
In einem diktatorischen Überwachungsstaat regiert der Dynastieerbe Maximilian II mit eiserner Faust über ein schlotterndes Reich entmündigter Untergebener, während sein politischer Opponent Thorne als Dissident im Kerker hockt, bewacht unter anderem von dem zunehmend nachdenklicher werdenden Gardisten Joe. Als Thorne eines Tages eine Revolution zum Sieg führt und die Verhältnisse einfach nur zu seinen Gunsten umdreht, wird aus dem unpolitischen Joe ein Mann, der sich nicht beugen will.
Lang ist die Liste der Filme über den Widerstand im fiktiven Überwachungsstaat, und jetzt reihen sich auch Ralph Fiennes und Donald Sutherland in die Reihen der Teilnehmer ein. Robert Edwards beachtlich ausgestatteter, doch inhaltlich vergleichsweise flacher Beitrag zum Genre leidet auch unter den Umstand, das ein Teil der Darsteller düsteres Drama, der andere aber Slapsticksatire aufführt, und der Regisseur oft selbst zwischen den Extremen zerrissen scheint. Kein "Brazil" oder "1984", aber ein Tipp für Leute, denen letztgenannte nicht fremd sind.