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La Misma Luna

Herzerwärmendes Roadmovie über einen mexikanischen Jungen, der mit allen Mitteln seine in L.A. arbeitende Mutter wiedersehen will.


La Misma Luna

Leihvideo

Erhältlich seit:
02.12.2009

Originaltitel: La misma luna

Drama

USA/Mexiko 2007
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 12

Adrian Alonso
Kate Del Castillo
Eugenio Derbez

Regie: Patricia Riggen
Senator Home Entertainment

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Herzerwärmendes Roadmovie über einen mexikanischen Jungen, der mit allen Mitteln seine in L.A. arbeitende Mutter wiedersehen will.

Carlitos macht sich auf eine aufregende Reise (Foto: Senator) Großansicht

Carlitos macht sich auf eine aufregende Reise (Foto: Senator)

Der neunjährige Carlitos (Adrian Alonso) lebt in Mexiko bei seiner Großmutter, da seine Mutter in Los Angeles illegal als Hausmädchen arbeitet, um die Familie zu unterstützen. Seit vier Jahren hat er sie nicht mehr gesehen. Als die Großmutter stirbt, beschließt er, allein zu seiner Mutter zu reisen und beschreitet damit einen steinigen Weg.

Zunächst passiert er die Grenze in einem Auto versteckt, verbringt die Nacht in einem Lager für illegale Arbeiter, arbeitet zeitweise auf einer Tomatenplantage und in einer Imbissküche. Bis eines Tages der große Moment gekommen ist, an dem er seine Mutter zu treffen hofft.

Unterwegs findet Carlitos neue Freunde (Foto: Senator) Großansicht

Unterwegs findet Carlitos neue Freunde (Foto: Senator)

Brisantes Thema

"La Misma Luna" eroberte die lateinamerikanischen Zuschauer im Sturm, zumal Südamerika ein besonders kinobegeistertes Publikum im Durchschnittsalter von knapp 28 Jahren verzeichnet. Für die mexikanischen Arbeitskräfte ist der Kampf um die Arbeitserlaubnis seit vielen Jahren ein brisantes Thema und der Film verarbeitet dies auf besonders menschliche und mitfühlende Weise, ohne ins Politische zu gehen.

Das berührende Drama ist das Spielfilmdebüt der in Mexiko geborenen Regisseurin Patricia Riggen und macht die große Bedeutung der Familie für jeden Menschen spürbar.

La Misma Luna

In ihrem einfühlsam-anrührenden Regie-Erstling erzählt Patricia Riggen in Form eines märchenhaften Roadmovies die Migranten-Odyssee eines kleinen Jungen.

Herausgeputzt in seinem besten Anzug, das Haar ordentlich gescheitelt und gekämmt, steht Carlitos jeden Sonntag Punkt 10 Uhr vor einem öffentlichen Fernsprecher. Gespannt wartet er auf den wöchentlichen Anruf seiner Mutter, die im fernen Los Angeles als Dienstmädchen schuftet. Vor vier Jahren ist sie illegal in die USA eingewandert, um Geld zu verdienen, um ihm und der Großmutter, bei der er in Mexiko wohnt, ein besseres Leben zu ermöglichen.

Das klingt nach Drama, nach Gregory Navas "Bordertown" oder Tony Richardsons "Die Grenzpatrouille". Doch die in Mexiko geborene Spielfilmdebütantin Patricia Riggen und ihre Drehbuchautorin Ligiah Villalobos haben anderes im Sinn, nähern sich ihrem brisanten Thema in "La misma luna" mit unerwarteter Leichtigkeit und sehr viel Herz.

Der Tod der Oma setzt das Roadmovie in Gang. Der aufgeweckte Neunjährige, anrührend verkörpert von Adrián Alonso ("Die Legende des Zorro") verstaut seine Ersparnisse in den Schuhen und macht sich auf nach Norden, um endlich wieder die schmerzlich vermisste Mama (Kate Del Castillo aus "Trade") in die Arme zu schließen. Neben den paar Dollars, die er postwendend an ein paar Schlepper verliert, besitzt er als Kapital nur sein freundliches Gesicht und ein einnehmendes Wesen. Dennoch schafft er es schnell, wenn auch zufällig, über die Grenze und findet sich alsbald mittendrin in einem typischen Migrantenschicksal: Tomatenpflücken, Tellerwaschen, vor der Fremdenpolizei davonlaufen.

Immer wenn die handwerklich saubere Arbeit, die streckenweise fast dokumentarisch anmutet, von der Schwere des Sujets erdrückt zu werden droht, bricht die Regisseurin die Spannung und baut heitere Volten ein. Lässt Carlitos beim Autostoppen etwa auf eine mexikanische Band - die berühmten Los Tigres Del Norte - treffen, mit der er gemeinsam ein freches corrido anstimmt oder stellt ihm den übellaunigen Tagelöhner Enrique (famos: Eugenio Derbez) zur Seite. Der nimmt sich widerwillig des Jungen an, bringt ihn schließlich in die Stadt der Engel. Wo das Werk endgültig zum Märchen mutiert - aber erst, nachdem sich im temporeichen Finale herausstellt, dass der Bub nur die Postadresse seiner Mutter kennt und die Cops den erschöpften Ausreißer schlafend auf einer Parkbank entdecken. Da hat man sich längst auf Carlitos Seite geschlagen und wünscht ihm und seinesgleichen den titelgebenden "selben Mond" - Freiheit, Familie, Unterkunft, Auskommen und Sicherheit inklusive. geh.

La Misma Luna

Der neunjährige Carlitos (Adrián Alonso) lebt in Mexiko bei seiner Großmutter, während seine Mutter Rosario (Kate del Castillo) in Los Angeles als Hausmädchen ohne Papiere Geld verdient. Seit vier Jahren kennt Carlitos sie nur noch als Stimme: Jeden Sonntag ruft sie ihn von einem öffentlichen Telefon in L.A. an, dessen Standort sie ihm oft beschreibt. Als die Großmutter stirbt, beschließt Carlitos, seine Mutter zu suchen. Er überquert illegal die Grenze, nächtigt in einer Unterkunft für Arbeiter und trifft eine mexikanische Band (Los Tigres del Norte). Er arbeitet auf einer Tomatenplantage und in der Küche eines Diners, er lernt seinen unzuverlässigen Vater kennen und er erobert das Herz seines missmutigen Mitreisenden Enrique (Eugenio Derbez). Nach einer Odyssee kommt Carlitos schließlich in Los Angeles an. Als sich die Adresse seiner Mutter als Postfach herausstellt, sucht Carlitos nach dem öffentlichen Telefon, dessen Umgebung ihm so oft beschrieben wurde. Denn wenn er das findet, kann er sie dort sonntags um 10 Uhr treffen...

Ein Roadmovie der besonderen Art: Während seiner riskanten Reise erobert der 9-jährige Carlitos im Nu die Herzen der Zuschauer.

Quelle: Senator

Darsteller:  Adrian Alonso   als Carlitos
  Kate Del Castillo   als Rosario
  Eugenio Derbez   als Enrique
  Maya Zapata   als Alicia
  Carmen Salinas   als Donna Carmen "La Coyota"
  Angelina Pelaez   als Benita Reyes
  Gabriel Porras   als Paco
  America Ferrera   als Marta
  Jesse Garcia   als David
  Maria Rojo   als Reyna
  Mario Almada   als Padrino
  Ernesto D'Alessio   als Oscar
  Isaac Bravo   als Chito
  Gustavo Sánchez Parra   als Manuel
 
Regie:  Patricia Riggen  
Buch:  Ligiah Villalobos  
Musik:  Carlo Siliotto  
Kamera:  Checco Varese  
Produzent:  Patricia Riggen  
  Gerardo Barrera  
 

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America Ferrera

Kalifornische Schauspielerin, die als "Ugly Betty" in der gleichnamigen Fernsehserie in den USA berühmt wurde und mit dem Golden Globe...