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Lili Marleen

Spätwerk Rainer Werner Fassbinders über Liebe und Karriere im Dritten Reich, angelehnt an die Biografie von Lale Andersen.


Lili Marleen

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Erhältlich seit:
25.02.2003

Drama

BRD 1980
Laufzeit: 120 Min.
FSK: ab 12

Hanna Schygulla
Giancarlo Giannini
Mel Ferrer

Regie: Rainer Werner Fassbinder
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Lili Marleen

Zürich 1938. Die erfolglose Sängerin Willie liebt den begaben Musiker Robert, der häufig nach Deutschland reist, um gefährdeten Juden zu helfen. Der Krieg trennt sie. Willie macht nach zufälliger Entdeckung ihrer Schallplattenaufnahme der Schnulze "Lili Marleen" beim Radiosender Belgrad durch deutsche Frontsoldaten Karriere. Robert wird verhaftet und ausgetauscht. Willie besorgt Robert auf einer Tournee Informationen über Vernichtungslager. Die Gestapo verbietet weitere Auftritte. Nach dem Krieg ist Robert mit einer anderen Frau verheiratet.

In freier Anlehnung an die Autobiographie der Sängerin Lale Andersen (1905 - 1972) beleuchtet Rainer Werner Fassbinder in seinem Meisterwerk die schillernden Facetten der Soldatenschnulze "Lili Marleen", die ausgerechnet im Krieg zum auf beiden Seiten der Front geliebten Weltschlager wurde. Er inszeniert die Funktion des Liedes, mal Trost, mal Kriegspropaganda, mal apokalyptische Vision, mit. Die Personen gehören zu den ambivalentesten in RWFs Werk. Die KZ-Bilder stammen aus Sam Peckinpahs deutschem Kriegsfilm "Steiner - Das Eiserne Kreuz".

Lili Marleen

Zürich 1938: Die Liebe zwischen der deutschen Barsängerin Willie und Robert Mendelsson, dem Sohn einer reichen, jüdischen Familie, steht von Anfang an unter einem schlechten Stern: Die Judenverfolgung in Deutschland nimmt immer größere Ausmaße an und es herrscht überall Kriegsstimmung. Doch auch Roberts Vater ist gegen die Beziehung der beiden und er sorgt dafür, dass Wilkie nach Deutschland abgeschoben wird. Aber sie hat Glück. Ihr Lied "Lili Marleen" wird im Radio gesendet und hat riesigen Erfolg. Wilkie wird über Nacht zum Star. Während man sie zunehmend in die Propaganda-Aktionen der Nazis einspannt, wird Robert von der Gestapo verhaftet. Mit geheimen Unterlagen über Vernichtungslager, die Wilkie aus Polen herausschmuggelt, versucht sie nun, Roberts Leben zu retten ...

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Hanna Schygulla   als Wilkie
  Giancarlo Giannini   als Robert
  Mel Ferrer   als David Mendelsson
  Karl-Heinz von Hassel   als Henkel
  Erik Schumann   als von Strehlow
  Prof. Hark Bohm   als Tascher
  Gottfried John   als Aaron
  Karin Baal   als Anna Lederer
  Christine Kaufmann   als Miriam
  Udo Kier   als Drewitz
  Roger Fritz   als Kauffmann
  Rainer Will   als Bernt
  Raúl Giménez   als Blonsky
  Adrian Hoven   als Ginsberg
  Willy Harlander   als Prosel
  Barbara Valentin   als Eva
  Helen Vita   als Grete
  Elisabeth Volkmann   als Marika
  Lilo Pempeit   als Tamara
  Traute Hoess   als Polin
  Brigitte Mira   als Nachbarin
  Herb Andress   als Reintgen
  Michael McLernon   als Schweizer Offizier
  Jürgen Draeger   als Journalist
  Rudolf Lenz   als Dr. Glaubrecht
  Harry Baer   als Norbert Schultze
  Toni Netzle   als Frau Prosel
  Sonja Neudorfer   als Frau Bürli
  Irm Hermann   als Krankenschwester
  Herbert Steinmetz   als Arzt
 
Regie:  Rainer Werner Fassbinder  
Buch:  Manfred Purzer  
  Rainer Werner Fassbinder  
  Joshua Sinclair  
Musik:  Peer Raben  
Kamera:  Xaver Schwarzenberger  
Produzent:  Luggi Waldleitner  
  Enzo Perri  
 

Fassungen

 

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Features

 

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Hanna Schygulla

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