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Kaufvideo
Erhältlich seit:
12.12.2005
Originaltitel: Liebes Spiel
Deutschland 2005
Laufzeit: 83 Min.
FSK: ab 12
Maggie Peren
Florian Stetter
Henning Peker
Regie: Britta Sauer
starmedia home entertainment

"Boy meets Girl", aus einem Liebesgeplänkel entwickelt sich so etwas wie Liebe - eigentlich kein besonders neues Filmsujet. Wenn aber das Objekt der Begierde unter krankhafter Spielsucht leidet und der in die Schöne Vernarrte ihr Verhalten nicht zu deuten weiß, kochen Emotionen hoch, kommt es zu Komplikationen - wie in Britta Sauers atmosphärischem ersten langen Spielfilm.
Maggie Peren, Autorin der beiden "Mädchen, Mädchen"-Filme, schrieb auch hier das Buch und trifft die Mischung aus Lässigkeit und Dramatik. Sie spielt die Übersetzerin Theresa, die ständig in Geldnot steckt und durch ihre Spielsucht Job, Freunde und Wohnung verliert. Als sie in der Straßenbahn einschläft, weckt sie der Zivi Morten erst an der Endhaltestelle. Ihm gefällt die junge Frau, die er zufällig ein paar Tage später wieder trifft. Zwar wirkt der Losverkäufer im Hasenkostüm nicht gerade sexy, aber es funkt zwischen den beiden und beim ersten richtigen Date landen sie in Mortens altem Wohnwagen. Nach der Liebesnacht hängt für den total Verliebten der Himmel voller Geigen. Aber nicht lange. Die neue Eroberung vergisst vor den Spielautomaten die nächste Verabredung und die Stimmung ist perdu. Dennoch wickelt sie ihn wieder um den Finger, das Duo fährt ans Meer und genießt intensive Momente der Gemeinsamkeit. Bis Theresa wieder verschwindet und der zutiefst verletzte Morten nicht nur ihrer Spielleidenschaft, sondern auch anderen Geheimnissen auf die Schliche kommt.
Das Regiedebüt besticht durch die Zeichnung der Hauptfiguren, bei den Nebenfiguren hapert es etwas, aus dem Ruder läuft auch eine Szene in der Spielhalle, in der sich Theresa handgreiflich mit einer Fremden anlegt. Die Liebenden drücken sich vor der Wirklichkeit. Während die Frau sich in die bunt glitzernde Automaten-Welt flüchtet, schafft es der Mann nicht, seinem Vater zu gestehen, dass er nicht als Mediziner in seine Fußstapfen treten will. Beide scheitern an ihrer Unfähigkeit, Position zu beziehen und zu sich selber zu finden, sich zu bekennen. Die Charaktere stimmen, vor allem Florian Stettner zieht alle Register vom schüchternen Typen über den charmanten Lover bis hin zum verantwortungsbewussten Partner. Die Handlung spielt - wohl durch das Engagement des MDR bedingt - in einer ostdeutschen Stadt, aber das Lebensgefühl, die Ängste und Enttäuschungen sind universell. Dass diese Love-Story auf ein verlogenes Happy End verzichtet, ist den Machern hoch anzurechnen. Sie lassen ein Stück Hoffnung auf eine mögliche Zukunft zu Zweit. Ganz schön mutig bei diesen zweifelnden Großstadt-Singles. mk.
| Darsteller: | Maggie Peren | als Theresa | |
|---|---|---|---|
| Florian Stetter | als Morten | ||
| Henning Peker | als Hasi | ||
| Bruno F. Apitz | als Helmut | ||
| Michael Günther | als Kurt | ||
| Marie Gruber | als Marie | ||
| Gunter Schoß | als Herr Weimar | ||
| Lutz Lansemann | als Mortens Vater | ||
| Gitta Schweighöfer | als Mortens Mutter | ||
| Christian Schmidt | als Torge | ||
| Kerstin Reimann | als Tine | ||
| Volker Herold | als Georg | ||
| Nina Gnädig | als Portier | ||
| Olaf Burmeister | als Disco-Besitzer | ||
| Karin Düwel | als Fr. Wink | ||
| Beate Furcht | als Kellnerin | ||
| Regie: | Britta Sauer | ||
| Buch: | Maggie Peren | ||
| Musik: | Franco Tortora | ||
| Tom Batoy | |||
| Kamera: | Konstantin Kröning | ||
| Produzent: | Leander Carell | ||
| Patrick Knippel | |||
| Steffen Reuter | |||
| Ulrike Hauff | |||
LiebesSpiel in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Untertitel: Englisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Making of, Entfallene Szenen, Bildergalerie, Trailer, Interviews
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Florian Stetter
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