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Lara Croft: Tomb Raider

Leinwandadaption des populären Videogames mit Angelina Jolie als fleischgewordenem Cybertraum in der Titelrolle.


Lara Croft: Tomb Raider (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
29.07.2003

Abenteuer/ Action

USA 2001
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 12

Angelina Jolie
Jon Voight
Iain Glen

Regie: Simon West
Concorde Home Entertainment

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Realfilm um die kultige Game-Braut Lara Croft mit Angelina Jolie als Fleisch gewordener Cybertraum in der Titelrolle.

Atemberaubend wie ihr Pixel-Vorbild: Angelina Jolie (Foto: Concorde) Großansicht

Atemberaubend wie ihr Pixel-Vorbild: Angelina Jolie (Foto: Concorde)

Ungewollt gerät die Tochter des verschollenen Archäologen Lord Croft ins Fadenkreuz des berüchtigten Geheimbundes der Erleuchteten. Dieser ist auf der Suche nach den zwei Hälften des sogenannten allsehenden Auges - ein mysteriöses Kleinod, das seinem Besitzer bei absoluter Sonnenfinsternis ungeahnte Macht verleiht.

Ein Ereignis, das nur alle 5000 Jahre vorkommt und gerade kurz bevorsteht. Da entdeckt Lara eine Geheimbotschaft ihres Vaters, die ihr den Weg zum Versteck der beiden Teile des heiligen Objekts weist...

Mit Lara ist nicht zu spaßen... (Foto: Concorde) Großansicht

Mit Lara ist nicht zu spaßen... (Foto: Concorde)

Sie lebt

Auch wenn die Inszenierung des britischen Videoclip-Spezialisten Simon West ("Con Air") sich um viel Action-Akrobatik, aufwändiges Produktionsdesign und faszinierende Kulissen bemühte, steht hier nur eines im Mittelpunkt: Hollywoods Enfant terrible Angelina Jolie als Fleisch gewordene Männerfantasie des Cybergirls Lara Croft.

Die harte Vorbereitungszeit hat sich gelohnt, denn aus dem beliebten Computer-Game "Tomb Raider" ist nun endlich ein Film geworden. Dass dabei das Drehbuch zu kurz kam, wird die begeisterten Anhänger des Busenwunders kaum stören.

Lara Croft: Tomb Raider (Einzel-DVD)

Alte Hollywood-Regel: Action-Archäologen erbeuten zuverlässig Boxoffice-Gold. Nach Brendan Fraser in "Die Mumie kehrt zurück" wandelt nun Angelina Jolie als Abenteuer-Amazone Lara Croft auf den Adrenalin aufwallenden Pfaden eines "Indiana Jones". Das eindrucksvolle US-Startwochenendeinspiel von 47,7 Mio. Dollar bedeutet immerhin das beste Ergebnis einer Videospielverfilmung überhaupt. Nicht unwesentlich dazu beigetragen haben dürfte die Titelrollenbesetzung mit Jolie, die die ebenso kurvenreiche wie kaltschnäuzige virtuelle Cyberheroine Lara Croft aus dem populärsten Videogame aller Zeiten perfekt als Fleisch-und-Blut-Inkarnation verkörpert, auch wenn der Film, durch den sie wandelt, kaum jemals zu echtem Leben erwacht.

Machoactionspezialist Simon West ("Con Air", "Wehrlos - Die Tochter des Generals") hatte das Vergnügen, mit einem Drehbuch zu arbeiten, zu dem insgesamt elf Autoren beigetragen haben sollen. Ihre kombinierte Schlagkraft ergab eine traditionelle Gut-gegen-Böse-Story, die erwartungsgemäße Elemente wie Machtgier, Mord, Mythologie, Konspiration und Weltuntergang aufreiht und sie an exotischen Schauplätzen rund um den Globus geschehen lässt. Dabei geht es in bester Game-Tradition vor allem darum, eine möglichst aufregende Actionsequenz auf die nächste folgen zu lassen, ohne besonders viel Wert auf Charakterzeichnung oder -motivation zu legen. Wenn der Titelheld aber wie Jolie mit der entsprechenden Oberweite ausgestattet wird, ist dies wohl auch nicht von Nöten. Als problematischer erweist sich die Entscheidung, so viel Powerfrau keinen adäquaten (menschlichen) Opponenten gegenüberzustellen: Die Spannung befindet sich allzu oft in einem ähnlich luft- und lebensleeren Raum wie auch die Rudimente, die West als Geschichte gestaltet hat. Die Schauwerte beschränken sich somit auf Actionakrobatik und Ansehnlichkeit der unverwüstlichen Protagonistin, die atemberaubenden Locations und das aufwändige Produktionsdesign.

Gleich zu Beginn wird Lady Lara Croft, bekleidet in ihrer Trademark-Uniform - hautenges Tanktop, superkurze Shorts und doppelseitiges Hüftholster - als agil-athletische Kampfmaschine eingeführt, die zum Training im Handumdrehen einen gigantischen Killerroboter außer Gefecht setzt. Willkommen im Hightech-Palast der Crofts, wo Lara unter den Treppen eine von ihrem verstorbenen Vater (Jolies tatsächlicher Daddy Jon Voight) versteckte Uhr entdeckt. Darin befindet sich ein "allsehendes Auge", mit dem zwei Hälften einer geheimnisvollen, dreieckigen Tafel in Besitz genommen werden können. Die beiden Hälften wurden an entfernten Punkten der Erde versteckt - in den traumhaften Tempelruinen in Angkor Wat und einer Eishöhle in der Antarktis: Wenn sie zum Zeitpunkt der alle 5000 Jahre stattfindenden Planetenübereinstimmung wieder zusammengefügt werden, verleihen sie Kontrolle über die Zeit. Auf diesen beeindruckenden Hokuspokus hat es der Geheimorden der Illuminaten abgesehen. In ihrem Auftrag agieren der unangenehme Anwalt Powell (Iain Glenn) und Laras Kollege, Erzrivale und angedeuteter Love Interest Alex West (Daniel Graf).

Das erste große Shootout vollzieht sich in Laras weitläufigen Eingangsfoyer, wo sie an Bungeeseilen befestigt, ästhestische Luftgymnastik hinlegt, die in einen Peking-Oper-inspirierten Seilakt mündet, mit dem sie einen ganzen Trupp Bösewichte lahmlegt. In den wunderschönen, aber nicht allzu aufregend von West gefilmten Tempelruinen von Angkor Wat kämpft Lara gegen eine zehn Meter hohe achtarmige Götterfigur, die Ray Harryhausen vor 40 Jahren nicht hätte schöner animieren können, und ebenfalls zum Leben erwachte Steinaffen, die dem "Zauberer von Oz" entflogen sein könnten. Der Showdown findet schließlich vor einem uhrwerkartigen Riesenmodell des Universums statt, wo Lara Gelegenheit geboten wird, ihre Faustkampffähigkeiten unter Beweis zu stellen. Jolie macht bei den zum Großteil von ihr selbst durchgeführten Stunts eine mehr als gute Figur. Besonders diese wird denn auch von West stets ins rechte Licht gerückt, so dass sie für maximale visuelle Wirkung selbst in bitterster Kälte leichtgeschürzt herumturnt. Akustisch unterlegt wird die Kick-Ass-Östro-Action mit einem beständig dudelnden und nicht immer elegant eingesetzten Elektronika-Soundtrack, zu dem die Chemical Brothers, U2 und Nine Inch Nails Songs besteuerten. Aber Eleganz, Stil oder womöglich gar Sinn und Verstand sucht man vergebens in diesem seelenlosen, aber sehr funktionalen Unterfangen. Laras Song heißt Kommerz, und alles andere wurde diesem Bestreben untergeordnet. ara.

Darsteller:  Angelina Jolie   als Lara Croft
  Jon Voight   als Lord Croft
  Iain Glen   als Manfred Powell
  Noah Taylor   als Bryce
  Daniel Craig   als Alex West
  Christopher Barrie   als Hillary
  Julian Rhind-Tutt   als Mr. Pimms
  Richard Johnson   als Distinguierter Gentleman
  Leslie Phillips   als Wilson
 
Regie:  Simon West  
Buch:  Patrick Massett  
  John Zinman  
Musik:  Graeme Revell  
Kamera:  Peter Menzies jr.  
Produzent:  Lawrence Gordon  
  Lloyd Levin  
  Colin Wilson  

Nächster "Tomb Raider" kommt 2013 und erzählt Lara Crofts Vorgeschichte

Diese Kurven kann man nicht ins Kino bringen!

Tomb Raider reloaded: Sind Angelina Jolie und Olivia Wilde die alte und die neue Lara Croft? (Foto: Concorde / Walt Disney) Großansicht

Tomb Raider reloaded: Sind Angelina Jolie und Olivia Wilde die alte und die neue Lara Croft? (Foto: Concorde / Walt Disney)

Als zur Jahrtausendwende bekannt wurde, dass die Kultfigur Lara Croft sich aus der Welt der Gamer auf die große Leinwand schwingen soll, herrschte große Skepsis unter den Fans - aber nur, bis klar war, wer die schlagkräftige Lara mit der comichaften Supersilhouette verkörpern sollte: Angelina Jolie! Für die heutige Supermom bedeuteten die beiden "Tomb Raider"-Filme den Aufstieg zum Megastar.

Das könnte sich nun für eine andere aufstrebende Schauspielerin wiederholen: Soeben hat Produzent Graham King bekannt gegeben, dass er die Rechte an der Kultfigur erworben hat und einen dritten Film über Lara Croft plant, der 2013 ins Kino kommen soll. Als Favoritin auf die Hauptrolle gilt dabei Olivia Wilde, die zuletzt in "Tron: Legacy" gezeigt hat, wie toll sie in engen Outfits aussieht. Zwar ließ Olivia Wilde das Gerücht zunächst noch dementieren, doch da steckte der Plan für einen dritten "Tomb Raider"-Film auch noch in den Anfängen.

Wer ist Lara Croft wirklich?

Zur Handlung hat Produzent Graham King, der immerhin Filme wie "Traffic - Macht des Kartells" "Gangs of New York" und nun "Rango" vorzuweisen hat, auch schon etwas verraten: "Wir sind begeistert, eine sehr erfolgreiche Filmreihe neuzustarten und das 'Tomb Raider'-Phänomen fortzusetzen!"

Neustart? Fortsetzung? Ja was denn nun? Insider wollen erfahren haben, dass der dritte "Tomb Raider"-Film zeitlich vor den Geschehnissen des ersten Kinofilms angesiedelt sein wird und Laras Aufstieg zur nahkampfgestählten Archäologin erzählen wird - ein Prequel also, wie es im Hollywood-Sprech heißt.

Von Angelina Jolie ist daher also schon aus Altersgründen keine Rede mehr. Zudem die mehrfache Mutter inzwischen wohl weder Zeit noch Lust hat, in Äonen altem Staub nach irgendwelchen phantastischen Artefakten zu wühlen...

 

Lara Croft: Tomb Raider (Einzel-DVD) in der Fotoshow

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Angelina Jolie

Sie ist in jeder Beziehung ein scharfes Kaliber: Angelina Jolie, Shooting Star des Jahres 2000 und Oscar-Preisträgerin für die beste...

 

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Jon Voight

Für seine erste große Rolle als Joe Buck, Straßen- und Strichjunge in New York in John Schlesingers "Asphalt-Cowboy" (1968), wurde der blonde und...