DVD Leihvideo

Küss mich bitte!

Bezaubernd schöner Film aus Frankreich über die schwerwiegenden Folgen eines Kusses.


Küss mich bitte!

Leihvideo

Erhältlich seit:
30.01.2009

Originaltitel: Un baiser s'il vous plait

Komödie

Frankreich 2007
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Virginie Ledoyen
Emmanuel Mouret
Julie Gayet

Regie: Emmanuel Mouret
good!movies

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Bezaubernd leichtfüßig wie ein erster Kuss ist diese charmante Komödie über die Fallstricke platonischer Liebe zwischen den Geschlechtern.

Die Distanz zu halten hat auch Vorteile (Foto: Arsenal) Großansicht

Die Distanz zu halten hat auch Vorteile (Foto: Arsenal)

Gibt es ihn, den harmlosen und folgenlosen Kuss zwischen Mann und Frau? Die Antwort von Frankreichs Regie-Talent Emmanuel Mouret, der auch eine der Hauptrollen spielt, lautet: nein! Dieses Nein verpackt er in 96 Minuten mit einfallsreichen Wendungen, umwerfender Situationskomik, raffinierten Dialogen, beschwingtem Rhythmus - echt französisch eben.

Die Geschichte: Auf einer Dienstreise nach Nantes lernt die Pariserin Emilie den Einheimischen Gabriel kennen und verlebt einen wunderschönen Abend mit ihm. Es funkt mächtig zwischen den beiden, aber küssen will Emilie nicht. Warum, versucht sie Gabriel mit einer Geschichte zu erklären: Sie erzählt von Julie, die ihren besten Freund über eine gescheiterte Beziehung hinwegtrösten will. Es ist eine never ending story: Emilie und Gabriel werden schließlich aus der Bar geworfen und landen in einem Hotel...

Ein Kuss mit Folgen (Foto: Arsenal) Großansicht

Ein Kuss mit Folgen (Foto: Arsenal)

Verlangen und Begehren

Mouret wollte einen Film "voller Verlangen und Begehren" machen. Das ist ihm, von fantastischen Schauspielern unterstützt, bestens gelungen.

Küss mich bitte!

Eine bezaubernd leichtfüßige Geschichte über die Konsequenzen eines Kusses und die wundersamen Fallstricke platonischer Freundschaft zwischen Mann und Frau.

Einen Film voller Verlangen und Begehren wollte Emmanuel Mouret machen, auch wenn das etwas trivial klingt. Ausgangspunkt war die Frage, gibt es überhaupt harmlose und folgenlose Küsse? Die Antwort: Nein, es gibt sie (wahrscheinlich) nicht. Das Warum erklärt sich in einem emotionalen Schaulaufen mit fantastischen Schauspielern, raffinierten Dialogen und beschwingtem Rhythmus.

Auf einer Dienstreise in Nantes lernt die Pariserin Emilie den Einheimischen Gabriel kennen. Ein wunderschöner Abend, unterhaltende Gespräche, beiderseitige Anziehung. Zum perfekten Abschluss fehlt nur der Kuss. Aber Emilie lehnt ab, nicht nur weil beide gebunden sind. Die Gründe für ihre Reaktion erzählt sie in der Geschichte von Julie, glücklich verheiratet mit Eric, die ihrem besten Freund Nicolas helfen will. Denn der möchte nach einer gescheiterten Beziehung körperliche Zuneigung, aber nicht bei Prostituierten, weil er die nicht küssen darf. Was tut man nicht alles aus platonischer Freundschaft heraus? Erst geht es beim Sex etwas steif zwischen ihnen zu, aber dann scheint das "erste Mal" Wirkung zu zeigen. Nicolas findet eine nette Freundin und fühlt sich wieder gesundet. Aber so schnell kann sich das Paar dann doch nicht voneinander lösen, die "Kur" geht weiter und kompliziert sich zusehends. Da die Bar schließt und Gabriel neugierig das Ende erfahren möchte, landen die beiden Fremden im Hotelzimmer an der Mini-Bar.

Was mit dem typisch französischen Hang, alles in viele Worte zu packen beginnt, entwickelt sich zum puren Vergnügen an einfallsreichen Wendungen, umwerfender Situationskomik und witzigen Dialogen. Mouret, der auch den linkischen Nicolas mimt, gelingt es souverän, die anfängliche Sachlichkeit und pragmatische Versuchsanordnung (die Lovebirds sind als Mathematiker bzw. Wissenschaftlerin relativ nüchtern) in leidenschaftliche Lust münden zu lassen, die zu ihrer Überraschung den Kopf ausschließt. Mit seiner unkonventionellen Inszenierung und der hintergründigen Ironie kann es der Fémis-Absolvent bei diesem cineastisch heiteren Höhenflug locker mit dem frühen Woody Allen und dessen liebenswerten Neurotikern aufnehmen. mk.

Darsteller:  Virginie Ledoyen   als Judith
  Emmanuel Mouret   als Nicolas
  Julie Gayet   als Émilie
  Michaël Cohen   als Gabriel
  Frédérique Bel   als Caline
  Stefano Accorsi   als Claudio
  Mélanie Maudran   als Pénélope
  Marie Madinier   als Églantine
 
Regie:  Emmanuel Mouret  
Buch:  Emmanuel Mouret  
Kamera:  Laurent Desmet  
Produzent:  Frédéric Niedermayer  
 

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