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Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman

Erschütternd-wahre Geschichte um den Triathleten Andreas Niedrig, der es vom Junkie zum Ironman schaffte.


Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman

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Erhältlich seit:
21.11.2008

Drama

Deutschland 2008
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 12

Max Riemelt
Jasmin Schwiers
Uwe Ochsenknecht

Regie: Adnan G. Köse
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Eine Geschichte, die das Leben schrieb. Als Ironman kämpft sich Shooting-Star Max Riemelt vom Drogensumpf auf den Sport-Olymp.

Der Trainer und sein Athlet (Foto: Kinowelt) Großansicht

Der Trainer und sein Athlet (Foto: Kinowelt)

Das hätte niemand gedacht! Andreas Niedrig wurde Mitte der 90er Jahre als "Ironman" gefeiert, als King der internationalen Triathlonszene. Dabei stand er mit knapp 20 Jahren auf der Kippe - Drogen, Kleinkriminalität, schlechte Freunde. Die "fantastischen Vier", das waren Andreas, Kurt, Motte und Ismail, beste Kumpels, die im Ruhrgebiet lieber klauten statt arbeiten zu gehen.

Dass er sich aufrappelte und die Kurve kriegte, verdankte er der Liebe seiner Frau und einem unkonventionellen Trainer (Uwe Ochsenknecht). Der oberste Platz auf dem Treppchen krönt die Erfolgsstory.

Andreas tritt beim Ironman an (Foto: Kinowelt) Großansicht

Andreas tritt beim Ironman an (Foto: Kinowelt)

Eine wahre Geschichte

Max Riemelt spielt den Mann, der sich mit eigener Kraft und hartem Willen aus dem Teufelskreis befreite und ein neues Leben beginnen konnte. Den Ausnahmesportler gab's wirklich, 2007 meldete er sich nach einer langen Verletzungspause mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft beim Quelle Challenge furios zurück.

Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman

Vom Junkie zum Ironman: Max Riemelt spielt in dieser erschütternd-wahren Geschichte den Triathleten Andreas Niedrig.

Von ganz unten nach oben aufs Treppchen. Für den Triathleten Andreas Niedrig war das mehr als ein sportlicher Sieg, auch ein Sieg über sich selbst. Ein Mann hält beim Radrennen inne, nimmt den Helm ab und lässt die Vergangenheit Revue passieren, die 80er Jahre in der Clique und im Drogensumpf. Die "fantastischen Vier", das waren Andreas, Kurt, Motte und Ismail, Jungs mit Null-Bock auf Arbeit. Die "Kinder vom Bahnhof Zoo" leben hier im Ruhrgebiet und gehen gerne "shoppen", das heißt klauen. Als sie mal wieder in einem Plattenladen zuschlagen, lernt Andreas Sabine kennen und es ist um ihn geschehen. Schwangerschaft, Heirat, Familie, geregelte Arbeit. Alles das, was er nicht wollte. Erst funktioniert die junge Liebe, dann fällt der unreife Papa wieder in die alte Routine mit den Kumpels zurück, bald nimmt er Heroin. Die Ehe zerbricht, das Verhältnis zu seinen Eltern, der immer verzeihenden Mutter und dem autoritären Polizisten-Vater, steht schon lange auf der Kippe. Die Suche nach dem Kick mündet für die vier Freunde in der Sucht, jeder macht seinen eigenen Alptraum durch, für einen endet er tödlich. Was niemand für möglich gehalten hätte: Andreas schafft es raus aus der Abhängigkeits-Hölle, nicht nur mithilfe eines verständnisvollen Coachs und dem Triathlon, sondern durch seinen Willen und die Liebe.

Das mag unwirklich klingen, entspricht aber in groben Zügen der Wirklichkeit. Max Riemelt spielt die Wandlung vom zugedröhnten Junkie zum verantwortungsbewussten Erwachsenen überzeugend, wie auch Robert Gwisdek, Axel Stein und Ismail Deniz, die bösen Buben, die auf der Überholspur des Lebens Gas geben und aus der Spur geraten. Regisseur Adnan Köse beruft sich auf Niedrigs Autobiografie "Vom Junkie zum Ironman" und fügt den komprimierten Fakten fiktive Momente (wie die Clique oder die Figur des Trainers) hinzu. So entsteht kein trockenes Biopic, sondern ein emotional ausgerichteter Kinofilm, der leider zu breit die Vorgeschichte erzählt und dann nur noch im Eiltempo durch die Geschichte des Neuanfangs hetzt. Schweiß, Blut und Tränen bleiben ausgeklammert, ein paar Runden im Stadtwald drehen und mal einen Marathon laufen, reichen nicht für die Glaubwürdigkeit einer Sport-Karriere aus. So bleibt trotz brillanten Ensemble-Spiels der Film Stückwerk. mk.

Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman

Mitte der 90er Jahre richten sich die Augen der Sportwelt auf einen bis dahin völlig unbekannten Deutschen, der sich überraschend Top-Platzierungen beim härtesten Sportwettkampf der Welt, dem "Ironman", erkämpft. Als Gerüchte über seine Vergangenheit auftauchen, outet sich Andreas Niedrig: Er war ein Junkie. Ein unheilvoller Cocktail aus Drogensucht, Beschaffungskriminalität und Selbstaufgabe hatte ihn immer tiefer gezogen und fast das Leben gekostet. Erst als er - von Frau und Tochter verlassen - völlig am Boden war, fand er den Mut, sein Leben zu ändern. Doch der Weg zum Ziel war lang und beschwerlich ...

Quelle: Studiocanal

Audiokommentar von Regisseur Adnan G. Köse und Produzent Fritjof Hohagen, Wer sagt, dass das Leben immer leicht sein muss (Andreas Niedrigs Geschichte), Deleted Scenes, Interviews, Biografien, Trailer, Booklet von Andreas Niedrig

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Max Riemelt   als Andreas
  Jasmin Schwiers   als Sabine
  Uwe Ochsenknecht   als Oscar
  Axel Stein   als Kurt
  Robert Gwisdek   als Motte
  Ismail Deniz   als Ismail
  Udo Schenk   als Vater
  Leslie Malton   als Mutter
  Maxi Warwel   als Lea
  Ingo Naujoks   als Schweizer
  Numan Acar   als Selim
  Julia Dietze   als Pia
 
Regie:  Adnan G. Köse  
Buch:  Adnan G. Köse  
  Fritjof Hohagen  
Musik:  Patrick Buttmann  
  Philipp F. Kölmel  
Kamera:  James Jacobs  
Produzent:  Fritjof Hohagen  
  Clarens Grollmann  
 

Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman in der Fotoshow

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