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Last Samurai

Überwältigendes Actionabenteuer mit Tom Cruise als US-Soldat in Japan, der vom Feind zum Freund rebellischer Samurai wird.


Last Samurai

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Erhältlich seit:
22.06.2007

Originaltitel: The Last Samurai

Action/ Drama

USA 2003
Laufzeit: 154 Min.
FSK: ab 16

Tom Cruise
Timothy Spall
Ken Watanabe

Regie: Edward Zwick
Warner Home Video Germany

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Die größte unter den Legenden der Leidenschaft: Als Veteran der Indianerkriege kämpft Tom Cruise erst gegen Japans legendäre Helden, dann schließlich auch an ihrer Seite.

Meister Katsumoto ehrt seinen Schüler (Foto: Warner) Großansicht

Meister Katsumoto ehrt seinen Schüler (Foto: Warner)

Lange bevor der Stolz Japans Technologietitanen waren, sah man im Land der aufgehenden Sonne zu anderen Helden auf. Zu Elitekriegern, die hohe Ansprüche an Leben und Tod stellten.

Der Samurai, der Urvater des Klingonen, ist durch die Meisterwerke Akira Kurosawas unsterblich geworden, wird aber nun in einem bildgewaltigen Abenteuerepos aus Hollywood vergleichbar eindrucksvoll geehrt.

Zurück ins Jahr 1876 führt die von Edward Zwick mit großem Atem erzählte Geschichte eines US-Offiziers (Tom Cruise), der vom idealisierten Soldaten zum ernüchterten Söldner geworden ist. Verfolgt von den Erinnerungen an Bürger- und Indianerkrieg, flüchtet sich Captain Algren in den Alkohol und einen Auftrag, der keine Ehre, aber schnelles Geld verspricht.

Captain Algren führt die letzten Samurai in die Schlacht (Foto: Warner) Großansicht

Captain Algren führt die letzten Samurai in die Schlacht (Foto: Warner)

Sieger in der Niederlage

Im Dienst des japanischen Kaisers soll er eine moderne Armee aufstellen und damit gegen den letzten großen Samuraiführer Katsumoto ziehen. Gegen einen Mann, der Existenz und Traditionen seiner Kaste durch Japans Hinwendung zum Westen bedroht sieht.

In einer überwältigend intensiven Schlachtsequenz erlebt Algren sein Waterloo, sieht seine Männer auf blutgetränktem Boden fallen. Mit Todesverachtung stellt sich Algren der Übermacht und wird dafür von Katsumoto verschont.

Algren lernt nicht nur die asiatische Kampfkunst kennen (Foto: Warner) Großansicht

Algren lernt nicht nur die asiatische Kampfkunst kennen (Foto: Warner)

Eine Frage der Ehre

Von da an erzählt "Last Samurai" hinter der Geschichte einer Gefangenschaft die einer Befreiung. Im Berglager der Samurai wird Algren seine Selbstachtung wiederfinden, sich, fasziniert von der Kultur, Respekt verdienen und schließlich mit den Kriegern Ehre im Kampf suchen.

Herausgefordert vom Charisma Ken Watanabes (Katsumoto) und anderer japanischer Charakterköpfe, zeigt Cruise eine seiner besten Leistungen. In jeder der mitreißenden Actionsequenzen, von einer furiosen Ninja-Attacke bis hin zum Entscheidungsgemetzel gegen die Tenno-Truppen, gibt Hollywoods Top Gun den Krieger.

Cruise, der einst in "Lockere Geschäfte" in Unterhosen tanzte, ist jetzt ein Mann von Ehre. Und jeder, der dieses große Abenteuer mit ihm teilt, wird sich ähnlich fühlen.

Last Samurai

Gestellt hat Tom Cruise "Eine Frage der Ehre" schon, jetzt aber erst lebt er sie auch. So dynamisch und physisch engagiert hat man den Star noch nicht gesehen wie im malerischen und martialischen Abenteuerepos von Edward Zwick ("Glory", "Legenden der Leidenschaft"), der hier seinen überzeugendsten Film vorlegt. Knapp zweieinhalb Stunden erzählt "The Last Samurai" von einem entehrten, traumatisierten Soldaten, der durch die Begegnung mit den mythischen Elitekämpfern der japanischen Feudalvergangenheit seine Würde wiederfindet. Am Ende hat man nicht nur Krieger gesehen, sondern ist als Zuschauer fast selbst zu einem geworden. Beeindruckendes, gewalttätiges, aber nicht pathologisch brutales Überwältigungskino, das mit Passion und Pathos eine Minderheit feiert und dafür von den Massen belohnt werden wird.

Unverkennbare Folie für das Drehbuch von John Logan ("Gladiator"), Ed Zwick und Marshall Herskovitz ist der klassische Western. Der Brückenschlag zur japanischen Kultur gelingt mühelos, wenn die Vernichtung der Indianer die Verfolgung der Samurai, die Öffnung des Ostens zur Moderne das Ende des alten Westens spiegelt. Zwicks Film zitiert in Figuren, Situationen und Werten Kevin Costners "Der mit dem Wolf tanzt", streift den Liberalismus von "Little Big Man", aber auch die Mythologie des Schwertes von "Conan", zeigt das kämpferische Herz von "Braveheart" und die Ehrfurcht vor den Meisterwerken Kurosawas, die er in Wucht und Choreographie der Kampfszenen übertrifft. "The Last Samurai" ist Kriegs- und Besinnungsfilm, eine oft wortlose, sich nur im Augenausdruck vermittelnde Verbeugung vor einem Lebensstil, dessen Motor Idealismus, nicht Materialismus war.

Der Prolog zeigt Army-Captain Algren (Cruise) im San Francisco des Jahres 1876 als desillusioniertes und alkoholisiertes Wrack, gequält von den Dämonen seiner Erinnerungen aus Bürgerkrieg und Indianermassakern. In Japan angekommen, soll Algren im Auftrag des Kaisers eine moderne Armee aufbauen und damit gegen den letzten großen Samuraiführer Katsumoto (Ken Watanabe) ziehen, der sich gegen die drohende Verwestlichung seiner Heimat, gegen den Aufbruch in die Moderne stemmt. Ein Kampf um die Tradition, der auch im heutigen Wirtschafts- und Technologie-Titan Japan noch ausgetragen wird - wenn auch an anderen Fronten. Als Algrens Soldaten von den Beratern des jungen Kaisers, die ihn für ihre wirtschaftlichen Interessen manipulieren, viel zu früh in die Schlacht geworfen werden, kommt es zur ersten furios choreographierten und geschnittenen Kampfsequenz, in der Algrens Bauernarmee massakriert wird und Cruise wie ein gestelltes wildes Tier um sein Leben kämpft. Damit erwirbt er sich den Respekt Katsumotos, der ihn verschont und in sein Lager in die Berge mitnimmt.

Dort, an prachtvollen neuseeländischen Drehorten, feiern Zwick und Stammkameramann John Toll die bäuerliche Idylle, aber auch den Kodex der Samurai, der schließlich auch Algren erobert. Wie in anderen Zwick-Filmen gibt es auch hier sporadische Grenzwanderungen zwischen Kraft und Kitsch, wenn die japanischen Kids auch noch Baseball lernen, der stolze Samurai auf der Bühne den Narren spielt oder Algrens Gastgeberin ihre langen Haare einer Naturwäsche unterzieht. Aber im Meer der Euphorie sind das nur wenige, bedeutungslose Tränen. Die Beziehung zwischen dem Soldaten und den Samurai ist stimmig entwickelt, es gibt Sympathie- und Hassfiguren, die den Zuschauer emotional manipulieren und darüber hinaus das charismatische Naturereignis Ken Watanabe, der Cruise zu einer seiner besten Leistungen zwingt. Nach einer weiteren überragenden Actionsequenz, in der Ninjas das Dorf in den Bergen überfallen, und der gewaltigen Finalschlacht, in der die Tradition in den aussichtslosen Kampf gegen die Moderne zieht, liegt düsteres Verhängnis über dem Film. Doch wie sein amerikanischer Protagonist misstraut "The Last Samurai" dem Sepukko, kommt dem befürchteten kommerziellen Selbstmord mit einem wenig überzeugenden Epilog des Trosts zuvor. Doch kein Film muss Angst vor dem Tod haben, wenn er so intensiv gelebt hat wie dieser. kob.

Last Samurai

Captain Nathan Algren war ein tapfer und ehrenvoll kämpfender Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg. Doch die grausamen Feldzüge gegen die Indianer entwurzelten ihn nachhaltig. Er lässt sich von dem jungen japanischen Kaiser anwerben, der seine Armee nach westlichem Vorbild aufbauen möchte. In Japan angekommen muss Algren erfahren, dass Japan von der Habsucht und dem Eigennutz der anrückenden Moderne ebenso bedroht wird wie die sterbenden Völker im amerikanischen Westen. Als der Amerikaner den Samurai-Führer Katsumoto kennen lernt, merkt er schnell, dass der traditionelle Ehrenkodex der japanischen Krieger die gleichen Prinzipien von Mut und Opferbereitschaft umfasst, die einst auch Algren zu den Waffen riefen.

Quelle: Warner Home Video

Audiokommentar: von Regisseur Edward Zwick
Dokumentationen: Tom Cruise - Das Tagebuch eines Kriegers
Original-Produktionstagebuch des Regisseurs Edward Zwick
Wie eine Epos entsteht - Ein Gespräch mit Edward Zwick und Tom Cruise
Featurette: Eine Welt im Detail - Produktions-Design mit Lilly Seide und Harnische - Kostüm-Design mit Ngila Dickson
Erschaffung der digitalen Wirklichkeit - Die visuellen Effekte
Die Grundausbildung der Kaiserlichen Armee
Vom Soldaten zum Samurai - Die Waffen
Nicht verwendete Szenen:
US-Kinotrailer:
Und viele weitere mehr! Bushido - Der Weg eines Kriegers
Japan Premiere

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Tom Cruise   als Captain Nathan Algren
  Timothy Spall   als Simon Graham
  Ken Watanabe   als Katsumoto
  Billy Connolly   als Zebulon Gant
  Tony Goldwyn   als Col. Bagley
  Hiroyuki Sanada   als Ujio
  Koyuki   als Taka
  Shichinosuke Nakamura   als Der Kaiser
  Shun Sugata   als Nakao
  Seizo Fukumoto   als Der schweigende Samurai
  Masato Harada   als Omura
  Shin Koyamada   als Nobutada
  William Atherton   als Winchester Rep
  Scott Wilson   als Botschafter Swanbeck
  Togo Igawa   als General Hasegawa
 
Regie:  Edward Zwick  
Buch:  John Logan  
  Marshall Herskovitz  
  Edward Zwick  
Musik:  Hans Zimmer  
Kamera:  John Toll  
Produzent:  Scott Kroopf  
  Tom Engleman  
  Edward Zwick  
  Marshall Herskovitz  
  Tom Cruise  
  Paula Wagner  

Fans wählen Transformers-Regisseur

Die Transformers-Kampfroboter, die sich in Autos, Flugzeuge oder Tanklaster verwandeln können, erobern die Leinwand. Allerdings fehlt noch der passende Regisseur für die actionreiche Verfilmung.

Roland Emmerich oder Jonathan Mostow: Wer wird der Transformers-Regisseur? (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Roland Emmerich oder Jonathan Mostow: Wer wird der Transformers-Regisseur? (Foto: Kurt Krieger)

Produzent Don Murphy hat es nicht leicht: Vor Kurzem war er noch voller Hoffnung, dass Co-Produzent Steven Spielberg ("Minority Report") den Regie-Stuhl bei der Spielzeug-Adaption übernehmen würde. Zu Dons Enttäuschung hat Spielberg aber alle Projekte abgesagt, um sich gemeinsam mit Tom Cruise ("Last Samurai") an der Umsetzung des Orson-Welles-Klassikers "Krieg der Welten" zu versuchen.

Jetzt hofft Don auf die Mithilfe der Transformers-Fans: Auf seiner Internetseite bittet er sie, über Roland Emmerich ("The Day After Tomorrow") und Jonathan Mostow ("Terminator 3 - Rebellion der Maschinen") als Regisseure abzustimmen.

Offene Diskussion erwünscht

Beinahe wäre noch ein dritter Kultregisseur hinzugekommen: Robert Zemeckis ("Zurück in die Zukunft") war allerdings nicht am Transformers-Stoff interessiert.

Im Forum auf Don Murphys Internetseite wird indes ausgiebig über die beiden Alternativen Emmerich und Mostow diskutiert. Bleibt die Frage, ob die Regisseure überhaupt verfügbar sind. Beiden haben prinzipiell Interesse bekundet, den Action-Film mit den wandelbaren Robotern zu drehen.

Je nach Ansturm und Begeisterung der Fans wird sich der Wahlgewinner die Zeit ganz einfach nehmen müssen - sofern er nicht sein Gesicht verlieren will. Cleverer Schachzug von Don Murphy!

 

Last Samurai in der Fotoshow

 

Fassungen

 

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Features

 

Star

Tom Cruise

Mit seinem achten Film "Top Gun" avancierte Cruise zum Weltstar und wurde als jüngster Hollywood-Schauspieler auf dem Walk of Fame verewigt....

 

Star

Timothy Spall

Britisch, bullig, massiv, mit unterdrücktem Zorn, anpackender Tatkraft und explodierender Herzlichkeit, ist Timothy Spall als idealer...