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Komm näher

Elegant verknüpfter Sehnsuchtsreigen über das Suchen und Finden von Liebe einsamer Großstadt-Singles.


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Erhältlich seit:
12.01.2007

Komödie/ Drama

Deutschland 2005
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 12

Meret Becker
Hinnerk Schönemann
Stefanie Stappenbeck

Regie: Vanessa Jopp
good!movies

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Elegant verknüpfter Sehnsuchtsreigen über das Suchen und Finden der Liebe einsamer Großstadtsingles.

Mathilde hat den netten Beamten doch schon mal gesehen... (Foto: Marco Dresen/Piffl) Großansicht

Mathilde hat den netten Beamten doch schon mal gesehen... (Foto: Marco Dresen/Piffl)

Die aggressive Mathilde (Meret Becker) lässt ihren Frust an jedem aus, der ihren Weg kreuzt, und verliert schnell sogar die schäbigsten Jobs. Fast schicksalhaft ist ihr Zusammenstoß auf der Straße mit einem Polizisten, der wenig später in ihrer Wohnung für Ruhe sorgen soll, als sich Nachbarn über zu laute Musik beschweren: der Anfang einer vorsichtigen Annäherung.

Mathildas Schwester Ali (Stefanie Stappenbeck) glaubt, Kind, Karriere und Mann cool auf die Reihe zu kriegen, und merkt nicht, wie sie mit ihrer Überperfektioniertheit den Partner in die Arme einer anderen treibt. Über eine Kontaktanzeige lernen sich der nicht gerade attraktive Taxifahrer mittleren Alters und Johanna (Heidrun Bartholomäus) kennen, aber so richtig trauen sie sich nicht. Und als Johannas Tochter sich am Telefon in die Stimme des Unbekannten verliebt, steht die mögliche Beziehung unter keinem guten Stern.

Mutter und Tochter mögen denselben Mann (Foto: Marco Dresen/Piffl) Großansicht

Mutter und Tochter mögen denselben Mann (Foto: Marco Dresen/Piffl)

Improvisierte Charaktere

In ihrem dritten Kinospielfilm überzeugt Vanessa Jopp mit einem elegant verknüpften Sehnsuchtsreigen über das Suchen und Finden von Liebe unter einsamen Großstadtsingles. Ausgangspunkt des in kühlen Farben gedrehten Dramas waren die einzelnen Charaktere, die von der Regisseurin gemeinsam mit ihren Darstellern in Improvisationen entwickelt wurden.

Komm näher

In ihrem dritten Kinospielfilm überzeugt Vanessa Jopp mit einem elegant verknüpften Sehnsuchtsreigen über das Suchen und Finden von Liebe einsamer Großstadt-Singles.

Drei Geschichten von Menschen, die nicht mehr allein sein wollen, aber aus Angst vor Nähe einen Panzer um sich aufrichten und sich den Zugang zum kleinen Glück versperren. Die aggressive Mathilde lässt ihren Frust an jedem aus, der ihren Weg kreuzt und verliert schnell die schäbigsten Jobs. Fast schicksalhaft ihr Zusammenstoß auf der Straße mit einem Polizisten, der wenig später in ihrer Wohnung für Ruhe sorgen soll, als sich Nachbarn über zu laute Musik beschweren: Der Anfang einer vorsichtigen Annäherung. Mathildas Schwester Ali glaubt, Kind, Karriere und Mann cool auf die Reihe zu kriegen und merkt nicht, wie sie mit ihrer Überperfektion den Partner in die Arme einer anderen treibt. Über eine Kontaktanzeige lernen sich der nicht gerade attraktive Taxifahrer mittleren Alters und Johanna kennen, aber so richtig trauen sie sich nicht. Und als Johannas Tochter sich am Telefon in die Stimme des Unbekannten verliebt, steht die mögliche Beziehung unter keinem guten Stern.

Ohne düsteren Psycho-Ballast verbindet Vanessa Jopp vor dem Hintergrund des brodelnden Berlins die einzelnen Schicksale. Großstadtanonymität heißt hier nicht Möglichkeit zur Freiheit, sondern zunehmende Isolation und Unmöglichkeit zum Gefühl. Gemeinsam einsam. Ausgangspunkt des in kühlen Farben gedrehten Dramas waren die einzelnen Charaktere, die von der Regisseurin gemeinsam mit ihren Darstellern in Improvisationen, Beobachtungen und Proben entwickelt wurden. In einem zweiten Schritt entwarfen die Autoren Personenkonstellationen und Handlungsstränge, und strickten daraus die Filmerzählung. Die einzelnen Situationen und Begegnungen blieben den Darstellern, darunter Meret Becker, Marie-Luise Schramm und Marek Harloff, unbekannt. Ein Großteil der nicht immer brillanten Dialoge entstand am Set. Die Spontaneität hatte ihren "Preis": 100 Stunden Material. Gedreht wurde mit zwei DV-Kameras. Die minimalistischen Bilder wirken manchmal fast dokumentarisch, was eine bestimmte Form von Authentizität unterstreicht. Am Ende ihrer emotionalen Reise liebt man sie alle, die unruhigen Geister mit ihren Komplexen, Komplikationen und Kanten. mk.

Darsteller:  Meret Becker   als Mathilda
  Hinnerk Schönemann   als Bronski
  Stefanie Stappenbeck   als Ali
  Marek Harloff   als David
  Heidrun Bartholomäus   als Johanna
  Fritz Roth   als Andi
  Marie-Luise Schramm   als Mandy
  Jana Pallaske   als Hanna
 
Regie:  Vanessa Jopp  
Buch:  Adrienne Bortoli  
  Stefan Schneider  
Musik:  Loy Wesselburg  
Kamera:  Rainer Klausmann  
Produzent:  Oliver Simon  
 

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Features

 

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Meret Becker

Die Kindfrau des deutschen Films der 90er-Jahre, überrascht Meret Becker als kantige Lolita weniger mit verführerischer zielsicherer Strategie...

 

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Hinnerk Schönemann

Hinnerk Schönemann gilt seit seinem vielbeachteten Kinodebüt in dem Film "Mein Bruder der Vampir" 2001 als eines der viel...