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Lake Placid

Monsterhorrorfilm im überdrehten Campstil von "Anaconda" nach einem Drehbuch des umtriebigen Fernsehmachers David E. Kelly.


Lake Placid

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Erhältlich seit:
05.03.2001

Horror/ Komödie

USA 1999
Laufzeit: 79 Min.
FSK: ab 16

Bill Pullman
Bridget Fonda
Oliver Platt

Regie: Steve Miner
Universum Film

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Lake Placid

Als ein Taucher in einem friedlichen See in Maine von einem mysteriösen Monstrum zerfleischt wird, ruft dies eine Truppe auf den Plan, die danach trachtet, das Ungeheuer unschädlich zu machen. Zwischenmenschliche Scharmützel und verletzte Eitelkeiten, besonders unter einer beziehungsgeschädigten Paläontologin, einem erdverbundenen Wildhüter und einem exzentrischen Mythologie-Professor, verhindern jedoch die rasche Beseitigung des "Problems".

In seinem augenzwinkernden Krokodils-Schocker hält Regisseur Steve Miner ("Halloween: H20") nicht nur jede Menge Grusel-Effekte bereit, er nimmt seine Story um heimtückische Reptilien selbst nicht ganz ernst und kann so viele Lacher verbuchen. Für den nötigen Humor sorgen vor allem Bridget Fonda als Stadtneurotikerin und Bill Pullman als Landei, die sich ständig in die Haare geraten. Grusel-Spaß mit hervorragender Besetzung, hohem Fun-Faktor und einigen gelungenen Tricks mit den hungrigen Kreaturen.

Lake Placid

Der weiße Hai schwimmt wieder obenauf. Zumindest im stets nach neu verwertbaren Ideen fischenden Hollywood dieses Sommers. Neben dem Horrorhai-Actioner "Deep Blue Sea" wird auf das schrecksuchende Publikum ein verfressenes Riesenreptil losgelassen, das die Gewässer des fiktiven Sees Lake Placid in Möchtegern-Spielberg-Manier unsicher macht.

Das Drehbuch geht auf das Konto der TV-Größe David E. Kelley, dessen breitgefächertes Repertoire die Serien "Chicago Hope", "Picket Fences" und "Ally McBeal" umfaßt. Einer gerechten Mischung seiner Serien entsprechend, kombiniert er blutige Schockeffekte, exzentrisches Lokalkolorit und eine Protagonistin, die als von Neurosen gebeutelte Karrierefrau problemlos auch von Calista Flockhart gespielt hätte werden können. Hier wird dieser Archetyp von Bridget Fonda verkörpert, die auch Kelleys erste Wahl für die Titelrolle in "Ally McBeal" gewesen war. Sie teilt sich die Leinwand mit den illustren Mimen Oliver Platt, Bill Pullman und Brendan Gleeson und man wundert sich, was so viel geballtes Talent bewogen hat, in dieser Killerkrokodil-Klamotte mitzuwirken. Bei einer Laufzeit von 82 Minuten handelt es sich immerhin um eine sehr kurze, wenn auch nicht immer schmerzlose Angelegenheit im überdrehten Campstil von "Anaconda".

Die Paläontologin Kelly Scott wird von ihrem Boß an den Lake Placid in Maine geschickt, nachdem aus dem abgebissenen Torso eines Tauchers ein prähistorisch aussehender Zahn gepickt wird. Sie identifiziert ihn schnell als den eines ausgestorbenen asiatischen Krokodils und könnte nun wieder nach Hause fahren - zumal ihr Camping und Mosquitos verhaßt sind. Doch der schmucke Wildhüter Jack läßt sie verweilen und so darf sie jedesmal, wenn das Zehn-Meter-Untier zuschlägt, ihre beachtlichen Qualitäten als Scream Queen unter Beweis stellen. Abgerundet wird der auf "Crocodile Dundee"-Spuren wandernde Suchtrupp mit dem örtlichen Sheriff und dem überdrehten New-Age-Millionär Hector, der Krokodile als heilig verehrt und das Monster, ähnlich wie in "Vergessene Welt - Jurassic Park", das Monster als rettenswert ansieht. Damit beschwört er einen Interessenskonflikt herauf, der nicht übermäßig spannend ist, aber dem schuppigen Reptil Raum für einige blutige Auftritte gibt. Alldieweil wird unterhaltsam absurd gewitzelt, und zwischendrin zischt ab und zu die computergenerierte Amphibie durchs Bild: Eine Kuh wird verschlungen, und in der spektakulärsten Szene darf das Kroko einen Grizzlybär verspeisen. Die animatronischen Figuren dieses sich selbst nicht ernst nehmenden Creature Features wurden vom branchenführenden Spezialisten Stan Winston kreiert. ara.

Darsteller:  Bill Pullman   als Jack Wells
  Bridget Fonda   als Kelly Scott
  Oliver Platt   als Hector Cyr
  Brendan Gleeson   als Sheriff Hank Keough
  Betty White   als Mrs. Delores Bickerman
  David Lewis   als Walt Lawson
  Tim Dixon   als Stephen Daniels
  Natassia Malthe   als Janine
  Mariska Hargitay   als Myra Okuba
  Meredith Salenger   als Deputy Sharon Gare
 
Regie:  Steve Miner  
Buch:  David E. Kelley  
Musik:  John Ottman  
Kamera:  Daryn Okada  
Produzent:  David E. Kelley  
  Michael Pressman  
 

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