Im Madrid der frühen 30er Jahre sorgt der Dichter Gabriel Garcia Lorcas mit seinen provokativen Bühnenspielen für Furore und Aufregung bei der konservativen Bürgerschicht. Als die Faschisten putschen und Francos Geheimpolizei die Regie übernimmt, geht es dem Poet, der sich als Prominenter allzu sicher fühlt, an den Kragen. In den 50er Jahren kehrt ein junger Mann, der schon als Kind glühend bewunderte, nach Spanien zurück, um seinen Tod zu rekonstruieren.
Hollywoods nahezu komplette Latino- und Hispanoriege stand Schlange, als es darum ging, Spaniens bedeutendstem Poeten dieses Jahrhunderts in einem aufwendigen Biopic ein Denkmal zu setzen. Andy Garcia spielt Lorca, Esai Morales ("Bad Boys") seinen jungen Bewunderer, "Miami Vice"-Chef Edward Olmos und Miguel Ferrer ("Twin Peaks") treten für die Reaktion in Erscheinung. Nicht ohne die üblichen Klischees, aber insgesamt ein Fest für Freunde des Ausstattungsdramas.