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Lucky Town

Atmosphärische Gangsterballade über eine Teenagerin, die in Las Vegas nach ihrem Vater sucht und in die Unterwelt gerät.


Lucky Town

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Erhältlich seit:
14.10.2010

Originaltitel: Luckytown Blues

Thriller/ Drama

USA 2000
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 16

Kirsten Dunst
Vincent Kartheiser
James Caan

Regie: Paul Nicholas
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Angeödet von deren verlogener Spießerexistenz zeigt Provinzblümchen Lidda Mutti und Pflegevati den Effenberg und braust mit Zufallsbekanntschaft Colonel geradewegs nach Las Vegas, wo sie ihren als professionellen Pokerspieler tätigen und seit ca. zehn Jahren abgängigen Vater aufzustöbern gedenkt. Vatis Clinch mit einem verfeindeten Strip-Club-Besitzer sowie eine Riege ungnädiger Gangster, die sich auf der Spur ihres Begleiters befinden, sorgen dafür, daß Liddy dabei nie langweilig wird.

Quentin Tarantino trifft "Cincinnati Kid" unter den Gefechtsbedingungen eines sachte ambitonierten, doch meistenteils überfrachteten und unausgegorenen B-Roadmovie-Thrillers aus Newcomer-Hand. Teeniewellen-Darling Kirsten Dunst spielt die Hauptrolle, Hollywood-Veteran James Caan ("Der Pate") überzeugt als verspielter Vati, und Luis Guzman stiehlt als exzentrischer Valentine-Day-Killer die Show. Qualitativ kein Weitwurf, aber ein solider Snack für Freunde des zitierfreudigen post-Tarantino-Krimis.

Oldtimer James Caan und Newcomer Kirsten Dunst liefern als Vater und Tochter eine reife Leistung in der Mischung aus Roadmovie, Spielerfilm und Las Vegas Krimi, die Paul Nicholas mit Anklängen an "Leaving Las Vegas" und andere Zockerballaden aus der Glitzerstadt inszeniert hat. Wie der alte Profi Caan als gealterter Pokerspieler zwischen Resignation und Ruhebedürfnis sich für seine lebenstüchtige Tochter noch einmal ins Zeug legt und wie Dunst als junges Reh zwischen Tabledancern stolpert, ist als Initiationsgeschichte leicht naiv, als Vater-Tochter-Drama sensibel und als Zockerfilm lakonisch wie eine Bluffkarte.

Weil Ma (Theresa Russell im Gastauftritt) mal wieder ihren Geburtstag vergessen hat, düst die 18-jährige Lidda (Dunst) spontan nach Vegas, um ihren Vater Charly (Caan) zu suchen. Unterwegs gabelt sie den jungen Drifter Colonel(Vincent Kartheiser) auf, der sie nach der Ankunft so belügt, wie sich Dad nie um sie gekümmert hat. Charly hat es wegen der süßen Tänzerin Sugar (Jennifer Gareis als Monroe mit Widerhaken) aus dem Striplokal "Tony's Dollhouse" bald mit dem Besitzer zu tun, der gegen ihn verliert, Charly zwei komische Tarantino-Killer auf den Hals jagt und ohne sein Wissen Lidda als Tänzerin engagiert.

Bis zum Showdown im Stripschuppen, bei dem fast alle ihr Leben lassen, haben alle Personen, einschließlich der Killer, einige Illusionen verloren, sind die jungen Leute von der Stadt des schnellen Geldes fasziniert und angewidert, und muss ein einsamer Wolf für die Fehler der Vergangenheit büßen. Nicholas' szenenweise packende Inszenierung hat mit Caan und Dunst ("Girls United") ihre Asse, die Leben in die vorhersehbare Story bringen, die sich wegen der Vegas-Atmosphäre und der Anklänge an "Chicago Blues" (mit Matt Dillon und Diane Lane) in mittleren Häusern achtbar schlagen dürfte. ger.

Lidda (Kirsten Dunst) will nur noch weg von zu Hause. Ihre Mutter (Theresa Russell) hängt ständig mit anderen Typen rum und hat sogar ihren 18. Geburtstag vergessen. So macht sie sich auf nach Las Vegas um dort ihren Vater Charlie Doyles (James Caen), einen bekannten Profi-Spieler, zu suchen. Unterwegs gabelt sie den jungen Kartenspieler Colonel (Vincent Kartheiser) auf. Colonel hat Spielschulden und muss vor den örtlichen Gangstern fliehen. Er verspricht sich von Las Vegas eine goldene Zukunft. Als sie in der Glitzerstadt endlich Charlie finden, kommen sie vom Regen in die Traufe. Denn dieser hat Ärger mit Tony DeCarlo (Robert Miano). Doyles hat eine Affäre mit Tonys Freundin, der Stripperin Sugar (Jennifer Gareis) und hat ihm eine ganze Menge Kohle beim Pokern abgenommen. Der eiskalte Killer Jimmy (Luis Guzmán) soll sich um die Sache kümmern. Wer wird die Nacht überleben?

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Kirsten Dunst   als Lidda Doyles
  Vincent Kartheiser   als Colonel
  James Caan   als James Caan
  Luis Guzmán   als Jimmy
  Robert Miano   als Tony DeCarlo
  Jennifer Gareis  
  Frederico Da Vinci  
  Theresa Russell  
  Joseph D. Kucan  
 
Regie:  Paul Nicholas  
Buch:  Brendan Beseth  
Musik:  Greg Edmonson  
Kamera:  Denis Maloney  
Produzent:  Paul Nicholas  
 

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