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Last Night

Die Beziehung eines jungen Paares wird auf die Probe gestellt. Sie beobachtet ihn mit einer Arbeitskollegin. Dann trifft sie auf ihren Ex-Lover. Hochkarätig besetztes Drama.


Last Night

Leihvideo

Erhältlich seit:
24.06.2011

Drama

USA/Frankreich 2010
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 12

Keira Knightley
Sam Worthington
Eva Mendes

Regie: Massy Tadjedin
Warner Home Video Germany

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Last Night

Joanna und Michael sind seit Langem ein Paar, doch nach einer Krise vor ein paar Jahren kommt ihre Liebe und damit ihre Ehe erneut auf den Prüfstand. Joanna spürt, dass Michaels Kollegin Laura ein Auge auf ihren Mann geworfen hat, und er das vielleicht sogar erwidert. Als Michael mit seiner Kollegin ein paar Tage auf Geschäftsreise geht, gerät er genauso in Versuchung wie Joanna, die zufällig einer alten Liebe begegnet, die sie vor einigen Jahren in einer Ehekrise tröstete, welche sie aber nie auslebte.

Autorin Massy Tadjedin gelingt mit "Last Night" ein überzeugendes, nach eigenem Drehbuch realisiertes Regiedebüt, das mit guten Darstellerleistungen und Dialogen, ausgewogen dosierten Gefühlen, einem cleveren Schnitt und leise-atmosphärischer Musik intelligente, nachdenkliche Unterhaltung mit Humor, Charme und auch Erotik bietet. Subtilität und Sensibilität werden in diesem emotional intimen Beziehungsfilm groß geschrieben - eine Qualität, die Stars wie Keira Knightley, Sam Worthington und Eva Mendes anlockte.

Last Night

Mit internationalen Stars prominent besetzter und sensibel inszenierter Beziehungsfilm über Liebe, Versuchung und Treue.

Wie man Ereigniskino auch im Alltäglichen verwurzeln und inszenieren kann, zeigt das Regiedebüt von Drehbuchautorin Massy Tadjedin ("The Jacket"), das um die ganz normalen Dinge des Lebens kreist, dabei aber in der Beobachtung von Menschen und Emotionen Außergewöhnliches leistet. Den Beweis tritt Tadjedin bereits in einer längeren, den Film eröffnenden Partysequenz an, in der drei der vier zentralen Charaktere samt Beziehungsstatus und dessen möglicher Veränderung über Blicke und Gesten eingeführt werden.

Misstrauisch beobachtet Joanna (Keira Knightley), wie Ehemann Michael ("Avatar"-Star Sam Worthington) mit seiner attraktiven Kollegin Laura (Eva Mendes) flirtet. Bei der Rückfahrt im Auto liegt Spannung in der Luft, die sich zuhause in Joannas eifersüchtigen Vorwürfen entlädt, die Michael im Laufe der Nacht als grundlos entschärft. Am nächsten Morgen ist Versöhnung scheinbar realisiert, geht Michael auf eine zweitägige Geschäftsreise, auf der ihn seine Kollegin begleiten wird, trifft Ehefrau Joanna zufällig den Mann aus Paris wieder, mit dem sie die Erinnerung an eine vor ein paar Jahren erfahrene, aber nicht ausgelebte Liebe teilt. Die folgende Nacht wird für beide Ehepartner eine Prüfung, ob der Versuchung widerstanden und das fragile Vertrauen gerechtfertigt werden kann.

Ein Hauch von "Hautnah" liegt in der Luft, wenn Tadjedin alternierend zwischen den romantischen Minenfeldern surft, die Figuren feinfühlig beobachtet, die Emotionen ausgewogen dosiert und mit guten Dialogen die Themen analysiert - zwischen Liebe und Sex, Treue und Verführung, Routine und Reiz. Erotisch aufgeheizt ist die Atmosphäre, wenn Eva Mendes mit all ihren Attributen versucht, Worthingtons Defensive zu knacken, doch der Schwerpunkt des Films liegt auf dem anderen Schauplatz, auf Knightleys Figur, in deren Beziehung zum französischen Freund tiefere Gefühle involviert sind. Der Film spielt subtil mit dem Gedanken an Alternativkonstellationen, weist Frankreichs Star Guillaume Canet eine Nebenrolle mit Tiefgang und Regisseur Griffin Dunne als dessen smarten, charmanten und erfrischend direkten Freund die beste Rolle seit vielen Jahren zu. "Last Night" unterhält klug und nie missionarisch, ist auffällig in seinen Darstellerleistungen, der atmosphärischen Musik Clint Mansells, im cleveren Schnitt von Woody Allens Cutterin Susan E. Morse und in der Zurückhaltung von Autorin und Regisseurin Tadjedin, die am Ende Knigthley nur Luft holen und damit vielleicht alles sagen lässt. kob.

Last Night

Last Night erzählt die Geschichte einer modernen Beziehung: Lust und Vertrauen, Liebe und Täuschung - die Grauzonen der Treue münden in einen leisen aber quälenden Verdacht, der sich in die Ehe zweier eigentlich sehr glücklichen Menschen einschleicht. Michael und Joanna Reed (Sam Worthington und Keira Knightley) sind jung, und sie haben scheinbar alles, was man zu einem perfekten Leben braucht. Wäre da nicht dieser eine flüchtige Moment, in dem Joanna ihren Mann mit seiner neuen Kollegin Laura (Eva Mendes) beobachtet. Joanna kann sich nicht sicher sein, was sie gesehen hat. Aber sie beginnt zu zweifeln. Dann trifft sie ihren Ex-Lover Alex (Guillaume Canet) wieder - und merkt, dass sie sich nicht nur Michaels, sondern auch ihrer eigenen Gefühle nicht sicher sein kann...

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Keira Knightley   als Joanna Reed
  Sam Worthington   als Michael Reed
  Eva Mendes   als Laura
  Guillaume Canet   als Alex
  Griffin Dunne   als Truman
  Daniel Eric Gold   als Andy
  Scott Adsit   als Stuart
  Stephanie Romanov   als Sandra
  Anson Mount   als Neal
  Stephen Mailer   als Kunde 1
  John Treacy Egan   als Kunde 2
  Justine Cotsonas   als Maggie
  Karen Pittman   als Caroline
  Rae Ritke   als Barbara
  Christian Lorentzen   als Fred
  William Clemente   als Empfangschef
 
Regie:  Massy Tadjedin  
Buch:  Massy Tadjedin  
Musik:  Clint Mansell  
Kamera:  Peter Deming  
Produzent:  Massy Tadjedin  
  Christophe Riandee  
  Nick Wechsler  

Eva Mendes wollte Nonne werden

Das Haus für ihre Mutter hätte Eva Mendes im Kloster vergessen können.

Wäre uns fast im Kloster abhanden gekommen: Eva Mendes (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Wäre uns fast im Kloster abhanden gekommen: Eva Mendes (Foto: Kurt Krieger)

In letzter Zeit erfreut Kurvenstar Eva Mendes wieder die Nation mit neckischen Geständnissen: So verriet die Schöne, dass sie zu Hause am liebsten nackt herumläuft, Hochzeiten cool findet aber eine eigene Heirat ausschließt. Nun setzt Eva Mendes noch einen drauf: Als Kind wollte die Schauspielerin unbedingt Nonne werden. Die Katholische Kirche war der kleinen Eva so wichtig, dass sie sich früher nichts anderes vorstellen konnte. Von dem Wunsch kam sie später ab - weil ihr irgendwann auffiel, dass Nonnen ja gar kein Geld verdienen.

"Wir sind nicht gerade in superreichen Verhältnissen aufgewachsen", erzählt Eva Mendes. "So habe ich meiner Mutter mit zehn Jahren immer versprochen, dass ich ihr irgendwann ein Haus und ein Auto kaufen werde, so ich mal groß bin. Da meinte meine Schwester nur: 'Wie willst du das alles bezahlen, wenn du Nonne werden möchtest? Die bekommen kein Geld.' Und ich darauf hin nur: 'Was??' Und damit war mein Klostertraum zu Ende."

Vom Kirchenfan zum Sexsymbol

Den Traum vom Häuschen für Mutti konnte Eva Mendes später freilich wahr machen - und das sei ein wirklich "erhabener Moment" für sie gewesen. Und in Sachen klösterlicher Zurückhaltung änderte Eva auch ihre Einstellung, denn mittlerweile gilt die Schauspielerin, wenn vielleicht auch manchmal unfreiwillig, als der Inbegriff von Sinnlichkeit und Sex.

Demnächst ist Eva Mendes im Drama "Last Night" zu sehen.

 

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