Zeilenschinder Michael hat keine Ahnung, welch Katastrophe er loszutreten im Begriffe ist, als er, dem Druck seines Verlegers nachgebend, das Leben Jesu Christi umschreibt und dem Herren gar einen neuen Namen gibt. Letzteres kommt Dämonenfürstin Lilith sehr zupass, ihres Zeichens erste Frau Adams und seit ihrem Rauswurf aus dem Paradies auf Gottes Schöpfung nicht mehr gut zu sprechen. Bewaffnet mit dem Herzen des Heilands geht Lilith daran, die Menschheit zu vernichten, doch auch die Gegenseite schickt ihren besten Mann.
Wie es wohl aussähe, wenn das letzte Gefecht aus der Apokalypse des Johannes nicht von Engeln, Teufeln oder Rittern, sondern von den Metal-Spacken am Busbahnhof im Wohnschrank gefochten würde, braucht man sich ab sofort nicht mehr vorzustellen, denn man kann es sich auch angucken in einem neuen, typisch teutonischen No-Budget-Splatter aus der Garage von Timo Rose, der hierfür eigens die Bibel korrigierte. Ferris MC und die Tromas Lloyd Kaufman haben Gastauftritte im extrageschwätzigen Weltuntergang für Arme.