DVD (Director's Cut) Kaufvideo

Land of the Dead

Vierter Teil von George A. Romeros legendärer "Nacht der lebenden Toten"-Reihe, in der Zombies bereits fast die gesamte Erde erobert haben.


Land of the Dead (Director's Cut)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
12.01.2006

Horror

USA/Kanada/Frankreich 2005
Laufzeit: 93 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Simon Baker
John Leguizamo
Dennis Hopper

Regie: George A. Romero
Universal Pictures Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
George Romero, der Guru des Genres, überschwemmt die Welt am Rande des Untergangs mit Untoten.

Big Daddy und seine Fans bahnen sich unaufhaltsam den Weg zum Menschenfutter (Foto: UIP) Großansicht

Big Daddy und seine Fans bahnen sich unaufhaltsam den Weg zum Menschenfutter (Foto: UIP)

Rosige Aussichten für die Zukunft: Vermögende Protze leben im größten Luxus im Hochhaus-Paradies eines korrupten Geschäftemachers mit dem schönen Namen Kaufman (Dennis Hopper), während die Restpopulation zu ihren Füßen vegetiert. Doch damit nicht genug: Sie werden von Untoten bedroht, die Kurs auf die befestigte Stadt nehmen.

Zum vierten Mal lässt George A. Romero in seiner "Nacht der lebenden Toten"-Reihe seine debile Schöpfung auf die Menschheit los. Und obwohl es blutig zur Schlachtung geht, mit Verstümmelungen und Enthauptungen, ist auch dieser Kampf nicht kopflos.

Kaufman lässt sich nicht irritieren (Foto: UIP) Großansicht

Kaufman lässt sich nicht irritieren (Foto: UIP)

Aufs Korn genommen

Unter ihrem Boss Big Daddy (Eugene Clark) haben die Zombies ihr Resthirn entdeckt, während Romero Elite-Denken, Klassengesellschaft und die Kluft zwischen Arm und Reich aufs Korn nimmt.

Gnadenlos hält er der entseelten Welt den Spiegel vor, inszeniert einen Schocker, der eindrucksvoll demonstriert, wie viel Leben noch in dieser Saga der Halbtoten steckt.

Land of the Dead (Director's Cut)

Sie hatten ihre Nacht, ihre Morgendämmerung und ihren Tag. Jetzt gehört den schlurfenden Zombies vom wegweisenden Kultregisseur und Drehbuchautor George A. Romero das ganze Land. Der innovative Genreschöpfer fügt seiner 1968 mit "Nacht der lebenden Toten" begonnenen und mit "Zombie" (1978) und schließlich "Zombie 2 - Das letzte Kapitel" (1985) fortgeführten Trilogie nach zwanzigjähriger Pause einen vierten Eintrag hinzu. Mit einem Budget von 15 Mio. Dollar und Stars wie Dennis Hopper und John Leguizamo liefert der Altmeister seine mehr als kompetente Killerkür, von der seine Imitatoren sich immer noch eine Scheibe kreatives Schockerflair abschneiden könnten.

In den letzten Jahren machte in Filmen wie "28 Days Later" (eine Art Parforceritt durch die "Dead"-Trilogie) und dem Remake "Dawn of the Dead" eine neue Generation von Untoten die Leinwände unsicher. Statt des Zeitlupentempos der Originalzombies verfügten sie nun, von MTV- und Videospielkultur abgeleitet, über blitzschnelle Bewegungsmuster. Romero geht keine Kompromisse dieser Art ein, seine metaphernreiche Inszenierung mit symbolstarken Bildern ist erfrischend Old School. Auch seinen Subtexten und satirischen Sozialkommentaren bleibt er treu. Diesmal nimmt er eine parasitäre Elite, die den Rest der Gesellschaft unterdrückt, sowie das herrschende Kriegs- und Konsumklima ins Visier.

So entfaltet sich ein in deprimierender Graupalette gefilmtes postapokalyptisches Szenario, bei dem sich die fleischfressenden Zombies wie eine Heuschreckenplage ausgebreitet und die Lebenden sich in einer Inselmetropole verbarrikadiert haben. Innerhalb der Elektrozäune herrscht eine krass definierte Zweiklassengesellschaft. Die Reichen leben in der luxuriösen Wolkenkratzer-Wohngemeinde Fiddler's Green (Slogan: "Wo das Leben weitergeht"), der Rest in Slums. Ein Trupp von Selfmade-Söldnern unter der Führung von Riley (Simon Baker) macht in gepanzerten Militärfahrzeugen regelmäßige Vorratsbeschaffungen im Zombieland. Dabei werden die von "Himmelsblumen" (Feuerwerk) abgelenkten Zombies zu Hackfleisch verarbeitet. Der Status Quo wird aus den Angeln gehoben, als Rileys Partner Cholo (Leguizamo) hofft, sich in Fiddler's Green ein zu kaufen, jedoch vom arroganten Oberboss Kaufman (Hopper gewohnt over-the-top) abserviert wird. Cholo droht, die Luxusenklave in die Luft zu jagen, sofern ihm Kaufman nicht fünf Mio. Dollar bezahlt. An dieser Stelle wird mit Kaufmans Ausruf "Wir verhandeln nicht mit Terroristen" eine Stichelei gegen die Bush-Regierung untergebracht. Daraufhin wird Riley beauftragt, Cholo außer Gefecht zu setzen, wobei ihm unter anderem die Prostituierte Slack (Romero-Kollaborateur Dario Argentos Tochter und "xXx"-Girl Asia) zur Seite steht. Gleichzeitig marschieren die Zombies in Richtung Festung der Lebenden. Denn die scheinbar hirntoten Untoten beginnen - wie in "Zombie 2" angedeutet - sich weiter zu entwickeln und lernen Werkzeuge und Waffen zu benutzen.

Eine überzeichnete Gore-Orgie nimmt ihren splatterhaften Lauf, wo mit hervorquellenden Gedärmen, abgehackten Gliedmaßen, Enthauptungen sowie Maschinengewehrgeballer und Explosionen nicht gegeizt wird. Auch für die Makeup-Effekte der Zombies wurde in die Vollen gegriffen. Der Score bildet den passenden akustischen Background für die versierte Mischung aus Horrorschocker und Satire, die ganz nach dem Appetit eingefleischter Genrefans sein wird, ein jüngeres, andere Erzählrhythmen gewöhntes Publikum jedoch kalt lassen könnte. ara.

Land of the Dead (Director's Cut)

Eine Armee der Untoten beherrscht die Welt und die letzten Überlebenden haben sich hinter den Mauern einer zerstörten Stadt verschanzt. Doch auch in der letzten Bastion der Menschheit herrscht Unruhe: Revolution liegt in der Luft, Straßenkämpfe sind an der Tagesordnung, und mit jeder Nacht, die verstreicht, entwickeln sich die Zombies vor den Toren der Stadt zu immer mächtigeren Kreaturen ...

Nach zwei Jahrzehnten kehrt Horror-Legende George A. Romero zurück zu dem von ihm geschaffenen Genre - und schlägt ein neues Kapitel des Schreckens, mit Simon Baker, John Leguizamo und Dennis Hopper in den Hauptrollen, auf. Der Meister ist zurück. Und mit ihm die Angst ...

Quelle: Universal Pictures

Making-of - Ein Tag mit den lebenden Toten - Die Toten zum Leben erwecken - Shaun trifft George - Geschnittene Szenen - Storyboards - Schrei-Tests: Zombie-Casting - Das Blutbad - Zombie Effekte - Audiokommentar - Trailer

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Simon Baker   als Riley
  John Leguizamo   als Cholo
  Dennis Hopper   als Paul Kaufman
  Asia Argento   als Slack
  Robert Joy   als Charlie
  Eugene Clark   als Big Daddy
  Joanne Boland   als Pretty Boy
  Tony Nappo   als Foxy
  Jennifer Baxter   als Nr. 9
  Boyd Banks   als Metzger
  Jasmin Geljo   als Tambourine Man
  Maxwell McCabe   als Mouse
  Tony Munch   als Anchor
  Shawn Roberts   als Mike
  Pedro Miguel Arce   als Pillsbury
  Sasha Roiz   als Manolete
  Krista Bridges   als Motown
  Alan Van Sprang   als Brubaker
  Phil Fondacaro   als Chihuahua
  Bruce McFee   als Mulligan
  Earl Pastko   als Roach
  Jonathan Whittaker   als Sutherland
  Jonathan Walker   als Cliff Woods
  Peter Outerbridge   als Styles
  Lara Amersey  
  Michael Belisaro  
  Darrin Brown  
  Christian Estrada  
  Christopher Allen Nelson  
  Simon Pegg  
  Christopher Russell  
  Tom Savini  
  David Sparrow  
  Edgar Wright  
 
Regie:  George A. Romero  
Buch:  George A. Romero  
Musik:  Reinhold Heil  
  Johnny Klimek  
Kamera:  Miroslaw Baszak  
Produzent:  Mark Canton  
  Bernie Goldmann  
  Peter Grunwald  

Romero verfilmt Stephen-King-Roman

Ob blutiger Splatter oder Zombie-Klamotte - das Genie des Kultregisseurs ist nicht totzukriegen.

Ist wieder in seinem Element: George A. Romero (Foto: Sunfilm)

Ist wieder in seinem Element: George A. Romero (Foto: Sunfilm)

Dass Zombie-Großmeister George A. Romero sein Handwerk noch nicht verlernt hat, zeigt sein jüngstes Filmprojekt "Land of the Dead". Auch im vierten Teil der "Die Nacht der lebenden Toten"-Reihe inszenierte er Horror vom Feinsten. Wenn wundert's also, dass er bereits an einem neuen Gruselschocker bastelt.

So übernimmt Romero nun die Regie in Stephen Kings Romanverfilmung "From A Buick 8", hierzulande eher bekannt unter dem Titel "Der Buick".

Der Roman spielt in der US-Provinz Pennsylvania und erzählt die Geschichte eines mysteriösen Autos, das seit Jahren in einem Militär-Vorposten geheim gehalten wird. Doch als der Sohn eines verstorbenen Offiziers plötzlich beginnt, Fragen zu stellen, kommt die unheimliche Vergangenheit des Fahrzeugs ans Licht.

Horror im Doppelpack

Dass sich George A. Romero auf seinen Lorbeeren ausruht, kann man nun wirklich nicht behaupten. Das beweist die Tatsache, dass er neben "From A Buick 8" noch eine weitere Literaturverfilmung auf die Leinwand bringen wird. Dabei handelt es sich um Edward Gormans "The Poker Club". Darin überraschen vier Freunde während der wöchentlichen Pokerrunde einen Einbrecher und befördern ihn versehentlich in die ewigen Jagdgründe.

 

Land of the Dead (Director's Cut) in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

John Leguizamo

Sensible Drag-Queen und eiskalter Killer, plappernde Landplage und Junge von nebenan. Der im kolumbianischen Bogota geborene und in New...

 

Star

Dennis Hopper

30 Jahre nach seinem Welterfolg mit "Easy Rider" überholte er sich selbst als Harley-Davidson-Fahrer mit einem Ford Cougar in einem Werbespot...