Blu-ray Disc Kaufvideo

Lebenslänglich

Kittchenkomödie, die 55 Jahre im Leben eines seltsamen Paares, das eine lebenslange Haftstrafe verbüßt, umspannt.


Lebenslänglich

Kaufvideo

Erhältlich seit:
12.04.2012

Originaltitel: Life

Komödie/ Drama

USA 1999
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 12

Eddie Murphy
Martin Lawrence
Ned Beatty

Regie: Ted Demme
Universal Pictures Germany

Bild 1 von 5

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Lebenslänglich

New York im Jahre 1932. Der Kleinganove Ray Gibson und der Bankbeamte Claude Banks laufen sich zufällig im Nachtclub Spanky's über den Weg. Beide haben dasselbe Problem: Sie schulden dem zwielichtigen Clubeigentümer Geld, das sie nicht besitzen. Also muss das ungleiche Duo für den Gläubiger eine krumme Tour durchziehen. Prompt werden Ray und Claude dabei erwischt, unschuldig des Mordes angeklagt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Hinter Gittern glauben sie 60 Jahre lang fest daran, eines Tages doch noch freizukommen.

In Ted Demmes ("No Panic - Gute Geiseln sind selten") ultraschräger Kittchen-Comedy liefern sich "Dr. Dolittle" Eddie Murphy und "Bad Boy" Martin Lawrence ein wahres Gefecht voller kecker Kalauer, fieser Gags und bitterböser Witze. Das Ergebnis ist ein nicht endend wollendes Slapstick-Feuerwerk um zwei alternde Knackis, für deren brillanten körperlichen "Verfall" Make-Up-Genie Rick Baker ("Der verrückte Professor") verantwortlich zeichnet.

Lebenslänglich

Die beiden auf obzöne Redeschwälle spezialisierten Komiker Eddie Murphy ("Dr. Dolittle") und "Bad Boy" Martin Lawrence ("Nix zu verlieren") werden in Ted Demmes unterhaltsamer, wenn auch nicht immer allzu realitätsnaher Kittchenkomödie durch eine grausame Schicksalsfügung dazu verurteilt, widerwillig Freunde auf Lebenszeit zu werden. Die von Murphy - der zudem mit Langzeit-Partner Brian Grazer von Imagine als Produzent fungierte - konzipierte Story umspannt 55 Jahre im Leben dieses ständig streitenden Odd Couples, wobei sich die erwartungsgemäßen und vollmundig servierten Gags mit untypischen sentimentalen Momenten abwechseln - wie es sich für ein Generationen umfassendes Epos gehört, das diese Genreform gleichzeitig umarmen und durch den Kakao ziehen will.

Der windige Kleinganove Ray Gibson und der steife zukünftige Bankangestellte Claude Banks treffen anno 1932 in einem Harlemer Nachtclub aufeinander. Beide schulden dem Clubbesitzer (Funk-Legende Rick James) Geld und sollen daher für ihn eine Truckladung mit illegalem Schnaps aus Mississippi transportieren. Statt dessen landen sie nach dem ersten Drittel des Films lebenslänglich im Knast für einen Mord, den sie nicht begangen haben. Das Südstaaten-Gefängnis und die einhergehende Knochenarbeit im Feld dient als Sklaverei-Allegorie, wobei jedoch auf übermäßige Brutalität verzichtet wurde (auch wenn schon mal die Gewehrkolben und Fäuste zum Einsatz kommen). Selbst der Aufseher (Nick Cassavetes) entpuppt sich als ganz umgänglich, gewährt seinen Häftlingen schon mal Damenbesuch und hat auch gegen Schnapsgenuß, Baseball und Kartenspielen nichts einzuwenden. So bilden die buntgemischten Insassen (das Figurenspektrum vom klobigen Riesenkerl zur memmenhaften Tunte wird voll abgedeckt) eine große, glückliche Familie - außer wenn Ray und Claude gerade mal wieder auf Kriegsfuß miteinander stehen. Trotz mehrfacher, fehlgeschlagener Fluchtversuche geben sie die Hoffnung nie auf, eines Tages doch entkommen zu können.

Wie nicht anders bei einem Jahrzehnte umfassenden Projekt zu erwarten, verfügt Ted Demmes ("Beautiful Girls") Inszenierung über episodenhaften Charakter. Sprunghaft rückt er durch die Dekaden und illustriert den Lauf der Zeit wie in einem afroamerikanischen "Forrest Gump" mit historischen Clips von Malcolm X über Nixon bis zu Jimi Hendrix. Nachdem Rick Baker Eddie Murphy bereits vor drei Jahren mit seinen Makeupkünsten überzeugend zum "verrückten Professor" mal sieben machte, war er auch hier dafür zuständig, den Alterungsprozeß der Protagonisten mit Hilfe allerhand Latex überzeugend zu gestalten. Da mögen Murphy und Lawrence nicht immer überzeugend vergreisen, dennoch laufen sie zu echter Hochform erst auf, wenn ihre ungebrochenen Figuren in ihrer tattrigen Inkarnation den nötigen Tiefgang bekommen. Exponentiell zum Alter nimmt auch die Qualität und Wirkung ihrer unablässigen Schimpfwortlitaneien zu. Entsprechend enthusiastisch war der Urteilsspruch des amerikanischen Publikums: Mit 20,3 Mio. Dollar Startwochenendeinspiel bescherten sie diesem mal würzigen, mal etwas faden Gefängniseintopf den besten April-Start in der Geschichte. In Deutschland, wo Murphy und Lawrence eine große und treue Fangemeinde haben, dürfte "Life" ebenso zahlreiche Freunde fürs Leben finden. ara.

Lebenslänglich

New York, 1932: Der naive Bankangestellte Claude (Martin Lawrence) will seine Freundin endlich einmal groß in den Nachtclub Spanky's ausführen. Und ausgerechnet ihm klaut der Kleinganove Ray Gibson (Eddie Murphy) die Brieftasche - in der Hoffnung, damit seine Spielschulden beim Nachtclubbesitzer Spanky (Rick James) begleichen zu können. Dummerweise ist Claude völlig pleite, seine Brieftasche leer und hat selber Schulden bei Spanky... Zur Tilgung ihrer Rückstände soll das ungleiche Paar einen einfachen Auftrag für Spanky erledigen: eine Fuhre Schnaps illegalerweise aus Mississippi transportieren. Doch nicht einmal das schaffen Ray und Claude, ohne dabei in einen fürchterlichen Schlamassel zu geraten: auf der Fahrt werden sie Zeugen eines Mordes - wegen dem sie prompt verhaftet und unschuldig zu lebenslanger Haft verurteilt werden.

Mit 60 Jahren Haft vor Augen, versuchen sie im Staatsgefängnis, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Neben der Knochenarbeit auf den Baumwollfeldern ist das Beste immer noch Baseball und Karten spielen, ab und zu einen Schnaps trinken und vor allem die Hoffnung und den Humor nicht zu verlieren. Die Jahre ziehen ins Land, diverse Fluchtversuche scheitern und Ray und Claude werden gemeinsam alt und grau - was ihren Streitereien keinen Abbruch tut. Bis sie sich eines Tages entscheiden, ein letztes Mal die Flucht zu wagen...

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Eddie Murphy   als Rayford Gibson
  Martin Lawrence   als Claude Banks
  Ned Beatty   als Dexter Wilkins
  Obba Babatundé   als Willie Long
  Bernie Mac   als Jangle Leg
  Miguel A. Núñez Jr.   als Biscuit
  Clarence Williams III   als Winston Hancock
  Bokeem Woodbine   als Can't Get Right
  Michael "Bear" Taliferro   als Goldmout
  Barry Henley   als Pokerface
  Brent Jennings   als Hoppin' Bob
  Guy Torry   als Radio
  Lisa Nicole Carson   als Sylvia
  O'Neal Compton   als Superintendent Abernathy
  Poppy Montgomery   als Older Mae Rose
  Ned Vaughn   als Young Sheriff Pike
  R. Lee Ermey   als Older Sheriff Pike
  Nick Cassavetes   als Sgt. Dillard
  Anthony Anderson   als Cookie
  Noah Emmerich   als Stan Blocker
  Rick James   als Spanky
 
Regie:  Ted Demme  
Buch:  Robert Ramsey  
  Matthew Stone  
Musik:  Amanda Scheer-Demme  
Kamera:  Geoffrey Simpson  
Produzent:  Brian Grazer  
  Eddie Murphy  
 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Eddie Murphy

Einer der populärsten Filmkomiker seit Charlie Chaplin und neben Bill Cosby einer der schwarzen Superstars, die Vorbild für die Generation um...

 

Star

Martin Lawrence

Nichts bringt ihn aus der Ruhe. Dafür lässt er sein Gesicht umso deutlicher in jenen Verrenkungen der Mimik sprechen, mit denen es Jim...