Elegant verknüpfter Sehnsuchtsreigen über das Suchen und Finden der Liebe einsamer Großstadtsingles.
Großansicht
Schließen
Mathilde hat den netten Beamten doch schon mal gesehen... (Foto: Marco Dresen/Piffl)
Mathilde hat den netten Beamten doch schon mal gesehen... (Foto: Marco Dresen/Piffl)
Die aggressive Mathilde (Meret Becker) lässt ihren Frust an jedem aus, der ihren Weg kreuzt, und verliert schnell sogar die schäbigsten Jobs. Fast schicksalhaft ist ihr Zusammenstoß auf der Straße mit einem Polizisten, der wenig später in ihrer Wohnung für Ruhe sorgen soll, als sich Nachbarn über zu laute Musik beschweren: der Anfang einer vorsichtigen Annäherung.
Mathildas Schwester Ali (Stefanie Stappenbeck) glaubt, Kind, Karriere und Mann cool auf die Reihe zu kriegen, und merkt nicht, wie sie mit ihrer Überperfektioniertheit den Partner in die Arme einer anderen treibt. Über eine Kontaktanzeige lernen sich der nicht gerade attraktive Taxifahrer mittleren Alters und Johanna (Heidrun Bartholomäus) kennen, aber so richtig trauen sie sich nicht. Und als Johannas Tochter sich am Telefon in die Stimme des Unbekannten verliebt, steht die mögliche Beziehung unter keinem guten Stern.
Großansicht
Schließen
Mutter und Tochter mögen denselben Mann (Foto: Marco Dresen/Piffl)
Mutter und Tochter mögen denselben Mann (Foto: Marco Dresen/Piffl)
Improvisierte Charaktere
In ihrem dritten Kinospielfilm überzeugt Vanessa Jopp mit einem elegant verknüpften Sehnsuchtsreigen über das Suchen und Finden von Liebe unter einsamen Großstadtsingles. Ausgangspunkt des in kühlen Farben gedrehten Dramas waren die einzelnen Charaktere, die von der Regisseurin gemeinsam mit ihren Darstellern in Improvisationen entwickelt wurden.