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Kaufvideo
Erhältlich seit:
13.03.2008
Deutschland 2007
Laufzeit: 82 Min.
FSK: ab 6
Regie: Michael Bully Herbig
Highlight Communications (Deutschland)
Filmbewertung
(1 Bewertungen)

Eine wilde Mischung, die kaiserliche Unterhaltung bietet, ist diese CGI-Animation von Michael Bully Herbig und seinen Spießgesellen aus der "Bully-Parade".
Denn außer dem aus Herbigs populärer Comedy-Show bekannten Titelhelden-Paar Kaiser Franz und Lissi aka Sissi gehören auch noch der Yeti, zwei urbayerische Kammer- beziehungsweise Kopfgeldjäger und sogar der Teufel samt seinem Echo zum Figurenarsenal. Nicht zu vergessen die weiteren Mitglieder der aus den "Sissi"-Filmen berühmten Familie wie die Schwiegermutter und der die Hacken zusammenknallende Feldmarschall sowie die selbstmörderisch veranlagte Verwandtschaft aus Bayern. Ob der schillernden Nebenfiguren wirkt das Traumpaar fast ein wenig blass. An seinem Turteltag, mitten in der kaiserlichen Striptease-Vorführung, wird es auseinandergerissen. Der Yeti entführt das schönste Mädchen der Welt, um es dem Teufel zu bringen, der ihn dafür vor der Hölle bewahrt. Die stand dem Yeti bevor, als er in eine Gletscherspalte fiel, die er durch sein Furzen selbst verursacht hatte. Die Kammer-/Kopfgeldjäger Schwaiger und Ignaz, ein Dick-und-Doof-Duo, das Herbig und Rick Kavanian bereits in etlichen Folgen einer Radioshow spielten, heften sich an die Fersen des Yetis. Bussis Schloss dient als Unterschlupf für die einander mittlerweile in Freundschaft ergebene Schöne und das Biest. So also führt das von Herbig und Alfons Biedermann geschriebene Drehbuch die grundverschiedenen Figuren zusammen. Das mag eine simple, ja fragmentarische Story sein, doch die Autoren, Kavanian und Christian Tramitz, fahren so viele Gags auf - auf visueller wie auf sprachlicher Ebene, von niveaulos bis niveauvoll -, dass die Geschichte ohnehin zu vernachlässigen ist. Im Grund ist sie wie Herbigs frühere Regiearbeiten eine Hommage eines Filmbegeisterten, nach "Der Schuh des Manitu" an die Karl-May-Film-Reihe und "(T)Raumschiff Surprise" an die "Star Trek"-Serie nun die Heimatfilme der späten Fünfziger. Statt Tränen der Rührung zu vergießen, darf man hier Tränen lachen. Es gibt Slapstick-Klassiker wie den Leitergag, Zoten und Sprachspiele aller Arten (politische Gegner heißen wie Krankheiten, das derbe Jägerduo spricht Oxford-Englisch). Zur Dialektsammlung tragen "Badesalz" ihren hessischen Senf als Teufel und Echo bei. Besonders witzig ist Kavanians Synchro für Bussi von Bayern und den von Josef Meinrad inspirierten Feldmarschall. Außerdem gibt es etliche Referenzen an jüngste Animations-Hits, vor allem an "Ice Age" (Gletscherspalte, Eiskanalfahrt), "Shrek" und "Könige der Wellen" (Snowboard-Einblendung). Die Zitate sind dabei beabsichtigt und unbeabsichtigt. Beabsichtigt sind auf jeden Fall Miniszenen aus "King Kong" und "Fluch der Karibik". In visueller Hinsicht kann dieser deutsche CGI-Animationsfilm zwar trotz ansehnlicher Landschaftspanoramen und Actionsequenzen nicht mit den genannten US-Titeln mithalten, vor allem, was die Mimik der menschlichen Figuren angeht. Wie auch, kostete er nur etwa ein Zehntel und wurde in nur drei Jahren fertiggestellt. Doch ein gelungener Abschluss seiner Trilogie ist es für Produzent, Regisseur, Autor und Stimme Herbig allemal. Er, Kavanian und Tramitz erweisen sich jedenfalls erneut als Comedy-Perfektionisten, denen in 85 Minuten Laufzeit nicht die Ideen ausgehen und die mit ihren Namen ein größeres Publikum anziehen werden, als es bisherigen deutschen CGI-Filmen gelang. hai.
Lissi und Kaiser Franz. Ein wunderbares Paar in einer wunderbaren Welt voller Harmonie und
Eintracht. Alles scheint in bester Ordnung. Genug Geldscheine zum Verheizen und reichlich
Schokoladenkugeln zum Golfen. Selbstverständlich wird ab und zu auch ein bisserl regiert
und ordentlich herumflaniert. Bis zu jenem Tag, als sich die Wolken am immerblauen Himmel
über Schloss Schöngrün verdunkeln und Kaiserin Lissi plötzlich Opfer einer Entführung wird.
Umgehend nimmt der tapfere Franzl in Begleitung des Feldmarschalls und der kaiserlichen
Frau Mama die Verfolgung des Kidnappers und seines Opfers auf. Anfänglich tappen sie im
Dunkeln, doch schon bald stoßen sie auf Fragmente einer Botschaft, die Lissi unbemerkt
auf dem Weg zurücklassen konnte. Ihr Inhalt, soweit er sich rekonstruieren lässt, bedeutet
einen Schock für Franz! Doch statt zu resignieren, reagiert der Kaiser seinem Naturell
entsprechend: wild! Eine Jagd beginnt, die nicht einmal an der Landesgrenze halt macht,
sondern bis tief nach Bayern führt.
Michael Bully Herbigs neuestes Werk glänzt in Form von einer herrlich witzigen und überspitzten
Trickfilm-Animation, die den "Sissi-Mythos" wieder neu belebt. LISSI UND DER WILDE KAISER
verliert sich nicht in Walzerseligkeit, sondern zeigt das Leben der berühmtesten Kaiserin, wie
es vielleicht unter Umständen mit höchster Wahrscheinlichkeit gewesen sein könnte. Mit den
Stimmen von Christian Tramitz, Rick Kavanian und natürlich Michael Bully Herbig.
Quelle: Highlight
Gemeinsam mit Bully den Film ansehen (ca. 81 Min.), Outtake: Der Yeti Sturz
Hörfilmfassung
Quelle: Highlight
| Sprecher: | Christian Tramitz | als Kaiser Franz | |
|---|---|---|---|
| Michael Bully Herbig | als Lissi | ||
| Rick Kavanian | als Feldmarschall | ||
| Lotte Ledl | als Kaiserin Mutter | ||
| Waldemar Kobus | als Yeti | ||
| Rick Kavanian | als König Bussi von Bayern | ||
| Michael Bully Herbig | als Falthauser | ||
| Rick Kavanian | als Schwaiger | ||
| Michael Bully Herbig | als Ignaz | ||
| Badesalz | als Teufel | ||
| Regie: | Michael Bully Herbig | ||
| Buch: | Michael Bully Herbig | ||
| Alfons Biedermann | |||
| Musik: | Ralf Wengenmayr | ||
| Produzent: | Michael Bully Herbig | ||
Lissi und der wilde Kaiser (Einzel-DVD) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Hörfilmfassung, Featurette, Outtake
Gemeinsam mit Bully den Film ansehen (ca. 81 Min.), Outtake: Der Yeti Sturz
Hörfilmfassung
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