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Lord of the Undead

Erweckt von einem brotlosen Dichter geht Dämonengöttin Lilith daran, die Machtverhältnisse im Universum umzukrempeln. Darunter tun sie's nicht, die deutschen No-Budget-Splatterstümper um Timo Rose.


Lord of the Undead

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Erhältlich seit:
24.01.2005

Horror

Deutschland 2004
Laufzeit: 89 Min.
FSK: (JK) - geprüft durch Juristen(kommission)

Frank-Thomas Mende
Matthias Klaußner
Debbie Rochon

Regie: Timo Rose
cmv-Laservision

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Zeilenschinder Michael hat keine Ahnung, welch Katastrophe er loszutreten im Begriffe ist, als er, dem Druck seines Verlegers nachgebend, das Leben Jesu Christi umschreibt und dem Herren gar einen neuen Namen gibt. Letzteres kommt Dämonenfürstin Lilith sehr zupass, ihres Zeichens erste Frau Adams und seit ihrem Rauswurf aus dem Paradies auf Gottes Schöpfung nicht mehr gut zu sprechen. Bewaffnet mit dem Herzen des Heilands geht Lilith daran, die Menschheit zu vernichten, doch auch die Gegenseite schickt ihren besten Mann.

Wie es wohl aussähe, wenn das letzte Gefecht aus der Apokalypse des Johannes nicht von Engeln, Teufeln oder Rittern, sondern von den Metal-Spacken am Busbahnhof im Wohnschrank gefochten würde, braucht man sich ab sofort nicht mehr vorzustellen, denn man kann es sich auch angucken in einem neuen, typisch teutonischen No-Budget-Splatter aus der Garage von Timo Rose, der hierfür eigens die Bibel korrigierte. Ferris MC und die Tromas Lloyd Kaufman haben Gastauftritte im extrageschwätzigen Weltuntergang für Arme.

Das Jahr 0032 - Die dunklen Mächte um die schwarze Göttin Lilith (Debbie Rochon), der ersten Frau Adams, schicken ihre Dämonenkrieger (u.a. Ferris MC), um das Herz des gekreuzigten Jesus zu rauben. Sie erreichen ihr Ziel und versuchen, es dem totgeborenen Sohn Liliths einzupflanzen. Der Plan misslingt, denn Jesus Vater belegt im letzten Moment das Herz seines Sohnes mit einem Fluch: "Jesus muss ein neuer Name gegeben werden! Durch einen Menschen und ohne böse Absicht". So ist das Herz vorerst unbrauchbar für die Dämonen. Das Jahr 2003 - Der junger Schriftsteller Michael (André Reissig) arbeitet unter großem Druck an einem neuen Manuskript, einer Story über Religionen und untergegangene Aspekte der christlichen Geschichte. In den herkömmlichen Informationsquellen jedoch fehlen etliche Jahre der Jugend Jesu und auch sein wirklicher Name. Die Bibel scheint unvollständig zu sein. Fataler Weise entschließt sich der junge Autor, Jesus einen neuen Namen zu geben, um die Lücken mit eigenem Gedankengut zu füllen. Das ist der Moment, auf den die dunklen Mächte nur gewartet haben. Unter der Führung ihres Meisters (Frank-Thomas Mende) werden grauenvolle Kreaturen erweckt, um den letzen Kampf anzutreten. Doch ein Krieger der Seite des Lichts, der "Beschützer" (Matthias Klaussner) wird in einem menschlichen Körper wiedergeboren. Er nimmt den Kampf gegen das Böse auf.

Quelle: cmv-Laservision

 

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