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Leihvideo
Erhältlich seit:
19.11.2009
Originaltitel: Bellamy
Frankreich 2009
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 6
Gérard Depardieu
Clovis Cornillac
Jacques Gamblin
Regie: Claude Chabrol
EuroVideo Bildprogramm

Gérard Depardieu als bekannter Pariser Polizeiinspektor macht Ferien auf dem Land und stößt auf einen mysteriösen Fall.
Nichts ist wie es scheint. Das ist bei Altmeister Claude Chabrol nicht neu, aber in seinem 58. Film spielt er die Ungewissheiten noch einmal so richtig aus und balanciert dabei mit Genuss zwischen Thriller und Familientragödie.
Ex-Polizeichef Paul Bellamy verbringt mit seiner Frau (Marie Bunel) die Ferien in der Nähe von Nimes. Sie träumte zwar von einer Nilkreuzfahrt statt vom sonnigen Südfrankreich, aber der Göttergatte liebt's bequem im durchgesessenen Fauteuil. Aus ist es mit der Ruhe, als ein Fremder anruft. Der Unbekannte, der sich als Noel Gentil ausgibt, behauptet steif und fest, einen Obdachlosen umgebracht zu haben, um mit seiner Geliebten ein neues Leben mit neuer Identität anzufangen und die Schulden loszuwerden. Sein Aussehen hat er durch plastische Chirurgie verändert. Aber so ganz ging der Plan, dem Toten seinen früheren Namen anzuhängen, nicht auf. Bellamys Spürnase ist gefragt, um Licht in den seltsamen Fall zu bringen. Als dann noch sein Halbbruder auftaucht, das genaue Gegenteil von ihm, ein Abenteurer, Spieler, Trinker und Dieb, hängt bald der Haussegen schief.
Ausgangspunkt des Projekts war eine kleine Zeitungsnotiz über einen Versicherungsbetrug und der Wunsch, einen Film mit Gérard Depardieu zu drehen (dessen Filmname Bellamy erweist Maupassant seine Reverenz). Und wohl kein anderer hätte diesen bulligen und gemütlichen, gleichzeitig auch schlitzohrigen Kommissar spielen können, ein bisschen behäbig und faul, aber im Kopf flink wie ein Wiesel, wenn's sein muss. Die Verknüpfung von Krimi- und der am Ende tragischen Familiengeschichte ist nicht immer voll gelungen, fein austariert dagegen der in der Kindheit verwurzelte brüderliche Zwist, der unterschwellige Neid des einen auf den anderen. "Kommissar Bellamy" ist ein Schauspielerfilm, in dem Jacques Gamblin gleich in drei Rollen schlüpft und Clovis Cornillac in großer Ambivalenz das schwarze Schaf der Familie mimt, verletzend und verletzbar. Mag die Abgründigkeit weniger geheimnisvoll versponnen sein als in anderen Chabrol-Filmen und die Bourgeoisie weniger verlogen und hinterhältig, Gérard Depardieu in einer der besten Rollen seit Jahren, wiegt jegliche Schwäche auf. mk.
| Darsteller: | Gérard Depardieu | als Paul Bellamy | |
|---|---|---|---|
| Clovis Cornillac | als Jacques Lebas | ||
| Jacques Gamblin | als Noël Gentil / Emile Leullet / Denis Lepe | ||
| Marie Bunel | als Françoise Bellamy | ||
| Vahina Giocante | als Nadia Sancho | ||
| Marie Matheron | als Madame Leullet | ||
| Adrienne Pauly | als Claire Bonheur | ||
| Maxence Aubenas | als Gilles | ||
| Yves Verhoeven | |||
| Bruno Abraham-Kremer | als Bernard | ||
| Rodolphe Pauly | als Anwalt | ||
| Regie: | Claude Chabrol | ||
| Buch: | Odile Barski | ||
| Claude Chabrol | |||
| Musik: | Matthieu Chabrol | ||
| Kamera: | Eduardo Serra | ||
| Produzent: | Patrick Godeau | ||
Kommissar Bellamy - Mord als Souvenir in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts 5.1, Deutsch DD 5.1, Französisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Star
Gérard Depardieu
Frankreichs "Ein-Mann-Nouvelle-Vague" wird von seinen Landsleuten wie der von ihm verkörperte Obelix (in "Asterix & Obelix gegen Caesar...
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