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Leben und Lieben in L.A.

Comedydrama um das Beziehungschaos in L.A., das mit einem beachtlichen Ensemble und einer ansprechenden Optik aufwartet, von der Story her jedoch eher oberflächlich ist.


Leben und Lieben in L.A.

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Erhältlich seit:
20.02.2003

Originaltitel: Playing by Heart

Komödie/ Drama

USA 1998
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 6

Gillian Anderson
Angelina Jolie
Madeleine Stowe

Regie: Willard Carroll
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Leben und Lieben in L.A.

Elf Menschen, jeder auf der Suche nach seiner persönlichen Vorstellung von Liebe und Glück. Sechs Beziehungen, jede auf ihre Art und Weise verworren. Acht Tage und Nächte wird die schillernde Metropole Los Angeles zum Schauplatz für Beziehungsängste, Ehekrisen, sexuelle Verwirrspiele, Lebenslügen und die Suche nach dem Traumpartner. Unterschiedliche Generationen und Lebensstile, verschiedene Schicksale - aber dennoch wird letztendlich jede einzelne Geschichte auf wundersame Weise doch wieder Teil eines großen Ganzen.

Eine hochkarätige Hollywood-Besetzung, die von Sean Connery und Nastassja Kinski bis hin zu Angelina Jolie und Dennis Quaid reicht, gibt diesem in kaleidoskopischer "Short Cuts"-Manier rund um das Thema Liebe kreisenden Ensemble-Drama sein Gesicht. Zusammen ergeben die Stars die einzelnen Paare, zwischen denen Regisseur, Autor und Produzent Willard Carroll die Episoden in relativ kurzen Szenen hin- und herpendeln lässt. Das Ergebnis ist amüsante und anrührende Unterhaltung, die vor allem Frauenherzen erobern dürfte.

Leben und Lieben in L.A.

Ursprünglich sollte Willard Carrols Ensemblefilm "Dancing About Architecture" heißen, was von Protagonistin Angelina Jolie in der Eröffnungssequenz als Umschreibung dafür erklärt wird, daß "über Liebe zu reden, tanzen über Architektur gleichkäme". Bezeichnenderweise tänzelt der Regisseur und Drehbuchautor in seiner mosaikhaft strukturierten Zelluloid-Konstruktion manchmal ein wenig geziert, wenn auch optisch formvollendet um die Kernthemen von Liebe und Vertrauen. Die episodenhafte Erzählweise des Comedydramas, das sechs lose miteinander verwobene Beziehungskonstellationen betrachtet, erinnert an "Short Cuts" - und wie dessen Regisseur Robert Altman hat auch Carroll das Privileg, mit einer stargespickten Besetzung arbeiten zu können.

Das beachtliche Ensemble umfaßt immerhin Sean Connery und Gena Rowlands als seit 40 Jahren verheiratetes Ehepaar, das sich wegen seines Gehirntumors und einer lange zurückliegenden Affäre in einer schweren Krise befindet. "Akte X"-Agentin Gillian Anderson ist als beziehungsphobische Theaterregissseurin zu sehen, die von einem Zu-gut-um-wahr-zu-sein-Architekten in Gestalt von Jon Stewart umworben wird. Angelina Jolie porträtiert einen selbstsicheren Nachtfalter, der sich zunächst am introvertierten Clubkid Ryan Phillippe die Zähne ausbeißt. Madleine Stowe vergnügt sich mit ihrem Lover (Anthony Edwards), während ihr Gatte Dennis Quaid jeden Abend Barbekanntschaften (darunter Nastassja Kinski) eine neue herzerweichende Story auftischt. Ellen Burstyn und Jay Mohr (trotz mitleidserregendem Totenbett-Makeup wirkt er eher hohl als herzzerreißend) spielen Mutter und Sohn, die erstmals kurz vor seinem bevorstehenden Aids-Tod wirklich intime Gespräche miteinander führen. Zwischen den einzelnen Paaren wird in relativ kurzen Szenen hin- und hergependelt, wobei häufig Tag/Nacht-Überblendungen von der Los-Angeles-Skyline die Überbrückung bilden. Die Dialoge wirken gerade in ihrer präzisen Geschliffenheit ein wenig artifiziell und affektiert. Inbrünstig erklärte "I love you"-s zwischen Partnern, die sich kaum kennen, wollen in ihrer emotionalen Dringlichkeit nicht immer so recht mitreißen. Dank stilvoller Kameraarbeit und einem eleganten Produktionsdesign ist die visuelle Umsetzung dieses Gefühlskaleidoskops ansprechend, und auch der relativ unaufdringliche Score geht gut ins Ohr. Zum Schluß werden die Verbindungen zwischen den einzelnen Beteiligten offenbart, auch wenn mit sonderlich unerwarteten Überraschungen kaum aufgewartet wird. Insgesamt sind die Vignetten allesamt amüsant und anrührend genug, um das Publikum auf seinem Beziehungs-Parcours kurzweilig zu unterhalten. ara.

Darsteller:  Gillian Anderson   als Meredith
  Angelina Jolie   als Joan
  Madeleine Stowe   als Gracie
  Anthony Edwards   als Roger
  Ryan Phillippe   als Keenan
  Gena Rowlands   als Hannah
  Sir Sean Connery   als Paul
  Dennis Quaid   als Hugh
  Ellen Burstyn   als Mildred
  Jay Mohr   als Mark
  Jon Stewart   als Trent
  Nastassja Kinski   als Melanie
  Patricia Clarkson   als Allison
 
Regie:  Willard Carroll  
Musik:  John Barry  
Kamera:  Vilmos Zsigmond  
Produzent:  Willard Carroll  
  Meg Liberman  
  Thomas L. Wilhite  

Stabile Ehe dank Therapie

Therapie macht müde Männer munter: Resse Witherspoon freut's

Therapie macht müde Männer munter: Resse Witherspoon freut's

Dass die Ehe der beiden "Eiskalten Engel" Ryan Phillippe und Reese Witherspoon vor Harmonie nur so strotzt, ist kein Geheimnis.

Allen Unkenrufen zum Trotz folgten die beiden nicht dem Beispiel anderer Hollywoodpaare wie Bruce Willis und Demi Moore oder Tom Cruise und Nicole Kidman, die sich wieder scheiden ließen. Seit drei Jahren ist der "Leben und Lieben in L.A."-Star mit der "Natürlich blond!"-Hauptdarstellerin verheiratet.

Hinter der glücklichen Ehe steckt aber mehr als einfach nur Liebe - nämlich der regelmäßige Gang zum Therapeuten. Ryan Phillipe gestand in einem Interview: "Jeder von uns beiden geht zum Ehe-Therapeuten. Ich verstehe nicht, warum andere Menschen das Arbeiten an der Beziehung unter professioneller Aufsicht als negativ abstempeln."

Ehefrau Resse pflichtete ihrem Göttergatten bei: "Die Besuche beim Therapeuten bringen einiges. Immer, wenn er zurückkommt, verbessern sich seine Stimmung und seine Libido!"

Und davon hat Witherspoon schließlich auch was.

 

Leben und Lieben in L.A. in der Fotoshow

 

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Angelina Jolie

Sie ist in jeder Beziehung ein scharfes Kaliber: Angelina Jolie, Shooting Star des Jahres 2000 und Oscar-Preisträgerin für die beste...

 

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Madeleine Stowe

Eine der schönsten Frauen des amerikanischen Films und in der Genealogie der Stars in der Traditionslinie romantischer Brünetter wie Gene...