ehrliche Emotionen ihren Platz haben.

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Eine Universalfernbedienung lässt Adam Sandler in dieser clever konzipierten Familiendramedy durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft seines Lebens klicken. Dabei stehen zu gleichen Teilen kruder Humor und wehmütiger Herzschmerz auf dem Programm.

Mit Frank Capra teilt Regisseur Frank Coraci ("Waterboy" und "Eine Hochzeit zum Verlieben") nicht nur seine Initialen, sondern auch eine zunehmende Vorliebe für aufrichtig warmherzige Familienunterhaltung à la "Ist das Leben nicht schön?". Dies ist mittlerweile auch die bevorzugte Sparte Sandlers, der seine Karriere mit den Porträts infantiler Idioten ("Happy Gilmore", "Billy Madison", "Waterboy") aufbaute. In "Punch Drunk Love" und "Die Wutprobe" zeigte er sich von einer erwachsen-ernsthafteren Seite. In der von den "Bruce Allmächtig"-Drehbuchautoren verfassten Story versucht der Wedding Singer jetzt ganz bewusst auf beiden Hochzeiten zu tanzen.

Als der Architekt Michael Newman spielt der ehemalige SNL-Komiker einen gestressten Workaholic, der seine schöne Frau Donna ("Underworld"-Chick Kate Beckinsale) und ihre zwei niedlichen kleinen Kinder sträflich vernachlässigt. Eine entscheidende Wende tritt ein, als er vom mysteriösen Ingenieur Morty (Christopher Walken macht auf Christopher Lloyd in "Zurück in die Zukunft") eine Universalfernbedienung erhält. Damit ist Michael die Allmacht in die Hand gegeben, seine Umwelt wie eine DVD zu manipulieren: Ton weg, wenn der Hund bellt oder die Frau meckert; Pause, wenn Donnas nervige Freundin (Jennifer Coolidge als schrille Sexbombe) vorbeikommt oder um dem überheblichen Boss (David Hasselhoff) ein paar zu kleben und ins Gesicht zu furzen; Schnelllauf fürs langweilige Familienessen und Vorspiel beim Sex; Zurückspringen zur Informationssuche in der Vergangenheit; Vorspulen für die lang ersehnte Beförderung. Alsbald entdeckt er den Haken an der Sache: Das Gadget speichert Michaels Präferenzen und führt automatisch seine früheren Eingaben aus, sprich er überspringt Duschen und Verkehrsstau, aber auch seinen gesamten Familienalltag. Für die nächste Beförderung landen er und das gelungene Produktionsdesign zehn Jahre in der Zukunft - sein Leben rauscht nur noch an ihm vorbei und wird schlechter statt besser. Die zuvor leichtherzige Komödie schlägt nun, trotz weiterer eingestreuter Gags (unvergesslich bleibt dabei Michaels "Pizzateig"-Bauch), den wehmütig-gedämpften Ton einer Moralfabel an. Gefühlvoll wird für den Familienzusammenhalt als oberstes Gebot plädiert, gegen das niemals durch übertriebenen Ehrgeiz oder Egoismus verstoßen werden sollte.

Dass Sandler, der hier vorrangig einen Jedermann spielt, auch die emotionalen Szenen (weitgehend) auf dem Kasten hat, dürfte inzwischen niemanden überraschen. Mit Altersmakeup überzeugt er als gebrochener Mann, der seine Fehler bereut. Selbstverständlich endet die mit beeindruckenden Effekten ausgestattete Fantasyfabel, die Parallelen zu Charles Dickens "Weihnachtsgeschichte" vorweist, mit einer heiter-inspirierenden Note. Damit könnte es bei Sandlers alten Fans ebenso wie beim Familienpublikum klicken. ara.

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Architekt Michael Newman hat vor lauter Arbeit für seinen undankbaren Boss kaum Zeit für seine Frau Donna und seine beiden Kinder. Eines Tages gelangt er mit Hilfe eines exzentrischen Tüftlers in den Besitz einer magischen Fernbedienung, mit der er nicht nur seinen Fernseher und die Stereoanlage steuern kann, sondern gleich sein ganzes Leben, das Michael von nun an nach Belieben vor und zurück spulen kann! Klingt zu gut, um wahr zu sein?! In der Tat. Denn schon bald verfliegt Michaels erste Euphorie über die neugewonnene Macht, als das High-Tech-Gerät anfängt, ihn selbst auf eine Art und Weise zu kontrollieren, wie er es nie für möglich gehalten hätte ...

Kurzbewertung:
Unter der Regie von Frank Coraci (Eine Hochzeit zum Verlieben) glänzt in dieser irrwitzigen Fantasy-Komödie U.S.-Top-Komiker Adam Sandler (50 Erste Dates, Die Wutprobe) in der Hauptrolle. An seiner Seite spielen Kate Beckinsale (Underworld: Evolution, Pearl Harbor), Christopher Walken (Die Hochzeits-Crasher, Catch Me If You Can) und Baywatch-Legende David Hasselhoff.

Quelle: Sony Pictures

Audiokommentar mit Besetzung & Crew
Dokumentationen (Alt & fett, Spezialeffekte, Zukunftsvisionen, Autos der Zukunft, Tierische Gefühle, Klick den Regisseur, Lecker Essen!)
Entfallene Szenen

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Adam Sandler   als Michael Newman
  Kate Beckinsale   als Donna Newman
  Christopher Walken   als Morty
  Henry Winkler   als Ted Newman
  David Hasselhoff   als Mr. Ammer
  Julie Kavner   als Trudy Newman
  Sean Astin   als Bill
 
Regie:  Frank Coraci  
Buch:  Steven Wayne Koren  
  Mark O'Keefe  
Musik:  Rupert Gregson-Williams  
Kamera:  Dean Semler  
Produzent:  Neal H. Moritz  
  Jack Giaraputto  
  Adam Sandler  
  Steven Wayne Koren  
  Mark O'Keefe  

Hasselhoff ist hitverdächtig

In den letzten Monaten machte David Hasselhoff vor allem durch den Scheidungskrieg mit Noch-Ehefrau Pamela Bach von sich reden.

Wurde zum König des Cyberspace gewählt: David Hasselhoff (Foto: Kinowelt) Großansicht

Wurde zum König des Cyberspace gewählt: David Hasselhoff (Foto: Kinowelt)

Jetzt sorgt David Hasselhoff endlich wieder für positive Schlagzeilen: Er landete bei der Umfrage eines britischen Providers auf Platz eins. Bei der Erhebung von 16- bis 24-jährigen Internet-Usern wurde gezählt, wie oft der Name eines Stars in Online-Suchmaschinen eingegeben wurde.

"Ich freue mich sehr, dass ich im Internet so ein Hit und zum König des Cyberspace gewählt worden bin", meint der 53-jährige Hasselhoff begeistert. Auf den nächsten Plätzen folgen unter anderem Hollywood-Beau Brad Pitt, Michael Jackson und der britische Mega-Star Robbie Williams.

Hasselhoff darf komisch sein

Bei den weiblichen Stars setzt sich Britney Spears an die Spitze, die in den letzten Monaten vor allem wegen des verantwortungslosen Umgangs mit ihrem Kind im Blickpunkt der Öffentlichkeit stand. Damit sticht sie sogar It-Girl Paris Hilton und Beckham-Gattin Victoria aus, die mit der jeweils gleichen Prozentzahl auf dem zweiten Platz folgen.

Für David Hasselhoff scheint es auch im Filmgeschäft langsam wieder bergauf zu gehen. Mit einem Kurzauftritt in der Adam Sandler-Komödie "Klick" hat er als Sandlers Chef Ammer die Lacher auf seiner Seite. "Klick" kommt am 28. September in die deutschen Kinos.

 

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