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Lara Croft: Tomb Raider - Die Wiege des Lebens

Sequel des Action-Fantasy-Spektakels, in dem sich Powerfrau Lara Craft den größten körperlichen und psychologischen Herausforderungen ihres Lebens stellen muss.


Lara Croft: Tomb Raider - Die Wiege des Lebens

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Erhältlich seit:
02.01.2004

Originaltitel: Lara Croft: Tomb Raider - The Cradle of Life

Abenteuer/ Action

USA 2003
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 12

Angelina Jolie
Gerard Butler
Noah Taylor

Regie: Jan de Bont
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Outfit straff, Gesichtszüge entspannt: Auch in ihrer zweiten Breitwandexkursion muss die erotischste Grabräuberin der Welt keinen Mann, wohl aber die Macht einer Legende fürchten.

Unterstützt von den Massai, findet Lara die Wiege des Lebens in einer antiken Stadt (Foto: Concorde) Großansicht

Unterstützt von den Massai, findet Lara die Wiege des Lebens in einer antiken Stadt (Foto: Concorde)

Wer spröde Archäologie sinnlich macht, verführerisch ist wie Aphrodite und kämpferisch wie ein Amazone, verdient ein Abenteuer um einen griechischen Mythos.

Genau darum geht es im zweiten Kinoauftrag der Games-Göttin Lara Croft, die unter der Regie von Jan De Bont ("Twister") pures Actionentertainment verspricht und die familientherapeutischen Abstecher des Vorgängers vergessen lässt.

"Die Wiege des Lebens" ist ein geheimnisvoller Ort. Dort soll ein Göttergeschenk versteckt sein, mit dem eine von Zeus geschaffene Botin der Legende nach Unheil über die Welt brachte, als sie es öffnete.

Sind Lara und Sheridan Rivalen um das Geheimnis der Kugel? (Foto: Concorde) Großansicht

Sind Lara und Sheridan Rivalen um das Geheimnis der Kugel? (Foto: Concorde)

Leben und Tod

Auf diesen Mythos von Pandora und ihrer Büchse stößt Lara (Angelina Jolie), als sie vor der griechischen Küste in einer Tempelanlage ein Artefakt findet, mit dem die Wiege des Lebens und damit auch die Macht über den Tod gefunden werden kann.

Doch das sensationelle Stück verliert Lara schnell an den chinesischen Gangster Chen Lo, hinter dem wiederum ein zwielichtiger Geschäftsmann steht, der erst Lara und dann die Welt in die Knie zwingen will. In ihrem Ex-Lover Sheridan (Gerard Butler) findet das sehr feminine Pendant zu Indy Jones Unterstützung. Wie auch in einem Massai, der sie in Afrika zu dem magischen Ort führt, in dem alles Leben beginnt, vielleicht aber auch enden wird.

Der Weg ans Ziel ist nicht ganz einfach (Foto: Concorde) Großansicht

Der Weg ans Ziel ist nicht ganz einfach (Foto: Concorde)

Lara Superfrau

Zwischen Santorini, China und Kenia stürzt sich die Frau mit den zwei Pistolen und anderen überzeugenden Attributen in den Kampf, in dem sie trotz männlicher Hilfe wie gewohnt letztlich nur sich selbst trauen kann.

Kräfte zeigt Croft dabei viele. Sie verprügelt ihre Gegner, konfrontiert einen Hai, fährt Jet-Ski und Motorrad, landet einen Stealth-Bomber, führt Bikinis vor und zeigt Action-Rivale Vin Diesel, wofür XXX wirklich steht: für eine Superfrau.

Lara Croft: Tomb Raider - Die Wiege des Lebens

Der erste Teil der "Tomb Raider"-Franchise um die Abenteuer der kurvenreichen Action-Archäologin Lara Croft erwies sich vor zwei Jahren als die erfolgreichste Videospieladaption aller Zeiten. Nach der Veröffentlichung eines neuen Teils des Videospiels folgt jetzt ein weiterer Leinwandeintrag in die Superbabe-Saga. Hauptdarstellerin Angelina Jolie, die wieder viele der atemberaubenden Stunts selbst machte, turnt diesmal in noch figurbetonteren Outfits durch die Kick-Ass-Action. Dabei legten die Filmemacher Wert darauf, ihr eine emotionale Dimension zu verleihen und auch die Story zu verbessern.

Bei der Regieführung wurde Simon West von "Mr. Frauenpower" Jan De Bont abgelöst. Alle seine bisherigen Filme weisen starke weibliche Protagonistinnen auf - sei es "Twister", die "Speed"-Actioner oder sein "Bis das Blut gefriert"-Remake "Das Geisterschloss". Daher war der Holländer prädestiniert, die akrobatische Actionamazone bei ihrem nächsten globetrottenden Abenteuer sexy in Szene zu setzen. Jolie bestätigt sich erneut als Perfektbesetzung für die Fleisch-und-Blut-Inkarnation des virtuellen Männertraums einer coolen Kampfbraut, die gewohnt gelassen durch die Over-the-top-Actionsequenzen gleitet. Die von der athletischen Lady Lara Martial-Arts-versiert ausgefochtenen Auseinandersetzungen tragen sich nach patentierter 007-Manier an verschiedenen internationalen Schauplätzen zu, die von Griechenland, China, Hongkong bis nach Afrika reichen.

Drehbuchnovize Dean Georgaris (hat auch die kommende Bruckheimer-Produktion "King Arthur" geskriptet) webt ähnlich dem Original eine Indiana-Jones-inspirierte Story um ein mystisches machtverleihendes Artefakt - in diesem Fall die berühmt-berüchtigte Büchse der Pandora, die bei Öffnung alle Übel dieser Erde loslässt. Auf die hat es Schurke Jonathan Reiss (Ciaran Hinds aus "Der Anschlag" erweist sich als maliziöser Mad Scientist) abgesehen, um sie als Waffe an die höchstbietenden kriminellen Drahtzieher zu verschachern. Als Wegweiser zur Plagenbüchse dient eine bernsteinfarbene Glaskugel mit eingravierten Code. Diese hat Lara zu Beginn im antiken versunkenen Lunatempel aufgetan, nur um sie anschließend gleich an die Schergen von Reiss zu verlieren. Daraufhin holt sie ihren unzuverlässigen Ex-Lover Terry Sheridan ("Dracula 2000" Gerard Butler mit kantigem Charme) aus einem Gefängnis in Kasachstan, und gemeinsam setzen sie die Suche fort. Nach Fragen über Loyalität, moderatem sexuellen Sparring und zahlreichen Stunts bestehend aus einem spektakulären Wolkenkratzer-Fallschirmsprung, gewagten Motorrad- und Stabsprüngen sowie der obligatorischen Flut von Feuergefechten (wobei De Bont das Nachladen von Munitionsclips zu seinem visuellen Fetisch erhebt) kommt es am Fuß des Kilimandscharo zum aufwändigen Showdown.

Verhältnismäßig sparsam fielen die computergenerierten Effekte aus: Croft hat eine augenzwinkernde Begegnung mit einem CGI-Haifisch, und beim Finale wüten die digitalen Monsterwächter der Büchse der Pandora in Windeseile über die Leinwand. Der Soundtrack pendelt zwischen dem behäbigen Orchesterscore von Alan Silvestri und pulsierenden Technoklängen, die besser zur furiosen Östrogen-Action passen. Das zeigt sich beim derart unterlegten Shootout in Reiss' Labor, bei dem sich die Spannung spürbar steigert und auch Til Schweiger in seiner Rolle als einer der Schergen den größten Eindruck hinterlässt. Insgesamt ein schwungvoll-actionreicher Sommerspaß, der ohne menschenverachtende Brutalität oder unangenehmen Sexismus locker-leicht zu unterhalten versteht. ara.

Darsteller:  Angelina Jolie   als Lara Croft
  Gerard Butler   als Terry Sheridan
  Noah Taylor   als Bryce
  Ciarán Hinds   als Dr. Jonathan Reiss
  Djimon Hounsou   als Kosa
  Til Schweiger   als Sean
  Christopher Barrie   als Hillary
  Simon Yam   als Chen Lo
  Terence Yin   als Xien
 
Regie:  Jan de Bont  
Buch:  Dean Georgaris  
Musik:  Alan Silvestri  
Kamera:  David Tattersall  
Produzent:  Lawrence Gordon  
  Lloyd Levin  

Jolie am Set zusammengebrochen

Brad findet's schon lange nicht mehr schön und jetzt wird's auch langsam ungesund...

Treibt Raubbau an ihrem Körper: Angelina Jolie (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Treibt Raubbau an ihrem Körper: Angelina Jolie (Foto: Kurt Krieger)

Angelina Jolie sah definitiv schon mal besser aus. Wenig ist geblieben von ihren weiblichen Rundungen, seit sie sich gnadenlos herunterhungert. Als Grund gab sie stets ihre Rolle im Spionage-Thriller "Salt" an, in dem sie eine taffe Agentin zwischen den politischen Fronten spielt. Doch genau beim Dreh dieses Films hat Angie, wie jetzt bekannt wurde, einen Schwächeanfall erlitten und musste von einem Arzt behandelt werden. Nach einer Szene, in der sie übers Set sprinten musste, klagte sie über Atemnot und Schwindelgefühl und brach zusammen.

Beobachter vermuten, dass Jolie einfach nicht mehr genug Substanz für derartige Szenen besitzt, die sie als Lara Croft noch problemlos meisterte. Doch damals war an Angie eben auch noch deutlich mehr dran - nicht nur zur Freude ihrer Fans. Selbst Ehemann Brad Pitt hat sich kürzlich über Jolies Abmagerunswahn beklagt und war nach einem Streit darüber gar wutentbrannt aus der Wohnung gestürmt. Das Pikante daran: Ihr neuer Film wurde Jolie quasi auf den Leib geschneidert und extra auf eine Frau als Hauptfigur umgeschrieben. Ursprünglich hätte Tom Cruise die Rolle spielen sollen.

 

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