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Kwom und der König der Affen

Zeichentrickabenteuer über einen jungen Affen, der bei einem anderen Affenstamm in eine gemeine Intrige gerät.


Kwom und der König der Affen

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Erhältlich seit:
20.06.2005

Originaltitel: Le chateau des singes

Zeichentrick/ Abenteuer

Frankreich/Deutschland/Großbritannien 1999
Laufzeit: 76 Min.
FSK: ab 6

Regie: Jean-François Laguionie
Universum Film

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Kwom und der König der Affen

Die ambitionierte französisch-britisch-deutsche Affen-Allegorie über Politik und Liebe entstand als internationale Zusammenarbeit, an der unter der Führung von Regisseur Jean-François Laguionie renommierte Zeichentrickkräfte aus ganz Europa beteiligt waren. Nicht zuletzt aufgrund der schwierigen Finanzierung zog sich die Produktion über acht Jahre hin. Dabei hat sich die Mühe gelohnt, denn in technischer Hinsicht ist das Ergebnis schön anzusehen. Allerdings mag die Grundidee des Filmes, Eigenarten der menschlichen Zivilisation in die Welt der Affen zu transferieren, nicht völlig überzeugen.

In der Krone eines Baumes thront ein einäugiger Affen-Gelehrter und versucht lautstark, in seinen Schülern Abscheu gegenüber den Laankos zu wecken, die auf dem Boden leben. Im Unterschied zu den Zuschauern, die aus einer Einleitung wissen, dass die oben und unten wohnenden Affen einst zum selben Stamm gehörten, kann der aufgeweckte Woonko-Affenjunge Kwom nur ahnen, wie weit hergeholt die Hasstiraden seines Lehrers sind. Bis er eines Tages aus Versehen selbst bei den Laankos landet und die Gebräuche seiner fernen Verwandten am eigenen Leib erfährt. Während sich die Woonkojugend offenbar Viva-Moderatoren zu Vorbildern auserkoren hat und einen "vollkrassen" Slang benutzt, herrschen unten Modevorstellungen aus dem Mittelalter sowie ein alter König. Kwom lässt sich dadurch nicht erschüttern: Er verliebt sich in ein Laanko-Mädchen, wird Hofnarr des Königs und rettet dessen Tochter und Reich. Das ausgiebig gefeierte glückliche Ende bringt das Wiedersehen Kwoms mit seiner Familie und das friedliche Zusammenleben beider Affenstämme mit sich.

Die offenkundige Moral der Geschichte wird eindeutig vermittelt und dürfte für das junge Zielpublikum leicht nachvollziehbar sein. Deren Begeisterung wäre durch eine größere Anzahl an optischen und verbalen Gags jedoch noch zu steigern gewesen. So bleibt die Auflockerung der Handlung vor allem drei Songeinlagen überlassen, von denen eine im Original von John Hurt (Sprecher des Königs) absolviert wurde. csz.

 
Regie:  Jean-François Laguionie  
Buch:  Norman Hudis  
  Jean-François Laguionie  
Musik:  Alexandre Desplat  
  Ray Williams  
Kamera:  Jean-Paul Rossard  
Produzent:  Gerd Hecker  
  Patrick Moine  
  Steve Walsh  
 

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