Mit dem Kopf voller Flausen und leeren Taschen reisen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs die polnischen Brüder Edek und Roman ins scheinbar paradiesische Frankreich, nur um dort hart auf dem Boden der kapitalistischen Realität aufzuschlagen. Gelegenheit, zumindest vorübergehend im Luxus zu schwelgen, erhalten die charmanten Taugenichtse trotzdem, als man, eine spontane Gelegenheit wahrnehmend, auf dem Filmfest zu Cannes als Arthouse-Regisseur aus Island bzw. dessen Dometscher auftritt.
Zwei liebenswerter Gauner gehen auf amüsanten Hochstapellauf in dieser unbeschwert nach bewährten Rezepten angerichteten Komödie aus Frankreich, die wohl nach der gestiegenen Popularität von Co-Star Thierry Lhermitte erst mit einiger Verspätung den deutschen Markt erreichte. Cineasten und Filmfreaks werden diverse Spitzen gegen das Kino-Establishment der Grande Nation amüsiert zur Kenntnis nehmen, der Rest freut sich an einem unterhaltsam erzählten Verwechslungsschwank in guter gallischer Tradition.