DVD (Special Edition, 2 DVDs) Kaufvideo

Krabat

Verfilmung des Kultromans von Otfried Preußler aus dem Jahr 1971 über einen Müllerlehrling, der sich in der Schwarzen Kunst ausbilden lässt.


Krabat (Special Edition, 2 DVDs)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
27.03.2009

Fantasy

Deutschland 2008
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 12

David Kross
Daniel Brühl
Christian Redl

Regie: Marco Kreuzpaintner
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Liebe in Zeiten von Pest und Krieg: Deutschlands junge Wilde Daniel Brühl, Robert Stadlober und Shooting-Star David Kross zeigen, was sie drauf haben.

Tonda, Krabats einziger Freund auf der Mühle, versucht ihm zu helfen (Foto: Fox) Großansicht

Tonda, Krabats einziger Freund auf der Mühle, versucht ihm zu helfen (Foto: Fox)

Der Dreißigjährige Krieg, eine schreckliche Zeit. Der 14-jährige Krabat (David Kross) verliert seine Mutter durch die Pest und zieht in seiner Verzweiflung mit zwei weiteren Jungen bettelnd als Sternsinger durchs Land. Bis er in seinen Träumen eine geheimnisvolle Stimme hört, die ihn zu einer rätselhaften Mühle führt, wo er beim gestrengen Müllermeister als Lehrling aufgenommen wird.

Am Anfang reichen eine warme Mahlzeit und ein Bett zum Schlafen, trotz harter Arbeit und dem Misstrauen der anderen Jungen. Doch die Mühle birgt ein düsteres Geheimnis und die Gefahren von Hexerei. Denn der Meister lehrt seine Schützlinge die Kunst der Schwarzen Magie, und irgendwann darf auch der Neuling als schwarzer Rabe hoch über den Dörfern schweben.

Der Müllermeister treibt ein gefährliches Spiel (Foto: Fox) Großansicht

Der Müllermeister treibt ein gefährliches Spiel (Foto: Fox)

Traue niemandem außer dir selbst

Als Krabat im benachbarten Dorf Schwarzkollm die schöne und mutige Kantorka (Paula Kalenberg) kennen lernt, ist es um ihn geschehen. Doch der Kontakt zu Fremden ist verboten. Um mit ihr zu leben, muss sich der Junge gegen den Müller wenden. Nur: Wem darf er überhaupt trauen? Kann ihm Tonda (Daniel Brühl) wirklich helfen? Was hat der hinterhältige Lyschko (Robert Stadlober) für Pläne? Und hält der scheinbar einfältige Küchenjunge Juro (Hanno Koffler) wirklich zu ihm?

Der Film hält sich an die prominente Vorlage in ihrer Düsternis, lässt aber die Liebe über das Böse siegen. Die Schauspielerbesetzung ist 1A, liest sich wie das "Who's Who" des jungen deutschen Films: Neben Stars wie Daniel Brühl ("Good bye, Lenin!") oder Robert Stadlober ("Crazy") gilt David Kross aus Detlev Bucks "Knallhart" als absoluter Shooting-Star, von dem noch viel zu erwarten ist. Regisseur Marco Kreuzpaintner zeigt wieder einmal sein Händchen für die perfekte Umsetzung schwieriger Themen, die er unterhaltend und mit Tiefgang in Szene setzt.

Beim Anblick von Kantorka ist es um Krabat geschehen (Foto: Fox) Großansicht

Beim Anblick von Kantorka ist es um Krabat geschehen (Foto: Fox)

Bücher für Millionen

Basis für diesen spannenden Fantasyfilm war der berühmte Roman von Otfried Preußler, der schon mit "Die kleine Hexe", "Der Räuber Hotzenplotz" und "Das kleine Gespenst" Kinder und Jugendliche verzauberte. Seine Bücher wurden millionenfach verkauft, allein "Krabat" in 31 Sprachen übersetzt.

Spannung pur, tolle Typen, fantastische Ausstattung und eine in atemberaubenden Landschaften schwelgende Kamera machen dieses opulente Abenteuer zum absoluten herbstlichen Kino-Muss. Herz, Schmerz, Happy-End - Liebe ist eben stärker als Magie!

Krabat (Special Edition, 2 DVDs)

Mit der Adaption des lange als unverfilmbar geltenden Kinderbuchklassikers von Otfried Preußler liefert Marco Kreuzpaintner das Meisterstück seiner noch jungen Karriere ab.

Ob "Die kleine Hexe", "Der Räuber Hotzenplotz" oder "Das kleine Gespenst" - Otfried Preußler hat die deutsche Kinderbuchlandschaft mit seinen wunderbaren, originellen und auch etwas abseitigen Geschichten ebenso beeinflusst wie bereichert. Gleichzeitig dienten seine Werke auch als Vorlage für großartige Kinofilme - wie etwa Gustav Ehmcks 1973 entstandener "Räuber Hotzenplotz". An Krabat, jenes 1971 entstandene Jugendbuch über einen 14-jährigen Waisen, der in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges durchs ostdeutsche Hinterland irrt, hatte man sich bis dato nur in animierter Form (Regie: Karel Zeman, 1977) gewagt. Lag es an der düsteren Grundstimmung des Buches, die in unserer nach Happy End gierenden Spaßgesellschaft wenig Anklang findet? Oder an den mystischen Elementen, die filmisch kaum umsetzbar schienen? Schließlich verwandeln sich Preußlers Hauptfiguren zuweilen in Raben. Fakt ist, dass sich mit Marco Kreuzpaintner, den man seit "Sommersturm" und "Trade - Willkommen in Amerika" zu Deutschlands vielseitigsten Regisseuren zählen darf, endlich jemand an eine Umsetzung von "Krabat" getraut hat. Mit dem Vorteil, die einstige Schullektüre nicht als Pflicht, sondern als Kür empfunden zu haben, hat Kreuzpaintner einen Film realisiert, der den Spagat schafft, der Buchvorlage gerecht zu werden und gleichzeitig eine eigene Sprache, einen eigenen Stil zu entwickeln. Gerade die geheimnisvolle Mühle, in der Krabat auf seiner Odyssee strandet, ist perfekt getroffen und ein Paradebeispiel in Sachen adäquater Ausstattung und Produktionsdesign. Ähnliches gilt für die Darsteller, die in ihren armseligen Bauern-Gewändern und den blassgeschminkten Gesichtern über sich hinaus wachsen. Ob Daniel Brühl, der als väterlicher Freund Tonda den jungen Ankömmling Krabat unter die Fittiche nimmt, oder Robert Stadlober, der den zwielichtigen Lyschko als Halunken mit Herz anlegt - sie und alle anderen Mühlenbewohner leisten Erstaunliches. Übertrumpft wird dies nur noch von David Kross, Detlev Bucks Entdeckung aus "Knallhart". Seine Interpretation bietet alles, was Krabat auszeichnet: Schüchternheit, Mut und unbedingten Überlebenswillen. Dass nicht alles bei dieser überwiegend in Rumänien gedrehten und auch deshalb authentisch wirkenden Claussen+Wöbke+Putz-Produktion rund läuft, ist bei einem Projekt dieser Größenordnung unvermeidbar. So entsprechen die Spezialeffekte bei der Raben-Verwandlung und in der Sequenz, in der Krabat unsichtbar wird, nur bedingt den Standards, die wir aus Hollywood gewohnt sind. Auch der Alterungsprozess des Titelhelden ist mit ein wenig Flaum unter der Nase ungenügend dargestellt. Dennoch ist "Krabat" großes Kino, das die triste, graue, ja manchmal deprimierende Atmosphäre der Vorlage niemals leugnet, aber dennoch mit einem positiven, versöhnlichen Ende aufwartet. Denn bei Preußler wie bei Kreuzpaintner ist es einmal mehr die Liebe, die gegen alles Böse obsiegt. lasso.

Krabat (Special Edition, 2 DVDs)

Die erste Realverfilmung von Otfried Preußlers Kult-Roman erzählt in opulenten Bildern die spannende Geschichte eines Zauberlehrlings, der in den Bann eines teuflischen Zauberers gerät. Kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg folgt der arme, 14-jährige Waisenjunge Krabat (David Kross) einer Stimme, die ihn zu einer geheimnisvollen Mühle führt. Dort bietet ihm ihr charismatischer Meister (Christian Redl) eine Stelle als Lehrling an. Bald entdeckt Krabat, dass er und die anderen elf Gesellen nicht nur das Müllerhandwerk lernen, sondern auch in schwarzer Magie ausgebildet werden. Zunächst ist er fasziniert, bis er erkennt, wie hoch der Preis der machtvollen Zauberei ist: In jeder Neujahrsnacht muss ein Schüler mit seinem Leben bezahlen...

Quelle: Fox

" Audiodeskription für Sehbehinderte 2.0 Dolby Digital
Disc 1
" Audiokommentar von Regisseur Marco Kreuzpaintner und Kameramann Daniel Gottschalk
" Original Kinotrailer
Disc 2
" Interaktiver Rundgang durch die Mühle (DVD-ROM Inhalt für PC)
" Interviews mit Regisseur und Darstellern
" 23 entfallene & alternative Szenen mit optionalem Audiokommentar
" 7 Hinter-den-Kulissen Clips
" Impressionen von den Dreharbeiten
" 3 TV-Spots
" Ausschnitt aus dem Hörspiel zum Film

Quelle: Fox

Darsteller:  David Kross   als Krabat
  Daniel Brühl   als Tonda
  Christian Redl   als Meister
  Robert Stadlober   als Lyschko
  Paula Kalenberg   als Kantorka
  Anna Thalbach   als Worschula
  Hanno Koffler   als Juro
  Charly Hübner   als Michal
  Moritz Grove   als Merten
  Tom Wlaschiha   als Hanzo
  Sven Hönig   als Andrusch
  Stefan Haschke   als Staschko
  Tom Lass   als Kubo
  Daniel Steiner   als Petar
  David Fischbach   als Lobosch
  Daniel Fripan   als Kito
 
Regie:  Marco Kreuzpaintner  
Buch:  Michael Gutmann  
  Marco Kreuzpaintner  
Musik:  Annette Focks  
Kamera:  Daniel Gottschalk  
Produzent:  Uli Putz  
  Jakob Claussen  
  Thomas Wöbke  
  Bernd Wintersperger  
 

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