DVD Leihvideo

Knut und seine Freunde

Dokumentarfilm, in dessem Zentrum der kleine Eisbär Knut steht.


Knut und seine Freunde

Leihvideo

Erhältlich seit:
25.09.2008

Dokumentarfilm/ Tiere

Deutschland 2007
Laufzeit: 86 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Michael Johnson
Universal Pictures Germany

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Was für ein Bärenleben: Die ersten tapsigen Gehversuche des tierischen Superstars verfolgten weltweit Millionen. Doch so nah hat man ihn noch nie gesehen.

Eine Eisbärenfamilie in freier Wildbahn (Foto: Farbfilm (Barnsteiner)) Großansicht

Eine Eisbärenfamilie in freier Wildbahn (Foto: Farbfilm (Barnsteiner))

Der tapsige und knuddelige Knut entpuppt sich als tierischer Superstar und erobert unzählige Herzen. Gleichzeitig wachsen auch die Braunbärenkinder Masha und Pasha ohne Mutter auf. Sie schlagen sich auf ihren Bärentatzen allein durch die schöne Natur Weißrusslands, halten geschwisterlich bei Gefahr zusammen und folgen ihren Instinkten. In der Arktis wiederum wendet die Eisbärin Maidu ihre ganze Bärenkraft dafür auf, ihren Jungen Lasse und Linn einen sicheren Start ins Leben zu sichern.

So unterschiedlich ihre Lebensräume und Familien sind, so ähnlich ist das, was alle Bärenkinder fürs Leben lernen müssen. Es beginnt ein aufregendes Abenteuer.

Knut mit seinem Ersatzpapa Thomas Dörflein (Foto: Farbfilm (Barnsteiner)) Großansicht

Knut mit seinem Ersatzpapa Thomas Dörflein (Foto: Farbfilm (Barnsteiner))

Unveröffentlichte Aufnahmen

Für dieses ungewöhnliche "Bärentagebuch" von Michael Johnson begleitete das Filmteam die drei Tier-Familien ein halbes Jahr lang mit der Kamera. Neben bisher unveröffentlichten Aufnahmen von unserem Berliner Lieblingsbärchen, entstanden fesselnde Bilder von seinen wilden Artverwandten in der Arktis und in Weißrussland. Ein großer Filmspaß!

Knut und seine Freunde

Mit der Dokumentation über den Eisbärennachwuchs im Berliner Zoo kommt nun der Film zum letztjährigen medialen Großereignis in die Kinos.

Berlin hat einen, Nürnberg hat einen und Stuttgart hat jetzt auch einen. Die Rede ist von Eisbären-Nachwuchs, den inzwischen alle drei Zoologische Gärten voller Stolz und auch ein wenig Profitgier vorweisen können. Weil aber nicht jedes Kind einen Tierpark vor Ort hat, kommt das knuddelige Polar-Baby nun in Form einer Dokumentation in die Kinos, damit alle teilhaben können an diesem einzigartigen Naturschauspiel. Denn wir wissen: Eisbären haben es in freier Wildbahn schon schwer genug, um zu überleben. Wie kompliziert muss es da erst sein, ein Junges in Gefangenschaft und ohne Mutter aufzuziehen. Um es gleich vorwegzunehmen: "Knut und seine Freunde" will keine naturwissenschaftliche Arbeit sein, die uns über Lebensraum, Jagdverhalten und Fortpflanzung informiert. Hier geht es einzig und allein um den Putzigkeits-Faktor, um drollige Momente, um das Niedliche, das dieses kleine tollpatschige Wesen mit dem kuscheligen weißen Fell zweifellos an sich hat. Weil es sich aber irgendwann einmal erschöpft, Knut beim Fressen, Spielen, Baden, Fressen, Spielen, Baden zu beobachten, hat Regisseur Michael Johnson, der fürs Kino bisher den Animationsfilm "Nussknacker und Mausekönig" realisierte, einen Kunstgriff angewendet. Er schneidet zwischendurch auf Knuts "Freunde" in freier Wildbahn, die Eisbären-Jungen Lasse und Linn sowie die Braunbärenbabys Masha und Pasha, die auch hauptsächlich drollige und lustige Sachen vor der Kamera machen. Zusammengehalten wird das Ganze durch einen sanft dahinplätschernden Klangteppich und einen Off-Erzähler, der wenig Fakten liefert, aber bei den Naturaufnahmen den Wind personalisiert und poetisch von seinen Erlebnissen berichtet, wenn er über weite Steppen und Eiswüsten pfeift. Im Zentrum der Dokumentation steht jedoch eindeutig Knut und sein Bezugs-Pfleger Thomas Dörflein, der seine Mutterrolle hervorragend ausfüllt, sich aber vor der Kamera nicht ganz wohl zu fühlen scheint.

Schließlich wird noch kurz erwähnt, dass der Eisbär vom Aussterben bedroht ist und dass man sich im Berliner Zoo derzeit nicht nur mit Eintrittsgeldern, sondern auch mit Plüschtieren und anderen bärigen Merchandising-Artikeln eine goldene Nase verdienen kann. Aber dann schwenkt die Kamera wieder auf Knut - beim Planschen, Nuckeln und Tapsen. Und nichts anderes wollen ja auch die ganz kleinen Kinofans sehen. lasso.

Sprecher:  Dietmar Wunder  
 
Regie:  Michael Johnson  
Buch:  Theresa Alto  
  Michael Johnson  
Musik:  Peter Wolf  
Kamera:  Uwe Anders  
  Thomas Behrend  
  Rainer Bergomaz  
  Roland Gockel  
  Manfred Andrej Hagbeck  
  Alexander Huf  
  Christine Karliczek  
  Anton Klima  
  Thomas Koppehele  
  Yung Sandy  
  André Schüle  
Produzent:  Jost-Arend Bösenberg  
  Jörn Röver  
 

Knut und seine Freunde in der Fotoshow

 

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