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Lebenszeichen

Werner Herzogs erster Spielfilm: Kriegsepisode als Scheitern eines Rebellierenden.


Lebenszeichen

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Erhältlich seit:
15.10.2006

Drama

BRD 1968
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 12

Peter Brogle
Wolfgang Reichmann
Athina Zacharapoulou

Regie: Werner Herzog
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Lebenszeichen

1942 auf der griechischen Insel Kos nahe Kreta. Hier soll sich der Fallschirmjäger Stroszek nach Lazarett-Aufenthalt erholen. Mit seiner griechischen Frau Nora und den Kameraden Meinard und Becker bewacht er das Munitionsdepot im Kastell am Hafen. Eines Tages verjagt Stroszek die drei anderen, verbarrikadiert sich, droht, das Kastell in die Luft zu sprengen. Er versucht, die Stadt mit Feuerwerksraketen in Brand zu setzen. Nach einem nächtlichen Feuerwerk wird er überwältigt. Ein Wagen fährt durch die Ebene, wirbelt Staub auf.

Werner Herzogs erster Spielfilm entstand 1967 auf Kos, wo sein Großvater als Archäologe gearbeitet hatte. Peter Schamoni: "Stroszek wird allmählich wahnsinnig, weil er den Herausforderungen einer grandiosen Landschaft, der Intensität des gleißenden Lichts, der Fremdartigkeit der Menschen und den Zeichen einer uralten Kultur nicht gewachsen ist." Für Herzog hat Stroszek etwas Titanisches. Er hatte sein Dauerthema gefunden. 1968 Bundesfilmpreis in Silber. Berlinale 1968: Silberner Bär als Sonderpreis für den besten Debütfilm.

Lebenszeichen

Der verwundete Soldat Strozek soll gegen Ende des Zweiten Weltkrieges auf der griechischen Insel Kos mit Frau und Kameraden ein Munitionsdepot bewachen. Doch er ist der Sinnlosigkeit dieser Aufgabe psychisch nicht gewachsen. Beim Warten auf den Feind in der drückenden Hitze verliert er nach und nach den Verstand. Seine Halluzinationen werden stärker, der Wahnsinn bricht bei ihm aus ...
Mit "Lebenszeichen" gelang dem damals 25-jährigen Werner Herzog der Durchbruch. Sein Filmdebüt wurde unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis (1968) und als "Bestes Erstlingswerk" bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin geehrt.

Quelle: Studiocanal

Audiokommentar von Werner Herzog und Laurens Straub, Drei Kurzfilme: "Die beispiellose Verteidigung der Festung Deutschkreutz", "Letzte Worte" & "Maßnahmen gegen Fanatiker", Fotogalerie, Trailer, Biografie Werner Herzog

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Peter Brogle   als Stroszek
  Wolfgang Reichmann   als Meinhard
  Athina Zacharapoulou   als Nora
  Wolfgang von Ungern-Sternberg   als Becker
  Wolfgang Stumpf   als Hauptmann
  Henry van Lyck   als Leutnant
  Julio Pinheiro   als Zigeuner
  Popol Vuh  
  Dr. Heinz Usener   als Arzt
  Werner Herzog   als Soldat
 
Regie:  Werner Herzog  
Buch:  Werner Herzog  
Musik:  Stavros Xarchakos  
Kamera:  Thomas Mauch  
Produzent:  Werner Herzog  
 

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Der Visionär unter den Regisseuren des Neuen Deutschen Films der 1960er und 1970er Jahre, suchte Werner Herzog stets "nie gesehene Bilder"...