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Kokowääh

Komödie von und mit Til Schweiger, in dem neben einer Romanze eine Vater-Tochter-Beziehung im Zentrum steht.


Kokowääh

Leihvideo

Erhältlich seit:
19.08.2011

Komödie/ Lovestory

Deutschland 2011
Laufzeit: 121 Min.
FSK: ab 6

Til Schweiger
Emma Tiger Schweiger
Jasmin Gerat

Regie: Til Schweiger
Warner Home Video Germany

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Kokowääh

Drehbuchautor Henry hat kein Glück in der Liebe und im Job. Da erhält er ein sensationelles Angebot: Er soll an einer Bestsellerverfilmung arbeiten - allerdings zusammen mit der Autorin, ausgerechnet seine Ex Katharina, in die er insgeheim immer noch verliebt ist. Dann taucht auch noch ein kleines Mädchen bei ihm auf, um das er sich eine Zeit lang kümmern soll: seine Tochter aus einem längst vergessenen One-Night-Stand. Was für eine Herausforderung, die Henry den Kopf völlig neu aufsetzt!

Wenn der Vater mit der Tochter: Til Schweiger bleibt sich treu, erweitert den hohen Gagquotienten seiner Erfolgsvorgänger "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" in dieser Geschichte eines Hallodris, dem von einem achtjährigen Dreikäsehoch der Kopf zurecht gerückt wird, allerdings effektiv um eine betont emotionale Komponente. Schweiger liefert die gewohnt großen Kinobilder, überzeugt im Zusammenspiel mit seiner Tochter Emma und trifft offenkundig einen Nerv: der bis dahin erfolgreichste Kinofilm des Jahres 2011.

Kokowääh

Wenn der Vater mit der Tochter: Til Schweiger bleibt sich treu, erweitert den hohen Gagquotienten seiner Erfolgsvorgänger "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" in dieser Geschichte eines Hallodris, dem von einem achtjährigen Dreikäsehoch der Kopf zurecht gerückt wird, allerdings effektiv um eine betont emotionale Komponente.

Til Schweiger dreht schneller als sein eigener Schatten. Seit "Barfuss", der filmischen und inhaltlichen Standortbestimmung, mit der Deutschlands neben Michael Bully Herbig erfolgreichster Kinostar vor sechs Jahren den aktuellen Karriereabschnitt als zunehmend selbstbestimmter Filmemacher zwischen Autorenfilmer und Publikumsliebling einläutete, ist "Kokowääh" der nunmehr fünfte Filmhit in Folge. Gekonnt wird mit mittlerweile unverkennbarer Handschrift das bewährte Erfolgsrezept variiert, sodass der Film einerseits selbstbewusst auf eigenen Beinen stehen, andererseits - und das ist besonders reizvoll - als neues Mosaiksteinchen eines großen Ganzen gelesen werden kann. Vertraut ist das Handlungsmuster: Wieder werden einem ziellos durch das Abenteuer Leben rasenden Glücksritter die eigenen Grenzen aufgezeigt, lernt er eine Lektion, erfährt er eine Läuterung, die den liebenswerten Chaot den mitfühlenden Menschen in sich entdecken lässt. Ob er nun Nick, Ludo oder wie hier Henry heißt, ist einerlei. Längst wird diese patentierte Figur gleichgesetzt mit Til Schweiger selbst. Die Rolle hat er bis ins letzte Augenzwinkern so perfekt verinnerlicht, dass er gar nicht mehr zu spielen scheint. Weil so viel Vorarbeit schon geleistet ist, kann der Regisseur Schweiger, der mit einem von ihm überarbeiteten Drehbuch von Mitproduzent Béla Jarzyk arbeitet, auch eine etwas kompliziertere Handlung und ihre Konflikte schnell und wirksam etablieren. Wobei er von der Arbeit mit einem eingespielten Team profitiert, allen voran sein angestammter Kameramann Christof Wahl, der hier auch als Koregisseur gelistet ist.

Schweigers Figur Henry ist ein Drehbuchautor, der lieber kleine Brötchen backt, als sich für lukrative Aufträge verbiegen zu müssen. Weil aber Ebbe ist auf dem Konto und das Pech sein ständiger Begleiter, willigt Henry ein, als seine Ex, eine gefeierte Romanautorin, ihn ins Spiel bringt für die Adaption ihres letzten Bestsellers - unter der Maßgabe, dass er das Skript gemeinsam mit ihr verfassen muss. Gleichzeitig macht ihm seine einstmals beste Freundin ein unerwartetes Geschenk: Ausgerechnet er, der die unerträgliche Leichtigkeit des Seins zur Kunstform erhoben hat, soll sich einige Wochen um ihre achtjährige Tochter Magda kümmern - einst gezeugt bei einem längst vergessenen One-Night-Stand, wovon er bisher nichts wusste. Nun ist diese Idee erst einmal nicht unbedingt originell. Variationen dieser Geschichte vom Erwachsenen, der sich erst in der Auseinandersetzung mit einem Kind wirklich selbst entdeckt, finden sich in der Historie des Kinos - von "Wenn der Vater mit dem Sohne" über "Paper Moon" bis hin zu jüngst "Somewhere" - zuhauf. Aber Til Schweiger gibt ihr einen ganz eigenen Dreh. Ganz instinktiv schöpft er die emotionalen und komischen Möglichkeiten aus, wenn er das entwaffnend süße, von der eigenen Tochter Emma gespielte Mädchen die genervt-coole Schale Henrys nach und nach knacken und en passant auch die Herzen des Publikums gewinnen lässt. Gleichzeitig steuert "Kokowääh" auf ein eher überraschendes Happy-End zu, das vom Bedürfnis des Filmemachers nach Harmonie und Aussöhnung geprägt sein mag, aber einfach mal so eine Neudefinition des Modells Familie wagt. Daran erinnert man sich noch, wenn man all die Gegenschnitte auf das verschmitzte Gesicht von Emma Schweiger und gezielt gesetzten Seitenhiebe auf das Filmgeschäft - eine einzige Schlangengrube voller eitler Fatzke - vergessen hat. ts.

Kokowääh

Drehbuchautor Henry (Til Schweiger) hangelt sich von einer glücklosen Liebschaft zur nächsten, und auch beruflich kommt er auf keinen grünen Zweig. Aus heiterem Himmel erhält er ein sensationelles Angebot: Er soll als Co-Autor an einer Bestsellerverfilmung arbeiten - zusammen mit der Autorin, seiner Ex-Freundin und großen Liebe Katharina (Jasmin Gerat). Während Henry auf seine zweite Chance hofft, taucht plötzlich die achtjährige Magdalena (Emma Tiger Schweiger) bei ihm auf und stellt sein Leben auf den Kopf. Ein angeblich längst vergessener One-Night-Stand mit der Kindsmutter Charlotte (Meret Becker) hat diese seine Tochter hervorgebracht, und nun soll Henry sich um Magdalena kümmern. Henry ist von der neuen Situation völlig überfordert - genauso wie Charlottes Mann Tristan (Samuel Finzi), der sich bisher für den Vater der Kleinen gehalten hat ?

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Til Schweiger   als Henry
  Emma Tiger Schweiger   als Magdalena
  Jasmin Gerat   als Katharina
  Samuel Finzi   als Tristan
  Meret Becker   als Charlotte
  Katharina Thalbach   als Patientin
  Miranda Leonhardt   als Maria
  Misel Maticevic   als Rob
  Friederike Kempter   als Agentin
  Sönke Möhring   als Polizist
  Fahri Yardim   als Pizzabote
  Birthe Wolter   als Arzthelferin
  Anna Julia Kapfelsperger   als Bine
  Jessica Richter   als Esther
 
Regie:  Til Schweiger  
Buch:  Béla Jarzyk  
  Til Schweiger  
Musik:  Dirk Reichardt  
  Mirko Schaffer  
  Martin Todsharow  
Kamera:  Christof Wahl  
Produzent:  Til Schweiger  
  Béla Jarzyk  
  Tom Zickler  

Matthias Schweighöfer in Unterhose durchs Brandenburger Tor

Der Schauspieler zeigte wohlgeformte Arme und einen schicken Sixpack.

Immer für einen Scherz zu haben: Matthias Schweighöfer (Foto: Christian Schulz/20th Century Fox of Germany) Großansicht

Immer für einen Scherz zu haben: Matthias Schweighöfer (Foto: Christian Schulz/20th Century Fox of Germany)

In Unterhose durchs Brandenburger Tor? Kein Problem für Matthias Schweighöfer, der tatsächlich einen freizügigen Promo-Gag durchgezogen hat: Der Schauspieler hüpfte, nur mit Schlüpfer und Turnschuhen bekleidet, ein paar Minuten vorm Brandenburger Tor herum. Die Presse freute sich und auch die anwesenden, vorwiegend weiblichen, Fans, hatten viel Spaß an dem perfekt durchtrainierten Mann.

Hintergrund der Aktion ist Matthias Schweighöfers neuer Film "What A Man", der sich am Startwochenende sofort in die Charts katapultierte und damit "Kokowääh", dem das ebenfalls einst gelang, beerbt. So richtig konnte sich Schweighöfer im Vorfeld allerdings nicht vorstellen, dass der Film derart einschlagen würde: "Also wenn wir das schaffen, am ersten Wochenende 500.000 Zuschauer zu kriegen oder 400.000, dann renne icke, mitm' Schlüpper durchs Brandenburger Tor", so der Star.

In Stöckelschuhen durchs Theater

Gesagt - getan. Matthias Schweighöfer löste sein Versprechen ein und zog sich bis auf die Unterhose vorm Berliner Wahrzeichen aus. Das Ganze verband Schweighöfer mit einer Spendenaktion für Kinder in Somalia, denn "da hat das wenigstens einen Sinn und ist nicht nur Quatsch". Überhaupt habe ihn die Aktion sehr an seine Theatervergangenheit an der Volksbühne erinnert, denn dort habe Frank Castorf mal von ihm verlangt, in High-Heels und Unterhosen herumzulaufen.

Heute ist Matthias Schweighöfer längst sein eigener Herr und hat sich als zuverlässiges Komödientalent in der deutschen Filmlandschaft etabliert. Schweighöfer gilt als witziger Sympathieträger und seine Berliner Schlüpfer-Aktion wird den Fans noch lange als origineller Promo-Gag in Erinnerung bleiben.

 

Kokowääh in der Fotoshow

 

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Til Schweiger

Der sympathische, gut aussehende Til Schweiger zählt zu den wenigen großen Stars in Deutschland, der nicht nur als Schauspieler eine Reihe...

 

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Jasmin Gerat

Jasmin Gerat wurde 1996 als Moderatorin des Jugendmagazins "Bravo TV" bekannt. 1997 spielte sie in Felix Dünnemanns Kino-Komödie "Caipiranha"...