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Knock Off

Professionelles Action-Kino von Genre-Veteran Tsui Hark mit seinem "Double Team"-Darsteller Jean-Claude Van Damme in bester Kampflaune.


Knock Off

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Erhältlich seit:
25.08.2006

Action

USA 1998
Laufzeit: 87 Min.
FSK: nicht unter 18

Jean-Claude van Damme
Rob Schneider
Lela Rochon

Regie: Tsui Hark
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Knock Off

Kurz vor der Rückgabe der Kronkolonie an die Volksrepublik China kommen westliche Geheimdienste in Hongkong einem finsteren Komplott der russischen Mafia auf die Schliche. In den ahnungslosen Mittelpunkt der folgenden, leichenreichen Auseinandersetzung rückt der Schwarzhändler Marcus Ray, dessen gefälschter Markenjeans sich die Gangster als Transportmittel für ihre Miniaturbomben bedienen. Für Ray beginnt ein waghalsiger Balanceakt zwischen CIA und Mafia.

Zum zweiten Mal nach "Double Team" heckten Jean-Claude Van Damme und der chinesische Starproduzent Tsui Hark einen Actionfilm aus, und wer nach dem überdrehten Vorgänger einen Kurs in konventionellere Fahrwasser erwartet hatte, sieht sich angenehm enttäuscht. Noch hektischer und turbulenter als in diesem Nonstop-Trommelfeuer aus Kalauern, Stunts und spektakulären Kämpfen kann's kaum kommen. Für Van-Damme-Fans die definitive Packung.

Knock Off

Müde sei er gewesen während der Dreharbeiten zu seinem Agenten-Actioner "Knock Off", ließ ein uncharakteristisch bescheidener Jean-Claude Van Damme jüngst in einem Interview verlauten. Dem Film selbst sind diese Müdigkeit und die vielpublizierten Ehe- und Drogenprobleme des belgischen Actionstars nicht anzusehen - was wohl der hypekinetischen Inszenierung von Hongkongs Spielberg Tsui Hark zu verdanken ist, der nach "Double Team" erneut einem Van-Damme-Knochenbrecher ein schnittiges Antlitz verlieh. Neue Zuschauerschichten wird man nicht ansprechen, aber die angestammte Fangemeinde der Muscles from Brussels kommen allemal auf ihre Kosten.

Dafür bürgt nicht nur der Name des verspielten Regieveteranen Hark ("Shanghai Blues"), sondern auch Steven E. De Souza, der Van Damme bereits in "Street Fighter" selbst nach einem eigenen Buch inszenierte und hier ebenfalls das Skript verfaßte, das ebenso absurd wie fantastisch ausfiel. Mit einem verworrenen Plot um internationale Intrigen schickt De Souza den zwar an den Schläfen ergrauten, ansonsten aber putzmunteren Haudrauf durch ein bewußt billiges Bond-Szenario, in dem Glaubwürdigkeit eine untergeordnete Rolle spielt und Spannung allein durch die Rasanz und den visuellen Einfallsreichtum der beachtlichen Actionszenen erzeugt wird.

Angesiedelt im Hongkong des Jahres 1997 kurz vor der Rückgabe der Kronkolonie an China (dieser interessante historische Background wird abgesehen von einer finalen Feuerwerks-Einstellung völlig vernachlässigt), mimt Van Damme den halbseidenen Geschäftsmann Marcus Ray. Gleich zu Beginn nimmt er mit seinem sauertöpfischen Partner Tommy ("SNL"-Star und "Judge Dredd"-Sidekick Rob Schneider) an einem bizarren Rikscha-Rennen teil, was den Eindruck einer typischen humorvoll verschrobenen Hongkong-Actionkomödie vermittelt. Es stellt sich alsbald heraus, daß Marcus' Adoptivbruder Eddie (Wyman Wong) in das Verschieben von raubkopierten Markenturnschuhen und Designerjeans verwickelt ist. Als Marcus beschuldigt wird, ebenfalls bei dem illegalen Geschäft mitzumischen, gerät er bei seinem Entlastungsversuch zwischen die Fronten chinesischer Gangster, russischer Mafiosi, britischer Kolonialpolizei und korrupter und ehrlicher CIA-Agenten.

Das Ganze hat den Gehalt eines Jackie-Chan-Films, in denen die Handlung auch nur ein geradezu beliebiges Gerüst für furiose Action darstellt. Hier ist es nicht anders, auch wenn Van Damme weniger Gummiballqualitäten aufweisen kann wie sein asiatisches Pendant. Entsprechend werden die zahlreichen Actionmomente rapide geschnitten im Stakkato-Tempo serviert, wobei der ausgedehnte und allemal sehenswerte Showdown auf einem Frachtschiff im Hafen stattfindet. Mit untrüglichem Gespür für Tempo und Rhythmus treibt Hark sein Stuntfanal voran und überspielt damit lässig, daß der Film trotz Beteiligung von Profis wie Paul Sorvino als bitterböser CIA-Beamter und "Waiting for Exhale"-Beauty Lela Rochon als schlagkräftige Agentin kaum einen höheren Standard als eine typische B-Movie-Produktion erreicht. Und daß die höchst unterhaltsam sein können, wissen nicht nur Genrekenner und Heavy User. ara.

Knock Off

Hongkong 1997, kurz vor der Übergabe an China. Textilwarenvertreter Marcus Ray sieht
seinen Markt durch eine plötzliche Flut von Markenjeans-Imitaten überschwemmt. In die
Billighosen wurden Mikrobomben eingenäht, mit denen die Russenmafia versucht, die Welt
zu unterwerfen. Als Marcus dann auch noch beschuldigt wird, bei dem illegalen Geschäft
mitzumischen, gerät er zwischen die Fronten chinesischer Gangster, russischer Mafiosi,
britischer Kolonialpolizei und korrupter CIA-Agenten...
Professionelles Action-Spektakel von Hongkong-Spezialist Tsui Hark mit Jean-Claude Van
Damme in einer seiner besten Rollen!

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Jean-Claude van Damme   als Marcus Ray
  Rob Schneider   als Tommy Hendricks
  Lela Rochon   als Karen Leigh
  Paul Sorvino   als Johannson
  Carman Lee   als Ling Ho
  Wyman Wong   als Eddie
  Glen Chin   als Skinny
  Michael F. Wong   als Lieutenant Han
  Moses Chan   als Officer Fong
  Jeff Wolfe   als Skar
 
Regie:  Tsui Hark  
Buch:  Steven E. de Souza  
Musik:  Ron Mael  
  Russell Mael  
Kamera:  Arthur Wong  
Produzent:  Nansun Shi  
 

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