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Little Nicky - Satan Junior

Adam-Sandler-Komödie mit netten Gastauftritten um einen schüchternen Sohn des Teufels, der von seinem Vater beauftragt wird, zwei seiner Brüder zur Räson zu bringen, die in New York ihr Unwesen treiben.


Little Nicky - Satan Junior

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Erhältlich seit:
04.12.2001

Originaltitel: Little Nicky

Komödie

USA 2000
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 12

Adam Sandler
Patricia Arquette
Harvey Keitel

Regie: Steven Brill
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Little Nicky - Satan Junior

Das Leben des schusseligen Teufelssohns Little Nicky könnte so schön sein. Doch da schickt sein Vater den Heavy-Metal-Fanatiker in Begleitung einer sprechenden Bulldogge auf eine heikle Mission. Er soll seine beiden Brüder in die Hölle zurückholen, die gerade dabei sind, auf der Erde ihre Schreckensherrschaft zu errichten. Das wiederum hat fatale Folgen für das Gleichgewicht von Gut und Böse und Luzifer selbst. Satan Juniors Reise gestaltet sich zudem schwieriger als erwartet. Besonders ab dem Moment, an dem er sich in eine Irdische verliebt...

Nach seinem Hit "Big Daddy" brilliert Komik-Ass Adam Sandler in Steven Brills abgedrehter Komödie als wahrer Satansbraten. Neben ihm bietet die 80-Millionen-Dollar-Produktion Stars wie Harvey Keitel als Papa Luzifer, Patricia Arquette als Love interest sowie "Pulp Fiction"-Regisseur Quentin Tarantino, Rodney Dangerfield oder Reese Witherspoon in Cameos. Der seicht-skurrile Teufels-Spaß, der auch in Sachen Spezialeffekte nichts zu wünschen übrig lässt, wird nicht nur die zahlreichen Sandler-Fans begeistern.

Little Nicky - Satan Junior

Mit diversen Okkultthrillern wie "Lost Souls" und "Die Prophezeiung" machte der Teufel am US-Boxoffice in letzter Zeit ein höllisch schlechtes Geschäft. Und dieses Wochenende musste die neue Adam-Sandler-Komödie um den superseltsamen Sohn Satans den himmlischen Damen von "Drei Engel für Charlie" den Vortritt lassen. Das Startergebnis belief sich zwar auf solide 15.3 Mio Dollar, doch im Vergleich zu den letzten Starts des SNL-erprobten Komikers - "Big Daddy" (1999) mit 41.5 Mio. Dollar und "Waterboy" (1998) mit 39.4 Mio. Dollar -, enttäuschte es.

Zumal es sich beim Produktionsaufwand (Budget rund 80 Mio. Dollar) mit Spezialeffekten und Staraufgebot um seinen bislang ambitioniertesten Film handelt. Dabei ist das Drehbuch von Langzeit-Mitarbeiter Tim Herlihy, Sandler und Steven Brill dem Konzept des Underdogs, der aller Verulkungen zum Trotz obenauf schwimmt, treugeblieben. Sandler mimt den sympathischen Satansspross Nicky, dessen Handicap eine verzerrte Gesichtshälfte und ein Sprachfehler sind. Dies verdankt er seinem diabolischen Bruder Adrian (Rhys Ifans, der als unappetitlicher Wohngenosse in "Notting Hill" hervorstach), der vor langer Zeit sein Antlitz mit einer Schaufel bearbeitet hatte. Als ihr Vater (Harvey Keitel) verkündet, dass er das Höllenregime für weitere 10.000 Jahre übernehmen wird statt einen Nachfolger zu ernennen, begeben sich Adrian und Bruder Nr. 3 (Tommy "Tiny" Lister Jr.) ins Sündenbabel New York City und frieren das Tor zur Hölle zu. Doch ohne Seelennachschub beginnt Papa Beelzebub buchstäblich auseinander zu fallen und so muss Nicky ebenfalls zur Erde aufsteigen, um seine Brüder zur Rückkehr zu bewegen. Doch der Big Apple erweist sich als hartes Pflaster, das für den gutmütigen Nicky einige Überraschungen parat hält.

Als schaustehlender Sidekick wird ihm eine sprechende Bulldogge namens Beefy (die erstaunlichen Effekte steuerte das "Babe"-Effekteteam bei), die ihm hilft sich im Stadtdschungel zurechtzufinden. Nicky findet sogar zwei Anhänger - dauerzugedröhnte Schwermetaller - die durch ihre Beschränktheit für etliche Lacher sorgen. Als obligatorischer Love Interest am Rande fungiert Patricia Arquette, die schon in "Stigmata" durch die Hölle ging. Darüber hinaus wartet die Fish-out-of-Water-Komödie mit zahlreichen Cameos auf, darunter Rodney Dangerfield (als Luzifer), Reese Witherspoon (als Nickys Engels-Mutter), Quentin Tarantino (als blinder Priester), Ozzy Osbourne (liefert als er selbst sein ultimatives Popkulturzitat) und diverse Saturday Night Live-Kollegen (Dan Carvey, Jon Lovitz, Rob Schneider). Der Humor ist verhältnismäßig milde und weniger grotesk ausgefallen (abgesehen von der Fegefeuer-Vision, die Adolf Hitler zugemessen wurde), auch wenn erwartungsgemäß Homosexuelle und Behinderte durch den gnadenlosen Gagkakao gezogen werden. Junge Adam-Sandler-Fans, die genau wissen, was sie von ihrem Mann erwarten können, sollten sich teuflisch gut amüsieren. ara.

Darsteller:  Adam Sandler   als Nicky
  Patricia Arquette   als Valerie
  Harvey Keitel   als Nickys Vater
  Rhys Ifans   als Adrian
  Tommy 'Tiny' Lister Jr.   als Cassius
  Allen Covert   als Todd
  Peter Dante   als Peter
  Jonathan Loughran   als John
  Blake Clark   als Dämon Jimmy
  Rodney Dangerfield   als Lucifer
  Kevin Nealon   als Torwächter
  Reese Witherspoon   als Holly
 
Regie:  Steven Brill  
Buch:  Tim Herlihy  
  Adam Sandler  
  Steven Brill  
Musik:  Teddy Castellucci  
Kamera:  Theo van de Sande  
Produzent:  Robert Simonds  
  Jack Giarraputo  
 

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