1957 zieht der junge Ricardo Valenzuela mit seiner Familie in den Süden Kaliforniens. Er wird als Musiker von einem Plattenproduzenten entdeckt und als Ritchie Valens zum Rock-Kometen der fünfziger Jahre. Doch sein Ruhm ist nur von kurzer Dauer: Mit Buddy Holly findet er bei einem Flugzeugabsturz den Tod.
Hinreißender Musikfilm, der weltweit eine Renaissance der feurig-sinnlichen Chicanomusik einleitete. Überdurchschnittlich gute Musikerbiografie.
"Walk the Line" ist top
Musik und menschliche Dramen sind die besten Vorraussetzungen für ein großartiges Kinoerlebnis.
Einfach mitreißend: Reese Witherspoon und Joaquin Phoenix als June Carter und Johnny Cash (Foto: Fox)
Einfach mitreißend: Reese Witherspoon und Joaquin Phoenix als June Carter und Johnny Cash (Foto: Fox)
"Walk the line", die mit dem Golden Globe ausgezeichnete Leinwandbiografie von Johnny Cash, ist die beste filmische Umsetzung eines Musikerlebens. Zu diesem Ergebnis kamen mehr als 2.000 Filmfans, die sich an der Umfrage einer Online-Videothek beteiligten. Ins Leben gerufen wurde die Aktion, "weil Film und Musik eine großartige Verbindung eingehen und zu einigen der besten Schauspielerleistungen überhaupt geführt haben", so eine Firmensprecherin.
Auf den zweiten Platz wählten die Teilnehmer das Eminem-Biopic "8 Mile". Die Bronze-Medaille ging an das 1984 verfilmte Meisterwerk "Amadeus". Auf Rang vier landete die kurz "Ray" betitelte Filmbiografie von Motown-Legende Ray Charles - Jamie Foxx hatte für seine Verkörperung des Musikers den Oscar als bester Hauptdarsteller bekommen. Platz fünf wurde mit dem Kultfilm "The Doors" besetzt.
Frischling auf Platz sieben
Während auf dem sechsten Rang mit "What's love got to do with it" ein ebenfalls etwas älteres Biopic landete, wurde der siebte Platz an einen Film vergeben, der seine Premiere auf den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes feierte: "Control", die Dokumentation des kurzen Lebens von Joy Division-Frontmann Ian Curtis.