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Last of the High Kings

Charmante, locker-flockige, in Irland angesiedelte Coming-of-Age-Story.


Last of the High Kings

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Erhältlich seit:
22.01.2008

Originaltitel: The Last of the High Kings

Drama

Irland/Großbritannien/Dänemark 1996
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 6

Gabriel Byrne
Catherine O'Hara
Christina Ricci

Regie: David Keating
Cine Plus Entertainment

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Last of the High Kings

Im Dublin des Jahres 1977 fürchtet der 17jährige Frankie, die Schulabschlußprüfungen nicht bestanden zu haben. In den sechs Wochen, in denen er auf die Ergebnisse wartet, vertrödelt er aus Geld- und Ideenmangel zu Hause seine Zeit, söhnt sich mit seiner verrückten Familie aus und bekommt Besuch von dem US-Girl Erin. Daß dieses sich in ihn verliebt, paßt Frankie aber gar nicht. Er hat nämlich nur Augen für die beiden Highschool-Queens Jayne und Romy, die er sich jedoch nicht anzusprechen traut...

In seinem Regiedebüt erzählt David Keatings, nach der semi-autobiographischen Romanvorlage des irischen Autors Ferdia MacAnna, von der aufregend-verwirrenden Zeit eines Jungen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Diese inzwischen altbekannte Coming-of-Age-Geschichte besticht vor allem durch präzise Personenzeichnungen und das hervorragend eingefangene irische Lokalkolorit. Schöne Auftritte haben Christina Ricci (Der Eissturm) als Erin und Gabriel Byrne als Frankies lebenslustig-verantwortungsloser Vater. Ein kleiner, sympathischer Film, der es wahrscheinlich schwer haben wird, sein Publikum zu finden.

Last of the High Kings

Im Irland des Jahres 1977 spielt das Regiedebüt David Keatings, das nach der halbautobiographischen Romanvorlage des irischen Autors Ferdia MacAnna von der aufregenden, aber auch verwirrenden Zeit zwischen Reifung und Reife erzählt. Schwer, von dieser sensiblen und gewiß nicht unsympathischen coming-of-age-Story nicht nostalgisch verführt oder berührt zu werden, aber "The Last of the High Kings" ist nicht origineller, amüsanter oder gar tiefgründiger als viele seiner Vorbilder, was im Kino dank vertrauter Thematik zu Verschleißerscheinungen führen kann.

Nach einer musikalisch mitreißenden Eröffnung der irischen Rocker "Thin Lizzy", deren Oldie "Jailbreak" das Thema des Films symbolisch umschreibt, stellt sich mit dem 17jährigen Frankie der Erzähler und die zentrale Figur dieses Erstlings vor. Jared Leto, wie Claire Danes durch die TV-Serie "My So Called Life" aus der Anonymität getreten, spielt ihn - in einer Parallele zum kleinen Format - als schüchternen, orientierungssuchenden Teenager zwischen Stagnation und Aufbruch. Sechs Wochen muß Frankie noch auf die Ergebnisse der Schulabschlußprüfungen warten - eine wegen Geldmangels und Ideenlosigkeit eigentlich verschenkte Zeit, die den Jungen aber schließlich doch von seiner Jugend Abschied nehmen läßt. Am Ende steht die schweigende Versöhnung mit seiner verrückten Familie, deren Muttertier (Catherine O'Hara) als katholisch-hysterische Patriotin etwas überzeichnet wirkt, und die romantische und sexuelle Annäherung an zwei aus der Entfernung geliebte, zu Mutters Entsetzen auch noch protestantischen Highschool-Queens, bei denen Frankie sein wirkliches Examen besteht. Hier gibt es auch ein Wiedersehen mit Lorraine Pilkington, die sechs Jahre nach ihrem beeindruckenden Debüt in Neil Jordans "Miracle - Ein geheimnisvoller Sommer" ein gelungenes Comeback im Kino feiert. Jordans poetisch-melancholischem Meisterwerk kann "Last of the High Kings" nicht das Wasser reichen. Es fehlt vor allem die rhetorische Brillanz, aber auch der inhaltliche Fokus, wenn dieser Film im Gesamteindruck die Ziellosigkeit seiner Hauptfigur widerspiegelt. Was bleibt, ist gefällige, nette Unterhaltung mit prallem Lokalkolorit, die keinen Zuschauer enttäuschen, aber wohl auch nur wenige wirklich begeistern dürfte. kob.

Last of the High Kings

1977: Der Sommer, in dem Elvis starb und Thin Lizzy aus jeder Musikbox tönte. Die Schulzeit ist zu Ende und auf den 17jährigen Frankie (Jared Leto) lauert der Ernst des Lebens: Er befürchtet die Abschlussprüfung nicht bestanden zu haben und dann wären seine Träume vom Studium, Reisen und eigener Wohnung ausgeträumt. Dazu gehen ihm seine exzentrischen Eltern (Catherine O'Hara, Gabriel Byrne) gewaltig auf die Nerven und natürlich klappt es auch mit der ersten Liebe nicht so richtig. Und trotzdem: diesen letzten Sommer vor dem Erwachsenwerden wird er noch einmal richtig genießen.

Quelle: Cine Plus

Darsteller:  Gabriel Byrne   als Jack Griffin
  Catherine O'Hara   als Cathleen O'Donnell
  Christina Ricci   als Erin
  Colm Meaney   als Jim Davern
  Jared Leto   als Frankie Griffin
  Stephen Rea   als Taxifahrer
  Lorraine Pilkington  
  Jason Barry  
  Karl Hayden  
  Emily Mortimer  
  Ciarán Fitzgerald  
  Darren Monks  
  Renee Weldon  
  Peter Keating  
  Alexandra Haughey  
  Amanda Shun  
  Des Braden  
  Vincent Walsh  
 
Regie:  David Keating  
Buch:  David Keating  
  Gabriel Byrne  
Musik:  Michael Convertino  
Kamera:  Bernd Heinl  
Produzent:  Tim Palmer  
 

Fassungen

 

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Features

 

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Gabriel Byrne

Seine Charaktere sind charismatisch, geheimnisvoll und ambivalent, und von ihren Entscheidungen hängt oft das Leben anderer ab. So auch in...

 

Star

Catherine O'Hara

Kanadische Schauspielerin und Sängerin, die in ihrer Heimat Kultstatus als Mitglied und Autorin der Sketch-Show "Second City TV" (SCTV...