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Love & Other Drugs - Nebenwirkungen inklusive

Witziger und berührender Beziehungsfilm über einen Viagra-Vertreter und eine Parkinson-Patientin, die sich verlieben.


Love & Other Drugs - Nebenwirkungen inklusive

Leihvideo

Erhältlich seit:
13.05.2011

Originaltitel: Love and Other Drugs

Komödie/ Drama

USA 2010
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 12

Jake Gyllenhaal
Anne Hathaway
Oliver Platt

Regie: Edward Zwick
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Love & Other Drugs - Nebenwirkungen inklusive

Jamie Randall hat Erfolg - bei Frauen allerdings deutlich mehr als beruflich. In seinem neuen Job als Vertreter eines großen Pharmakonzerns muss er Klinken putzen, um Ärzte zu überzeugen und Konkurrenten auszuschalten. Viel leichter erobert er Maggie, eine attraktive Parkinson-Patientin, der, wie auch ihm, schneller Spaß über langfristige Bindung geht. Doch die Liebe sucht sich ihren Weg, lässt sich trotz gravierender Hindernisse nicht aufhalten - wie auch der neue Pharmahit Viagra, dessen Erfolg auch Randall mitreißt.

Edward Zwick, sonst auf episches Kino ("Blood Diamond") spezialisiert, inszeniert eine berührende Romanze, die auch eine leichte Komödie über die witzigen Erlebnisse eines Viagra-Vertreters ist. Der Genremix gelingt dank guter Dialoge und Darstellerleistungen, zeigt in diesen Qualitäten und seiner bittersüßen Liebesgeschichte Parallelen zu "Up in the Air". Wie ein Fremdkörper wirkt allerdings Jake Gyllenhaals Filmbruder, der aus einem anderen Genre, den derberen Komödien Judd Apatows, zugewandert scheint und nicht integrierbar ist.

Love & Other Drugs - Nebenwirkungen inklusive

Edward Zwicks neuer Film über Probleme mit Potenz, Parkinson und Bindungen ist leichte Komödie und bittersüße Romanze in einem.

Es erfordert große Fantasie, in einem autobiografischen Bestseller über die pharmazeutische Steigerung von Potenz das Potenzial für eine fiktive Romanze zu sehen, bei der überdies eine schwere Krankheit eine tragende Rolle spielt. Das kreative Kunststück, Jamie Reidys witziges Sachbuch über seine Jahre als Viagra-Vertreter als Basis für einen verwegenen Genremix zu adaptieren, gelang Autor-Regisseur Edward Zwick und seinen Koautoren. Zwar nicht ohne Nebenwirkungen, aber doch sehr unterhaltsam. In einer seiner besten Rollen verkörpert Jake Gyllenhaal den charmanten Verführer Jamie Randall, der seine bisher vorwiegend bei Frauen demonstrierten Qualitäten nun bei spröden Medizinern einzusetzen lernt. Als neuer Vertreter für einen großen amerikanischen Pharmakonzern muss er nun Ärzte erobern. Wichtigster Baustein in seinem Erfolgspuzzle ist Dr. Knight, über den er nicht nur an andere Ärzte, sondern auch an Parkinson-Patientin Maggie Murdock (Anne Hathaway) herankommt. Murdock und Randall sind sexuelle Piranhas, die sich selbstbewusst nehmen, was sie wollen und schnell übereinander herfallen, ohne einen Gedanken an Bindung zu verschwenden. Als Randall mehr investieren möchte, beginnt ein romantischer Kraftakt, bei dem eine Barriere überwunden werden muss, die dieser Beziehung jede Perspektive zu nehmen scheint. Parkinson ist im zehnten Spielfilm des sonst auf episches Kino spezialisierten Edward Zwick vor allem ein Schatten in der Zukunft - eine Krankheit, die im ersten von fünf Stadien gezeigt wird, deren fatale Entwicklung im Dialog aber angedeutet wird. Wer mehr über Parkinson mit allen Konsequenzen erfahren will, geht besser in die Ambulanzen von Krankenhäusern, denn Zwicks Film hat sich richtigerweise der Unterhaltung und damit seinem Titel verschrieben. Und als solcher funktioniert er - als witziges Porträt eines Pharmavertreters, der von der Erfolgswelle des neu auf den Markt gekommenen Globalhits Viagra mitgerissen wird, wie auch als Lovestory, bei der elementare Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Parallelen zu "Up in the Air" sind unübersehbar, thematisch und auch in der Qualität der Darsteller und Dialoge. Nicht nur in den freizügigen Sexszenen ist "Love and Other Drugs" ein Erwachsenenfilm, in den sich allerdings ein Kind verirrt hat. Gyllenhaals Filmbruder scheint mit all seinen Handlungen aus einem anderen, derberen Genre eingewandert und wirkt mit seinem Migrationshintergrund, den Kömödien Judd Apatows, nie integrationsfähig. kob.

Love & Other Drugs - Nebenwirkungen inklusive

Anne Hathaway verkörpert Maggie, einen verführerischen Freigeist, der sich von nichts und niemanden einengen lässt. Dann jedoch trifft sie Jamie (Jake Gyllenhaal), ihren Seelenverwandten, dem es mit seinem beharrlichen und unnachahmlichen Charme gelingt, sich zum einen bei den Frauen und zum anderen in der skrupellosen Pharmaindustrie zu behaupten. Ihre neue Beziehung trifft beide vollkommen unerwartet und sie kommen zu der Erkenntnis, dass es im Leben nur eine ultimative Droge gibt - die Liebe.

Quelle: Fox

Darsteller:  Jake Gyllenhaal   als Jamie Reidy
  Anne Hathaway   als Maggie Murdock
  Oliver Platt   als Bruce Jackson
  Hank Azaria   als Dr. Knight
  Josh Gad   als Josh Randall
  Gabriel Macht   als Trey Hannigan
  Katheryn Winnick   als Lisa
  Jaimie Alexander   als Carol
 
Regie:  Edward Zwick  
Buch:  Edward Zwick  
  Charles Randolph  
  Marshall Herskovitz  
Musik:  James Newton Howard  
Kamera:  Steven Fierberg  
Produzent:  Edward Zwick  
  Charles Randolph  
  Marshall Herskovitz  
  Pieter Jan Brugge  
  Scott Stuber  

"Ich wollte einmal wie Indiana Jones sein!"

Mit dem SciFi-Thriller Donnie Darko erlangte er Indie-Kultstatus, für das sensible Drama "Brokeback Mountain" war er für den Oscar nominiert. Nun zieht Jake Gyllenhaal für Produzentenlegende Jerry "Bum Bum" Bruckheimer im Action-Kracher "Prince of Persia" alle Register des Popcornkinos.

"Prince of Persia - Der Sand der Zeit" schlägt ein neues Kapitel auf im Leben von Top-Schauspieler Jake Gyllenhaal (Foto: Walt Disney) Großansicht

"Prince of Persia - Der Sand der Zeit" schlägt ein neues Kapitel auf im Leben von Top-Schauspieler Jake Gyllenhaal (Foto: Walt Disney)

Würden Sie etwas ändern, wenn Sie die Zeit zurückdrehen könnten?
JAKE GYLLENHAAL: Ich wäre nicht so vermessen, etwas ändern zu wollen. Aber ich würde gerne bei meiner Geburt zusehen.

Sie waren bislang eher für Rollen in kleineren, anspruchsvolleren Filmen bekannt. Dies ist Ihr erster großer Blockbuster. Was war anders?
Jeder Tag fühlte sich an, als würde man zu einem neuen Sportereignis aufbrechen. Während des Drehs zu "Prince of Persia - Der Sand der Zeit" in Marokko war eine kilometerlange Autokolonne unterwegs, um die Schauspieler und die Crew an die Drehorte zu bringen. Auf den improvisierten Parkplätzen standen um die 500 Land Rover. Jeden Tag wurde eine ganze Armee mobilisiert. Nach der Anreise musste ich mich jedes Mal eine knappe Stunde in den Prinz von Persien verwandeln lassen. Wenn man dann endlich vor der Kamera stand, war ein halber Tag vergangen. Das sind natürlich ganz andere Dimensionen als das, was ich bislang gewohnt war. Bei einem Film wie "Brothers" waren wir vier oder fünf Schauspieler mit einer kleinen Crew. Das fühlte sich wie bei einer Familie an. Bei "Prince of Persia" war es eher wie beim Militär.

Was ziehen Sie vor?
Beides gefällt mir. Ich habe mir fest vorgenommen, das Leben nicht mehr ganz so ernst zu nehmen und mit mehr Humor an die Arbeit zu gehen. Das Leben bietet mir so viele unterschiedliche Dinge, dass ich töricht wäre, das nicht auszunutzen, solange es geht. Abwechslung macht das Leben interessant. Bei "Prince of Persia" habe ich ebenso viele neue Dinge gelernt wie bei "Brothers", man muss es nur entsprechend einordnen können.

Wie stark beeinflusst die Umgebung Ihr Schauspiel?
Bei einem Film wie "Brothers" hat man viel mehr Spielraum, man kann Sachen ausprobieren, verwerfen, wieder neu machen. Wenn man bei einer großen Jerry-Bruckheimer-Produktion nur einen Schritt anders macht als geplant, dann beeinflusst das die Arbeit von 500 Leuten - und kostet viel Geld. Ein solcher Film wird sorgfältig Lage um Lage gebaut. Man lässt sich die Haare wachsen, man arbeitet am Akzent, man beginnt mit dem Training. Das ist mit soviel Vorbereitung verbunden, dass beim Dreh gar kein Raum mehr für große Änderungen bleibt.

Ihnen war sicherlich bewusst, dass Sie nach diesem Film in der Öffentlichkeit mit ganz anderen Augen gesehen werden.
Mir ist bewusst, dass sich eine ganz andere Gruppe von Kinogängern diesen Film ansehen wird. Das war der Reiz und der Spaß daran. Ich freue mich darauf, der Held von Kids auf der ganzen Welt zu sein - so wie Indiana Jones mein Held war.

Filme, die auf Videogames basieren, neigen dazu, nicht gerade als Meisterwerke in die Filmgeschichte einzugehen. Haben Sie sich darüber im Vorfeld Gedanken gemacht?
Warum sollte ich einem Film mitspielen, wenn ich schon im Vorfeld besorgt bin? Ich bin in der beneidenswerten Situation, bei Filmen mitzumachen, auf die ich mich freue. Natürlich war mir bewusst, dass Videogame-Adaptionen bislang nicht allzu toll waren. Das liegt daran, dass es noch keiner richtig gemacht. Und das war unser Anspruch: Wir wollten es richtig machen und beweisen, dass man aus einem Videogame einen tollen Film machen kann.

Was ist das Geheimnis?
Man darf nicht sklavisch an der Vorlage kleben. Das gilt bei Romanverfilmungen, und es gilt bei Videogame-Verfilmungen. Vielmehr muss man den Nerv der Vorlage treffen und daraus etwas machen, das auf eigenen Beinen stehen kann.

Produzent Jerry Bruckheimer hat schon in der Vergangenheit ausgezeichnetes Gespür dafür gezeigt, aus ambitionierten Independent-Schauspielern Actionhelden zu machen - siehe Nicolas Cage, Johnny Depp und Ben Affleck. Was erwarteten Sie sich von der Zusammenarbeit mit dem größten Produzenten Hollywoods?
Ich wusste nicht, was mich erwartet. Ich hatte keine Vorstellung. Genau das fand ich spannend. Bei einem unserer ersten Gespräche habe ich Jerry Bruckheimer auf seinen Status und seine Macht angesprochen und gefragt, wie viel Entscheidungsspielraum ich in einem Film von ihm haben würde. Er sah mich an und sagte: Soviel, wie du willst. Er hat sein Wort gehalten. Er hatte immer ein Ohr für mich. Und da ging mir ein Licht auf: Das ist das Geheimnis seines Erfolgs. Er holt die besten Leute zusammen und vertraut auf ihre Expertise. Ich habe enormen Respekt vor diesem Mann.

Wird es Ihnen nach "Prince of Persia" möglich sein, wieder zu kleineren Filmen und mutigeren Rollen zurückzukehren?
Das habe ich bereits getan. Tatsächlich habe ich bereits zwei neue Filme abgedreht, die wir schnell gedreht haben und die ziemlich mutig sind: "Love and Other Drugs" mit Anne Hathaway und "Source Code" von "Moon"-Regisseur Duncan Jones, den ich für eines der größten Regietalente unserer Zeit halte. Das wir mir wichtig, um nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Ich schließe nicht aus, wieder in großen Filmen zu spielen, wenn mir das Projekt zusagt, aber ich will niemals aufhören, mich in kleinen Filmen zu fordern. Nur so kann man dazulernen. Und ich stehe ja erst am Anfang.

Apropos Anfang: Welchen Teil Ihrer Kindheit würden Sie gerne noch einmal erleben?
Ich wäre mich gerne noch einmal als Achtjährigen sehen. Damals habe ich zum ersten Mal "Indiana Jones" und Filme wie "Die Goonies" gesehen. Das sind die Filme, wegen denen ich bei "Prince of Persia" mitmache. Ich wollte wenigstens einmal in meinem Leben in einem solchen Film vor der Kamera gestanden haben. Und wenn ich die Gelegenheit hätte, dann würde ich diesem Achtjährigen sagen: Pass mal auf, wenn du 29 Jahre alt bist, wirst du selbst der Star in einem Film sein, der ein bisschen wie "Indiana Jones" und "Die Goonies" ist. Und ich würde zusehen, wie ihm die Augen herausfallen.

 

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