DVD Kaufvideo

Kommando Störtebeker

Turbulentes Trickfilm-Abenteuer der Ottifanten-Family, die in Hamburg nach einer Schatzkarte sucht.


Kommando Störtebeker

Kaufvideo

Erhältlich seit:
03.04.2002

Zeichentrick

Deutschland 2001
Laufzeit: 76 Min.
FSK: ab 6

Regie: Ute von Münchow-Pohl, ...
Universum Film

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Kommando Störtebeker

Der tollpatschige Familienvater Paul Bommel hat 30.000 Mark seines Chefs verzockt. Der einzige Weg, wieder an so viel Geld zu kommen, besteht darin, den Schatz des legendären Piraten Störtebeker zu finden. Also begibt sich der arme Mann, mit Opa Bommel und Baby Bruno im Schlepptau, nach Hamburg, um auf der Reeperbahn nach der Schatzkarte zu suchen. Dort platzt das ungleiche Gespann unter anderem in die Dreharbeiten zum neuen Bond-Film und begegnet zudem einem Haufen skurriler Kiez-Gestalten.

Die animierten Dickhäuter aus der Feder des Blödel-Barden Otto Waalkes sind nicht tot zu kriegen. Nach TV- und Kinosiegeszug werden auch in der Video-Auswertung die herzigen Tiere von den Machern des Zeichentrick-Kultfilms "Werner - Beinhart" auf eine Odyssee quer durch St. Pauli geschickt werden. Trotz verheißungsvoller, schlüpfriger Locations sind die Gags zugunsten ausgefeilter Figurenzeichnungen auf eher niedrigem Niveau angesiedelt, was den harmlosen Spaß jedoch als ideale Familien-Unterhaltung prädestiniert.

Kommando Störtebeker

Acht Jahre, nachdem die ersten animierten Dickhäuter aus der Feder des Blödel-Barden Otto Waalkes die deutschen Bildschirme eroberten, feiert die Ottifanten-Familie Bommel nun im Kino ihr Comeback. Auf der Suche nach Seeräuber Störtebekers sagenumwobenem Schatz wird sie von den Machern der Zeichentrick-Kultfilme "Werner - Beinhart" bzw. "Das kleine Arschloch" auf eine Odyssee quer durch St. Pauli geschickt. Trotz der verheißungsvollen Location sind die Gags, im Vergleich zum allgemeinen Trend in Richtung Fäkalhumor, zugunsten ausgefeilter Figurenzeichnungen auf eher biederen Niveau angesiedelt, was den harmlosen Spaß jedoch zur idealen Familien-Unterhaltung prädestiniert.

Bereits in den 70er Jahren von Deutschlands bekanntestem Ostfriesen erfunden, scheinen die sympathischen Schwergewichte über die Jahrzehnte hinweg wenig an Popularität eingebüßt zu haben. So war die Resonanz schon groß, als Texter Gunter Baars und Zeichner Ully Arndt sie 1987 erstmals zu Comic-Helden umarbeiteten, deren Strips in mehr als 40 Zeitungen in ganz Europa erschienen und mehrere Bücher füllten. Als dann im Herbst 1993 die Fernsehserie "Die Ottifanten" ihre Premiere feierte, verfolgten gar 28 Millionen Zuschauer die munteren Abenteuer von Baby Bruno nebst Familie.

Ein Erfolg, an den Produzent Michael Schaack mit seiner renommierten, 1982 gegründeten Animationsschmiede TFC Trickompany anzuknüpfen hofft. Dabei setzt der gebürtige Hamburger auf ein bewährtes "Ottifanten"-Team: Für das Drehbuch zeichnen die Strip-Kreatoren Baars und Arndt verantwortlich, während die "Benjamin Blümchen"-Animatorin Ute von Münchow-Pohl, die schon bei der TV-Serie mit von der Partie war, hier erstmals mit der Regie betraut wurde.

Sie schickt den tollpatschigen Familienvater Paul Bommel, dem Komiker Bastian Pastewka (Star der Sat 1-Comedy "Die Wochenshow") liebevoll seine Stimme lieh, auf die abenteuerliche Jagd nach dem Schatz des legendären Piraten Störtebeker. Die bedeutet für den armen Mann, der unter den Dummheiten seines Sohnes sowie seines Vaters ebenso zu leiden hat wie unter einer ignoranten Sekretärin und einer schlagkräftigen Putzfrau, den letzten Ausweg aus einem üblen Dilemma: Er hat 30.000 Mark auf der Schweinerennbahn verzockt, die ihm sein Chef anvertraute. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als mit Opa Bommel und Baby Bruno - wie immer kongenial gesprochen von Otto Waalkes - im Schlepptau, sein überschaubares Vorstadt-Universum zu verlassen, um in der großen weiten Welt, sprich auf Hamburgs Reeperbahn, in Indiana-Jones-Manier nach der verschwundenen Schatzkarte zu suchen. Dort platzt das ungleiche Gespann unter anderem in die Dreharbeiten zum neuen Bond-Film und begegnet zudem einem Haufen skurriler, der Nordsee-Metropole entsprungener Gestalten.

In "Kommando Störtebecker" versprühen liebevoll gezeichnete Background-Settings von Davidswache, Bismarckpark sowie Hamburger Hafen norddeutsches Flair und Lokalkolorit. Darüber hinaus sticht vor allem die Eigenart der Bilder ins Auge. Die Animatoren bedienten sich nämlich beispielsweise in einer im Jahre 1401 angesiedelten Seeräuber-Sequenz einer Bildqualität, die mit ihren Farben, Streifen und Bildbeschneidungen mit der Patina eines vergangenen Jahrhunderts überzogen scheint. Zudem überzeugen die ausgefeilten Figurenzeichnungen, die die Charaktere nicht als platte Persiflagen ihrer selbst, sondern als überaus "menschliche" Elefanten präsentiert. Auf diese Weise finden sich für Jung und Alt passende Identifikationsfiguren. Eine Tatsache, der wohl besonders Familien an der Kinokasse Tribut zollen werden. geh.

Sprecher:  Otto Waalkes   als Baby Bruno/Papagei
  Bastian Pastewka   als Paul Bommel
  Ferdinand Dux   als Opa Bommel
  Karin Eckhold   als Renate Bommel
  Beate Hasenau   als Frau Hoppmann
  Robert Missler   als Direktor Kaluppke/Prof. Lugan
  Ruth Rockenschaub   als Frollein Lusch
  Harald Wehmayer   als Schläger
  Lutz von Rosenberg-Lipinsky   als Fiesling/Pfeffersack
  Kerstin Marie Mäkelburg   als Lola
  Monty Arnold   als Der Tod
  Klaus Dittmann   als Alter Seebär
  Gerrit Heesemann   als Kommentator
 
Regie:  Ute von Münchow-Pohl  
  Toby Genkel  
Buch:  Ully Arndt  
  Gunter Baars  
  Ulrich Tormin  
Musik:  Bürger Lars Dietrich  
Produzent:  Michael Schaack  
  Thomas Walker  
  Hans-Otto Mertens  
 

Kommando Störtebeker in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features