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Kaufvideo
Erhältlich seit:
02.09.2011
Originaltitel: Wallander - Den 5:e kvinnan
Schweden/Großbritannien/Deutschland 2010
Laufzeit: 226 Min.
FSK: ab 16
Kenneth Branagh
Sarah Smart
Sadie Shimmin
Regie: Aisling Walsh
Universum Film

Henning Mankell, ohnehin bekannt für finstere Romane, erzählt mit "Die fünfte Frau" eine ganz besonders sinistre Geschichte: Nacheinander kommen drei Männer auf grausame Weise ums Leben. Der erste stürzt in eine Tierfalle mit angespitzten Stäben, der zweite verbringt Wochen in einem Verließ und wird dann erwürgt, der dritte ertrinkt.
Eher sein Spürsinn als tatsächliche Indizien lässt Wallander vermuten, dass es sich jedes Mal um denselben Täter handelt. Verzweifelt sucht er nach Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern.
Wie schon in "Der Mann, der lächelte" ist der Kommissar auch diesmal durch den Wind: Sein Vater ist gestorben. Normalerweise würde eine Handlung diesen Verlust nutzen, um die Emotionen zu verdoppeln, zumal sich der alte Herr zuletzt große Sorgen um das Seelenleben seines Sohnes machte. Mankell und Drehbuchautor Richard Cottan setzen stattdessen auf den Kontrast: Wallander versichert den jeweiligen Hinterbliebenen, wie gut er ihren Verlust nachvollziehen könne, und muss ein ums andere Mal befremdet zur Kenntnis nehmen, dass niemand den Mordopfern nachtrauert.
Das Innenleben des Ermittlers steht in diesem Film ohnehin noch stärker im Mittelpunkt als sonst. Der Tod des Vaters geht Wallander näher als gedacht, die offenkundige Entfremdung von seiner Tochter bestürzt ihn um so mehr; der sowieso meist mürrisch wirkende Kommissar ist entsprechend unleidlich. Klugerweise belässt es Regisseur Aisling Walsh beim emotionalen Aufruhr; die Geschichte ist packend genug, um sie ohne jede Effekthascherei umsetzen zu können. Um so unglaubwürdiger und ungelenker wirkt das Finale, als ein Kollege seelenruhig zuschaut, wie auf Wallander geschossen wird. Das Ende der Geschichte versöhnt dafür mit dem Seelenfrieden des düsteren Helden. tpg.
Im Jahr 1994 werden in Algerien vier französische Nonnen und eine schwedische Touristin von Fundamentalisten ermordet. Ein Jahr später schlägt ein Serienmörder unerbitterlich im Süden von Schweden zu.
Bei den Opfern handelt es sich diesmal ausschließlich um Männer: Ein älterer Herr, der Vogelgedichte schrieb, ein Orchideenliebhaber und ein unbekannter Forscher, der mit Steinen beschwert im See entdeckt wird. Der Mörder hatte gründlich dafür gesorgt, dass das Sterben immer ein langer und quälender Vorgang wurde. Warum verfolgt er scheinbar harmlose Bürger mit so brutaler Gewalt? Nach Kommissar Wallanders Devise, dass die Menschen selten das sind, was man von ihnen denkt, nimmt er seine Untersuchungen auf. Einige Indizien sprechen dafür, dass es einen Zusammenhang mit den Toten in Algerien zu geben scheint...
Quelle: Universum Film
- Dokumentation "Die Wahrheit des Henning Mankell"
- Interview mit Henning Mankell
- Trailer "Die falsche Fährte"
Quelle: Universum Film
| Darsteller: | Kenneth Branagh | als Kurt Wallander | |
|---|---|---|---|
| Sarah Smart | als Anne-Britt Hoglund | ||
| Sadie Shimmin | als Lisa Holgersson | ||
| Tom Hiddleston | als Magnus Martinsson | ||
| Richard McCabe | als Nyberg | ||
| Jeany Spark | als Linda Wallander | ||
| David Warner | als Povel Wallander | ||
| Polly Hemingway | als Gertrude | ||
| Claire Cox | als Yvonne | ||
| Howard Swinson | als Holger Eriksson | ||
| John Paul Hurley | als Sven Tyren | ||
| Stefan Karlsson | als Gosta Runfeldt | ||
| Saskia Reeves | als Vanja Andersson | ||
| Edward Hughes | als Bo Runfeldt | ||
| Phyllis Logan | als Inga Wallander | ||
| Fredrik Dolk | als Eugen Blomberg | ||
| Beatie Edney | als Adela Blomberg | ||
| Alice Mary | als Katarina Taxell | ||
| Dudley Sutton | als Gote Tandvall | ||
| Rebecca Thorn | als Elinor Grunden | ||
| Regie: | Aisling Walsh | ||
| Buch: | Richard Cottan | ||
| Musik: | Vince Pope | ||
| Emily Barker | |||
| Martin Phipps | |||
| Kamera: | Lukas Strebel | ||
| Produzent: | Sanne Wohlenberg | ||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 2.0, Schwedisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Bildformat: 1:1,78/16:9
Extras: Dokumentation, Trailer, Interview
- Dokumentation "Die Wahrheit des Henning Mankell"
- Interview mit Henning Mankell
- Trailer "Die falsche Fährte"
Star
Kenneth Branagh
Kraftvoller, dynamischer und energiegeladener wurden seit Orson Welles' "Falstaff" (1965) keine Shakespeare-Stücke mehr verfilmt. Mit...
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