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Little Indian

Als Steph seine Noch-Frau Patricia im Amazonasgebiet besucht, lernt er zusätzlich seinen 13jährigen Sohn Mimi kennen, den er nach Paris mitnimmt. Dort sorgt der kleine Indianer für ein gehöriges Chaos. Erfolgreiche Komödie aus Frankreich.


Little Indian

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Erhältlich seit:
14.01.2011

Originaltitel: Un indien dans la ville

Komödie

Frankreich 1994
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 6

Thierry Lhermitte
Patrick Timsit
Ludwig Briand

Regie: Herve Palud
Tobis Home Entertainment GmbH & Co. KG

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Börsenspekulant Stèphane steht für seinen Job täglich 24 Stunden unter Strom. Ehefrau Patricia ist dieser Hektik schon vor Jahren in die Karibik entflohen. Als Stèphane sie wegen der Scheidung auf ihrer einsamen Insel aufsucht, präsentiert Patricia ihm ihren 13-jährigen Sohn Mimi-Siku, der als "Wilder" aufwuchs und jetzt die Zivilisation kennenlernen soll. Sein Vater nimmt ihn nach Hause mit und erlebt eine faustdicke Überraschung: Der kleine Indianer pflegt seine alten Busch-Gewohnheiten auch in Paris ungerührt weiter.

Die sympathische Geschichte über einen kleinen Jungen, der seinem kindlichen Abenteuerdrang auch unter den widrigsten Umständen nachgeht, lockte in Frankreich über sieben Millionen Besucher in die Kinos - ein Remake wird in Hollywood steht vor der Tür. Hervorragende Schauspieler, allen voran Thierry Lhermitte als Hektiker Stèphane, machen "Little Indian" zu einem rundum gelungenen Vergnügen. Eine Spitzenkomödie für alle, in deren Brust noch ein Kinderherz schlägt.

Seit seinem Start Weihnachten letzten Jahres wollten knapp sieben Millionen Franzosen die lustigen Abenteuer des kleinen Großstadtindianers in Paris sehen und machten den Film damit zur erfolgreichsten Produktion des ersten Quartals 1995. Zumindest in seinem Heimatland ist das Kalkül von Regisseur und Autor Hervé Palud also bereits aufgegangen, der mit "Little Indian" auf bewährte Situationskomik setzt, sich hier und da Anleihen bei "Crocodile Dundee" nimmt, dabei aber insgesamt ein etwas jüngeres Publikum im Auge hat. Die Geschichte beginnt irgendwo im Amazonas-Gebiet, auf einer kleinen Insel namens Lipo-Lipo, bei einem Stamm, in dessen Sprachschatz das Wort "müssen" noch unbekannt ist. Dort findet der hektische Börsenmakler Stéphane Marchado (Thierry Lhermitte) nach mühevoller Reise seine Frau Patricia (Miou-Miou), die vor Jahren den Großstadtstreß mit einem freien Leben unter Eingeborenen eingetauscht hat. Stéphane hat inzwischen zuhause in Paris mit der New-Age- Braut Charlotte (Arielle Dombasle) eine neue Liebe gefunden. Deshalb bittet er Patricia, die Scheidungspapiere zu unterschreiben. Da präsentiert sie ihm eine Überraschung: Der dreizehnjährige Indianer namens Mimi-Siku (Ludwig Briand) ist Stéphanes Sohn, groß geworden im Urwald von Südamerika. Mimi-Siku hat von seiner Mutter viel vom Eiffel-Turm gehört, und er besteht darauf, seinen Vater nach Europa zu begleiten. Zurück in Paris erwartet Stéphane das reine Chaos. Seine Termingeschäfte sind geplatzt, Charlotte hat Probleme mit ihrem Karma und Mimi-Siku ist nicht bereit, sich der Zivilisation anzupassen. Mit Pfeil und Bogen schießt er sich zum Frühstück eine Taube vom Balkon der Nachbarin, führt zum Entsetzen von Charlotte seine Vogelspinne Matika spazieren und riskiert schließlich eine Kletterpartie auf dem Eiffel-Turm. Während sein Vater bei Geschäften mit der russischen Mafia Kopf und Kragen riskiert, macht sich Mimi-Siku barfuß und im Indianerdress auf, Paris zu erobern. Entgegen der Erfahrung, daß französische Komödienhits in deutschen Kinos oft weniger gut funktionieren (z. B. "Die Besucher"), ist "Little Indian" wegen seiner überzeugenden Schauspielerleistungen (Thierry Lhermitte hat Louis-de-Funès-Qualitäten) und einer Geschichte, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen amüsieren dürfte, auch hierzulande ein Kassenerfolg zuzutrauen. mmc.

Er braucht nur eine Unterschrift und bekommt ein neues Leben...

Eine Unterschrift ist alles, was Banker Steph (Thierry Lhermitte) noch zu seiner offiziellen Scheidung fehlt. Dann kann er endlich seine langjährige Freundin heiraten. Das Problem: Seine Ex-Frau wohnt seit über einem Jahrzehnt im südamerikanischen Amazonas-Gebiet. Wohl oder übel muss sich Steph auf den Weg dorthin machen, um die Unterschrift zu bekommen. Als er sie endlich findet, wartet die nächste faustdicke Überraschung auf ihn. Steph hat einen Sohn, den er nie gesehen hat. Aufgewachsen unter den "Wilden", hat der zwölfjährige noch nie eine Stadt gesehen. Als er am nächsten Tag von seinem Stamm offiziell zu einem Mann erklärt wird, begleitet er Steph nach Paris. Doch es kommt, wie es kommen muss: Mimi-Siku führt sein wildes Stammesleben ungerührt in Paris fort und sorgt für allerlei Irrungen und Wirrungen in der Metropole...

Quelle: Tobis

Darsteller:  Thierry Lhermitte  
  Patrick Timsit  
  Ludwig Briand  
  Miou-Miou  
  Arielle Dombasle  
  Tolsty  
  Jackie Berroyer  
  Sonia Vollereaux  
 
Regie:  Herve Palud  
Buch:  Herve Palud  
  Igor Aptekman  
  Thierry Lhermitte  
  Philippe Bruneau  
Musik:  Manu Katche  
  Geoffrey Oryema  
  Tonton David  
Kamera:  Pierre Lorrain  
Produzent:  Louis Becker  
 

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Features

 

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