DVD (2 DVDs) Kaufvideo

Krieg und Frieden

Der Klassiker von Leo Tolstoi als Event-Vierteiler.


Krieg und Frieden (2 DVDs)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
21.02.2008

Drama/ Kriegsfilm

Deutschland/Italien/Frankreich/Österreich 2007
Laufzeit: 360 Min.
FSK: ab 12

Alexander Beyer
Clémence Poésy
Alessio Boni

Regie: Robert Dornhelm
Universal Pictures Germany

Bild 1 von 23

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Krieg und Frieden (2 DVDs)

St. Petersburg im Jahre 1805. Das zaristische Russland bereitet sich darauf vor, an der Seite Österreichs in den Krieg gegen Napoleon einzutreten. Auf einer Feier lernt die Komtess Natascha den Prinzen Andrej kennen, der für sie jedoch aus gesellschaftlichen Gründen unerreichbar scheint. Andrejs Freund Pierre erfährt unvermutet die Wahrheit über seine Herkunft, gerät aber in die Fänge der verschlagenen Hélène. Ausgehend von dieser Konstellation entsteht ein opulenter Reigen aus Liebe, Intrigen und Politik.

Vierteilige, in internationaler Koproduktion entstandene Verfilmung von Leo Tolstois epischem Klassiker. Unter der Regie von Robert Dornhelm ("Napoleon") mühten sich die Darsteller redlich, gegen ein Drehbuch anzuspielen, das die Figuren viel zu eindimensional und farblos ließ und das der Vorlage nie gerecht wurde. Dennoch sprachen die Einschaltquoten für sich: mit jeweils weit über fünf Millionen Zuschauern war die 26 Millionen Euro teure Produktion ein Zuschauerhit.

Krieg und Frieden (2 DVDs)

Ein episches Werk mit prächtigen Schauplätzen, großen Schlachtszenen, Hunderten von Kostümen und einem enormem Budget: Sollte "Krieg und Frieden" nicht das erhoffte Fernsehereignis werden, könnte der Vierteiler eines der letzten großen Projekte dieser Art sein.

Leo Tolstois Klassiker "Krieg und Frieden" ist mit seinen rund 1500 Seiten in der Tat schwere Kost. Aber Jan Mojto mag ja den großen Wurf. Das aufwändigste Projekt des Produzenten war vor fünf Jahren "Napoleon" (2002). Der noch für Leo Kirch produzierte Vierteiler hat seinerzeit 40 Mio. Euro gekostet. Dagegen mutet Mojtos jüngstes Epos, erneut in Koproduktion mit dem damaligen Partner Lux Vide fast preiswert an. Aber 26 Millionen sind immer noch ein Haufen Geld, wenn sie sich als Fehlinvestition entpuppen sollten: Ein Film muss schon außergewöhnlich sein, um das Publikum vier Abende lang zu fesseln. Im Gegensatz zum mit Stars gespickten "Napoleon" hat "Krieg und Frieden" zudem international weitgehend unbekannte Darsteller zu bieten.

Darin liegt auch eine Schwäche des Mehrteilers, die aber mehrere Ursachen hat. Keiner der Hauptdarsteller ist charismatisch genug, um wirklich über 400 Minuten zu fesseln. Allerdings werden sie vom Drehbuch im Stich gelassen: Es ist den Autoren (Enrico Medioli, Lorenzo Favella, Gavin Scott) nicht gelungen, ihre Figuren eine echte Entwicklung durchmachen zu lassen. Aber vielleicht ist gerade diese Eindimensionalität der Tribut ans Fernsehen von heute: Unter der Regie von Robert Dornhelm, spätestens seit "Kronprinz Rudolf" ein Experte für den erlesenen Kostümfilm, bietet sich "Krieg und Frieden" als gigantische Seifenoper dar. Die Themen - Liebe, Eifersucht und Leidenschaft - sind letztlich identisch; die Weltgeschichte sorgt bloß für einen dramatischen Hintergrund. Das Werk zerfällt daher immer wieder in drei Ebenen: große Gefühle, große Politik, große Empfänge. Die ausschweifenden Ballszenen mit all ihrer Pracht mögen für einen bestimmten Teil des Publikum zwar den Reiz der vier Filme ausmachen (ebenso wie die Schlachtengemälde für einen anderen), halten aber auch die Handlung auf.

Natürlich entwickelt Tolstois Saga allen Einwänden zum Trotz dennoch einen Sog, dem man sich gerne hingibt. Die größtenteils unglücklich verlaufenden Liebesgeschichten, die immer wieder an Dünkel, Standesunterschieden oder Missgunst scheitern, sind gerade in ihrer Tragik faszinierend. Vor allem die Liaison zwischen der armen Natascha und dem reichen Prinz Andrej ist von ergreifender Melodramatik. Der Italiener Alessio Boni ist das mit Abstand markanteste Gesicht des Films, und die junge Clémence Poésy, international bislang in erster Linie als Fleur Delacour in "Harry Potter und der Feuerkelch" aufgefallen, macht ihrem Namen alle Ehre. Tolstois Kunst, Privatleben und Weltgeschichte miteinander zu verweben, weil sich zumindest die männlichen Protagonisten nicht nur im Ballsaal, sondern auch auf dem "Feld der Ehre" immer wieder über den Weg laufen, ist ohnehin faszinierend. tpg.

Krieg und Frieden (2 DVDs)

Der großartigste Roman aller Zeiten - für eine neue Generation zum Leben erweckt! Nach dem Meisterwerk von Leo Tolstoi schuf Regisseur Robert Dornhelm ("Spartacus", "Die zehn Gebote") ein bildgewaltiges Kriegsepos mit erstklassigen Darstellern, aufwändiger Ausstattung und spektakulären Schlachtszenen. Dieses DVD-Set enthält alle vier Teile der prachtvollen TV-Produktion.

St. Petersburg im Jahr 1805: Während die Truppen Napoleons halb Europa erobern, bereitet sich das russische Zarenreich auf den Kriegseintritt an der Seite Österreichs vor. Bei einem Fest anlässlich des Namenstages der jungen Natascha (Clémence Poésy) begegnen sich der uneheliche Adelssprössling Pierre Besuchow (Alexander Beyer), der ambitionierte Prinz Andrej Bolkonski (Alessio Boni) und einige Mitglieder der Familien Rostowa und Kuragin. In den Jahren bis zum Großen Krieg zwischen Frankreich und Russland erfüllt sich ihr atemberaubendes Schicksal auf den Schlachtfeldern Europas und in den Palästen Russlands - hin- und hergerissen zwischen Liebe und Leidenschaft, Hoffnung und Angst, Gehorsam und Rebellion.

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Alexander Beyer   als Pierre
  Clémence Poésy   als Natascha Rostowa
  Alessio Boni   als Prinz Andrej Bolkonski
  Malcolm McDowell   als Fürst Bolkonski
  Hannelore Elsner   als Gräfin Rostowa
  Andrea Giordana   als Graf Rostow
  Valentina Cervi   als Marja
  Brenda Blethyn   als Marja Dmitrijewna
  Ken Duken   als Anatol Kuragin
  Toni Bertorelli   als Fürst Kuragin
  Benjamin Sadler   als Dolochow
  Hary Prinz   als Offizier Denissow
  Violante Placido   als Hélène
  Dimitry Isaev   als Nicolai
 
Regie:  Robert Dornhelm  
Buch:  Enrico Medioli  
  Lorenzo Favella  
  Gavin Scott  
Musik:  Jan A.P. Kaczmarek  
Kamera:  Fabrizio Lucci  
Produzent:  Ferdinand Dohna  
  Matilde Bernabei  
  Luca Bernabei  
 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Alexander Beyer

Deutscher Schauspieler. Er hatte als bekannter Unbekannter fast 50 TV-Rollen und Spielfilmarbeiten hinter sich, als ihm Regisseur Robert...

 

Star

Clémence Poésy

Französische Schauspielerin. Mit dem Flair einer Elfe, ätherischer Schönheit und starken Charakterrollen wurde Clémence Poésy ihrem...