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Ladykillers

Fünf Gauner führen mit Hilfe einer nichts ahnenden alten Dame einen großangelegten Geldraub aus. Als ihnen die rüstige Lady doch noch auf die Spur kommt, ist sich die Bande einig: Sie muss umgebracht werden.


Ladykillers

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Erhältlich seit:
04.03.2010

Originaltitel: The Ladykillers

Komödie/ Kriminalfilm

Großbritannien 1955
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 16

Sir Alec Guinness
Cecil Parker
Herbert Lom

Regie: Alexander Mackendrick
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Ladykillers

Als der angebliche Professor Marcus und seine vier Ganovenfreunde mit der Hilfe von Marcus' nichts ahnender Vermieterin einen großangelegten Geldraub schon fast erfolgreich abgewickelt haben, kommt ihnen die alte Dame im letzten Moment doch noch auf die Schliche. Die Bande ist sich einig: Sie muss umgebracht werden. Nur wer von den fünf Männer soll die Tat ausführen? Den Entscheidungsprozess überlebt keiner von ihnen.

Die mit hochkarätiger Starbesetzung inszenierte köstliche Komödie liefert nicht nur eine genaue Definition des unnachamlichen britischen Humors, sondern ist auch ein Musterbeispiel für eine perfekt aufgebaute Kriminalgeschichte. Der schwierige Balanceakt zwischen Hochspannung und Komik gelingt Regisseur Alexander Mackendrick Szene für Szene vorbildlich und bietet erstklassige Gelegenheiten für Alec Guinness, Peter Sellers und ihre ebenso herrvorragenden Kollegen, ihre Talente zu entfalten. Der 1955 gedrehte Film erwies sich als wegweisend für die spätere Entwicklung der englischen Filmindustrie.

Ladykillers

Professor Marcus und seine kriminellen Freunde mieten sich bei Mrs. Wilberforce ein und geben sich als Streicherquintett aus. Doch die Melodien kommen nur vom Grammofon, tatsächlich planen die Männer einen Geldtransportüberfall. Aber Mrs. Wilberforce kommt ihnen auf die Schliche.

Quelle: Studiocanal

Fotogalerie; Trailer; Wendecover

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Sir Alec Guinness  
  Cecil Parker  
  Herbert Lom  
  Peter Sellers  
  Danny Green  
  Jack Warner  
  Katie Johnson  
 
Regie:  Alexander Mackendrick  
Buch:  William Rose  
Musik:  Tristram Cary  
Kamera:  Otto Heller  
Produzent:  Seth Holt  

"Rock"-iges "Dirty Harry"-Remake?

Vor einigen Projekten Hollywoods schreckt der Film-Fan einfach instinktiv zurück. Das war beim angedachten "Titanic 2" so, das ist bei der in Arbeit befindlichen Fortsetzung von "Gladiator" so und bei Warners neuem Top-Secret-Projekt ist es auch nicht anders!

The Rock - Dirty ja, Harry nein! (Foto: Columbia) Großansicht

The Rock - Dirty ja, Harry nein! (Foto: Columbia)

Denn das Filmstudio bastelt allem Anschein nach eifrig an einer Neuauflage von "Dirty Harry". Angeblich gibt es bereits einen Drehbuch-Entwurf und die ersten Castings liefen ebenfalls schon ab. Und auch der Kandidaten-Kreis für die Hauptrolle soll schon auf eine sehr kleine Runde geschrumpft sein.

Don Siegels umstrittenem Cop-Movie- und Action-Klassiker aus dem Jahr 1971 folgten noch " Calahan", "Der Unerbittliche", "Dirty Harry kommt zurück" und "Das Todesspiel" nach. Jedesmal schlüpfte Clint Eastwood in die Hauptrolle des Harry Callahan. Und Eastwood zeigte vor einigen Monaten durchaus Interesse an einer Fortsetzung der Serie - mit sich selbst als Produzent oder Regisseur.

Neuverfilmung statt Fortsetzung

Diese Zusammenarbeit kam nicht zustande und seitdem werkelt Warner alleine weiter. Mit dem Resultat, dass nun keine Fortsetzung mehr auf dem Plan steht, sondern ein waschechtes Remake des Originals mit einem Harry Callahan von etwa 35 Jahren.

Und es kommt noch besser! Denn tatsächlich sollen nur noch zwei Schauspieler ernsthaft im Rennen um die Eastwood-Nachfolge sein: Dwayne "The Rock" Johnson und Benjamin Bratt! The Rock ist bekanntermaßen ein großer Fan von Eastwood, aber mit dem schlaksigen Dirty Harry hat er nun mal soviel Ähnlichkeit wie ein Büffel mit einem Leoparden. Ben Bratt dagegen wirkte bislang in seinen Filmrollen eher so, als würde ihn der Rückstoß von Harrys 44er Magnum glatt umblasen.

Außerdem - Sätze wie "Do I feel lucky? Well, do ya punk?" oder später "Go ahead, make my day!" meißelt ohnehin niemand so nachhaltig in die Gehörgänge der Kinobesucher wie Clint Eastwood! Vielleicht bringen ja die eher schlechten Kritiken für Ladykillers, wo sich sogar ein Könner wie Tom Hanks an Alec Guinness im Original die Zähne ausbeißt, die "Dirty Harry"-Macher zur Raison. Don Siegel jedenfalls würde sicherlich im Grab rotieren, würde er von den Remake-Plänen bei Warner erfahren.

 

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