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Leslie Nielsen ist Sehr verdächtig

Überdrehte Filmparodie mit Komödienguru Leslie Nielsen.


Leslie Nielsen ist Sehr verdächtig

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Erhältlich seit:
05.10.2006

Originaltitel: Wrongfully Accused

Komödie

USA 1998
Laufzeit: 83 Min.
FSK: ab 12

Leslie Nielsen
Richard Crenna
Kelly LeBrock

Regie: Pat Proft
Highlight Communications (Deutschland)

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Leslie Nielsen ist Sehr verdächtig

Der Geigen-Virtuose Ryan Harrison verbringt eine leidenschaftliche Liebesnacht mit der High-Society-Lady Lauren Goodhue. Am nächsten Morgen zeigt die Dame ihn bei der Polizei an: Harrison soll ihren Gatten umgebracht haben. Der sensible Künstler wird verhaftet und zum Tode verurteilt. Auf dem Weg zur Hinrichtung erhält Harrison jedoch unerwartet Hilfe. Der Gefangenen-Transporter rutscht auf einer Bananenschale aus, einen Abhang hinunter und einem Zug direkt vor die Räder. Fortan befindet sich Harrison auf der Flucht...

Mit seiner überdrehten Persiflage auf populäre Kino-Hits - von "Casablanca" bis "Auf der Flucht" - gibt der Komödien-Erfolgsautor Pat Proft ("Police Academy", "Die nackte Kanone") sein Debüt als Regisseur. Dank seiner unnachahmlichen Komik-Kunst gelingt es Hauptdarsteller Leslie Nielsen, nach "Agent 00" erneut den hohlen Pathos vieler legendärer Film-Szenen erbarmungslos zu entlarven. Einfallsreich, tempogeladen und charmant, kann diese treffsichere Slapstick-Kanonade besonders bei jüngeren Comedy-Fans ein erhebliches Kult-Potential entfalten.

Leslie Nielsen ist Sehr verdächtig

Fast zehn Jahre, nachdem "Die nackte Kanone" die Grenzen des guten Geschmacks weltweit erfolgreich ins Visier nahm, kommt nun der Letzte des damaligen Autorenquartetts zu Regieehren. Nach Jim Abrahams, David und Jerry Zucker wagt sich also auch Pat Proft hinter die Kamera und inszeniert den von ihm erwarteten, selbstverfaßten Klamauk, der seine eigene Karriere begründete und der mit Hilfe des rüstigen Blödelrentners Leslie Nielsen für ein Zuschauerergebnis in Millionenhöhe sorgen dürfte.

Proft ist ein Veteran des überdrehten Zelluloid-Unsinns, schrieb mit an den Drehbüchern zu "Police Academy", "Die nackte Kanone" und den beiden Fortsetzungen sowie den zwei "Hot Shots"-Filmen. Mit "Sehr verdächtig" plündert Proft die Filmgeschichte der letzten 50 Jahre - mit Schwerpunkt auf dem Action-Film der aktuellen Dekade. Mit mehreren Zitaten ist dieser Nonsens vornehmlich eine parodistische Werkschau Harrison Fords, der Profts Protagonisten Ryan Harrison (zusammen mit Tom Clancy) den Namen leiht und in Leslie Nielsen einen Vertreter gefunden hat, der ihn um einige Nasenlängen übertrifft. Der 76jährige Vollprofi in todernst vorgetragenen Blödelexzessen vertraut als berühmter Teufelsgeiger auf sein absolutes Gehör, wozu ihm seine Elefantenohren nicht unwesentlich zu Diensten sind. Klar, daß diesem Naturwunder alle Frauen zu Füßen liegen - auch Lauren, die verführerische Frau des Geschäftsmannes Hibbing Goodhue, der jedoch gewaltsam von der Bühne des Lebens tritt. Des Mordes verdächtigt, verhaftet und abgeurteilt wird der virtuose, aber schusselige Violinist - dem nach einem Unfall des Gefängnisbusses die Flucht gelingt, obwohl ihn die Lok des kollidierenden Zugs erbarmungslos durch den Wald hetzt. Ins Absurde überspitzte Zitate wie aus "Auf der Flucht" sind ein Markenzeichen Profts, der keine Hemmschwellen kennt und seine Gags ohne Geschmacksprüfung ausspuckt. "Das Kartell", "Die Stunde der Patrioten", "Der unsichtbare Dritte" (in der Kornfeld-Hommage verschwinden Baseballspieler in bester "Feld der Träume"-Manier im Mais), "Mission Impossible" (Nielsen als lebendes Jo-Jo), TV-Serien wie "Baywatch" oder "Profiler" - nichts ist vor Profts Zitierwut sicher. Wie man sich darüber amüsiert, ist letztlich eine Frage der Kinoerfahrung. Neueinsteiger in dieses Genre werden ihren Spaß haben. Für Kenner des von den Zucker-Brüdern und Mel Brooks reichlich betretenen Territoriums aber zeigt dieser Humor Verschleißerscheinungen. Auch wenn Proft sich mit zwei "Titanic"-Gags (der beste: Nielsen attackiert einen Angreifer mit James Camerons erstem Drehbuchentwurf!) brandaktuell gibt. kob.

Leslie Nielsen ist Sehr verdächtig

Ryan Harrison (Leslie Nielsen), Geigen-Virtuose, Superstar und Sexsymbol, wird überraschenderweise
zum Tod durch den elektrischen Stuhl, den Strang und die Spritze verurteilt. Zum Glück rutscht der
Gefangenen-Transporter auf dem Weg zur Hinrichtung auf einer Banane aus. Harrison flieht, gehetzt
vom unerbittlichen Marshal Fergus Falls (Richard Crenna) und einem mordlüsternen einarmigen,
einbeinigen und einäugigen Killer.



LESLIE NIELSEN IST SEHR VERDÄCHTIG (1998) ist eine grandiose Slapstick-Komödie, in der "Nackte
Kanone"-Star Leslie Nielsen erneut sein komödiantisches Talent unter Beweis stellt. Diverse Kinohits
wie "Casablanca" und "Auf der Flucht" werden einmalig und treffsicher parodiert und zünden ein
geniales Gag-Feuerwerk.

Quelle: Highlight

Featurette (ca. 5,5 Min.), Interviews (ca. 9 Min.), Blick hinter die Kulissen (ca. 7 Min.), Making of
(ca. 22,5 Min.), Darstellerinfos

Quelle: Highlight

Darsteller:  Leslie Nielsen   als Ryan Harrison
  Richard Crenna   als Lt. Fergus Falls
  Kelly LeBrock   als Lauren Goodhue
  Melinda McGraw   als Cass Lake
  Michael York   als Hibbing Goodhue
  Sandra Bernhard   als Dr. Fridley
  Aaron Pearl   als Sean Laughrea
  Leslie A. Jones   als Sergeant Tina Bagley
  Benjamin Ratner   als Sergeant Orono
  Gerard Plunkett   als UN Generalsekretär
  Henry Watson   als Mayor Stopka
  Duncan Fraser   als Sergeant McMacdonald
  Alex Diakun   als Roman Helm
  Maury Hannigan   als Officer Hannigan
 
Regie:  Pat Proft  
Buch:  Pat Proft  
Musik:  Bill Conti  
Kamera:  Glen MacPherson  
Produzent:  James G. Robinson  
  Bernd Eichinger  
  Pat Proft  
 

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